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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Christus ist von den Toten auferstanden
und er stirbt nicht mehr,
er erwartet uns in Galiläa.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an Timotheus 3,1-17

Das sollst du wissen: In den letzten Tagen werden schwere Zeiten anbrechen.

Die Menschen werden selbstsüchtig sein, habgierig, prahlerisch, überheblich, bösartig, ungehorsam gegen die Eltern, undankbar, ohne Ehrfurcht,

lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, rücksichtslos, roh,

heimtückisch, verwegen, hochmütig, mehr dem Vergnügen als Gott zugewandt.

Den Schein der Frömmigkeit werden sie wahren, doch die Kraft der Frömmigkeit werden sie verleugnen. Wende dich von diesen Menschen ab.

Zu ihnen gehören die Leute, die sich in die Häuser einschleichen und dort gewisse Frauen auf ihre Seite ziehen, die von Sünden beherrscht und von Begierden aller Art umgetrieben werden,

Frauen, die immer lernen und die doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen können.

Wie sich Jannes und Jambres dem Mose widersetzt haben, so widersetzen sich auch diese Leute der Wahrheit; ihr Denken ist verdorben, ihr Glaube bewährt sich nicht.

Doch sie werden wenig Erfolg haben, denn ihr Unverstand wird allen offenkundig werden, wie es auch bei jenen geschehen ist.

Du aber bist mir gefolgt in der Lehre, im Leben und Streben, im Glauben, in der Langmut, der Liebe und der Ausdauer,

in den Verfolgungen und Leiden, denen ich in Antiochia, Ikonion und Lystra ausgesetzt war. Welche Verfolgungen habe ich erduldet! Und aus allen hat der Herr mich errettet.

So werden alle, die in der Gemeinschaft mit Christus Jesus ein frommes Leben führen wollen, verfolgt werden.

Böse Menschen und Schwindler dagegen werden immer mehr in das Böse hineingeraten; sie sind betrogene Betrüger.

Du aber bleibe bei dem, was du gelernt und wovon du dich überzeugt hast. Du weißt, von wem du es gelernt hast;

denn du kennst von Kindheit an die heiligen Schriften, die dir Weisheit verleihen können, damit du durch den Glauben an Christus Jesus gerettet wirst.

Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit;

so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Christus ist von den Toten auferstanden
und er stirbt nicht mehr,
er erwartet uns in Galiläa.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus richtet seinen Blick auf die Endzeit und schreibt, dass diese mit einem allgemeinen Sittenverfall einhergehen wird (vgl. 1Tim 4,1–5). In wenigen Zeilen entwirft er ein dramatisches Bild von der Verderbtheit der Menschen, die sich vom Evangelium abwenden: „Die Menschen werden selbstsüchtig sein, habgierig, prahlerisch, überheblich, bösartig, ungehorsam gegen die Eltern, undankbar, ohne Ehrfurcht, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, rücksichtslos, roh, heimtückisch, verwegen, hochmütig, mehr dem Vergnügen als Gott zugewandt. Den Schein der Frömmigkeit werden sie wahren, doch die Kraft der Frömmigkeit werden sie verleugnen.“ Diese Beschreibung ist von unseren heutigen Verhältnissen nicht weit entfernt. So gilt auch für uns die Mahnung des Apostels: „Wende dich von diesen Menschen ab.“ Denn es ist notwendig, dass wir uns von der egozentrischen und gewalttätigen Mentalität dieser Welt lossagen und uns von den Irrlehrern fernhalten, die uns von Gott und unseren Schwestern und Brüdern trennen und uns zu Komplizen des Bösen machen wollen. Paulus hat womöglich konkrete Beispiele vor Augen, als er einige Verhaltensweisen schildert, die das Leben der Gemeinde zerstören. Diejenigen, die in jeder erdenklichen Weise versuchen, die anderen „auf ihre Seite“ zu ziehen, trennen sich von der Gemeinde. Ihnen wird es ergehen wie den ägyptischen Zauberern Jannes und Jambres (das Alte Testament erwähnt sie nicht, aber Paulus hat sie vielleicht einer jüdischen Überlieferung entnommen), die sich dem Mose entgegenstellten: Ihre Dummheit trat offen zutage. Gott selbst wacht über sein Haus, wie Jesus es den Seinen versprochen hat: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20). Timotheus muss sich ihnen widersetzen und treu an der Verkündigung des Paulus festhalten. Auch er hat sich ja bekehrt, als er ihn sprechen hörte, und der Apostel ist in Lehre und Verhalten sein Vorbild geworden. Paulus erinnert ihn an die Schwierigkeiten und Verfolgungen, die er während der Reise erlitten hat – auch in Lystra, der Heimatstadt des Timotheus (vgl. Apg 14,6), wo man ihn gesteinigt und „in der Meinung, er sei tot“ aus der Stadt hinausgeschleift hatte (Apg 14,19). Im Grunde, so Paulus, ist dies das Schicksal aller Jünger Jesu. Deshalb ist es notwendig, standhaft zu bleiben. Die Kraft kommt aus dem treuen Hören auf die heiligen Schriften, die von Gott inspiriert worden sind. Sie sind lebendige und reine Quelle einer neuen Weisheit und, so schreibt Paulus ausdrücklich, „nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“. Das Hören auf die Schriften formt den Gläubigen nach dem Denken Gottes selbst. Sie sind uns gesandt worden, damit „der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet“ ist.


13/04/2012
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