Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Galater 2,1-10

Vierzehn Jahre später ging ich wieder nach Jerusalem hinauf, zusammen mit Barnabas; ich nahm auch Titus mit.

Ich ging hinauf aufgrund einer Offenbarung, legte der Gemeinde und im besonderen den «Angesehenen» das Evangelium vor, das ich unter den Heiden verkündige; ich wollte sicher sein, daß ich nicht vergeblich laufe oder gelaufen bin.

Doch nicht einmal mein Begleiter Titus, der Grieche ist, wurde gezwungen, sich beschneiden zu lassen.

Denn was die falschen Brüder betrifft, jene Eindringlinge, die sich eingeschlichen hatten, um die Freiheit, die wir in Christus Jesus haben, argwöhnisch zu beobachten und uns zu Sklaven zu machen,

so haben wir uns keinen Augenblick unterworfen; wir haben ihnen nicht nachgegeben, damit euch die Wahrheit des Evangeliums erhalten bleibe.

Aber auch von denen, die Ansehen genießen - was sie früher waren, kümmert mich nicht, Gott schaut nicht auf die Person -, auch von den «Angesehenen» wurde mir nichts auferlegt.

Im Gegenteil, sie sahen, daß mir das Evangelium für die Unbeschnittenen anvertraut ist wie dem Petrus für die Beschnittenen -

denn Gott, der Petrus die Kraft zum Aposteldienst unter den Beschnittenen gegeben hat, gab sie mir zum Dienst unter den Heiden -,

und sie erkannten die Gnade, die mir verliehen ist. Deshalb gaben Jakobus, Kephas und Johannes, die als die «Säulen» Ansehen genießen, mir und Barnabas die Hand zum Zeichen der Gemeinschaft: Wir sollten zu den Heiden gehen, sie zu den Beschnittenen.

Nur sollten wir an ihre Armen denken; und das zu tun, habe ich mich eifrig bemüht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem er erzählt hat, wie Gott ihn berief, den Heiden das Evangelium zu verkünden, schreibt Paulus den Galatern, dass er schließlich doch nach Jerusalem zurückgekehrt ist, um sich den anderen Aposteln vorzustellen. Denn er weiß genau, dass er sein Charisma von Gott empfangen hat, um die Kirche aufzubauen und nicht, um sich persönlich zu verwirklichen. Nach vierzehn Jahren des Dienens also begibt er sich gemeinsam mit Barnabas und Titus wieder nach Jerusalem. Ersterer, der „Sohn der Weissagung“, war ein Jude aus Zypern und vermutlich mit prophetischem Geist begabt. Er kannte die Gemeinde von Jerusalem, wo er von Anfang an verkehrt und sich das Vertrauen der Apostel erworben hatte. Titus dagegen war ein Grieche heidnischer Abkunft und nicht beschnitten. Dadurch, dass er ihn mitbrachte, wollte Paulus die konkreten Früchte seiner Verkündigung unter den Heiden vorweisen. Über dies alles diskutiert er mit den „Säulen“ der Gemeinde, um sich zu vergewissern, „dass ich nicht vergeblich laufe“. Nicht dass Paulus das Evangelium, das er verkündete, angezweifelt hätte, ganz im Gegenteil, aber er wusste, dass nicht persönlicher Geltungsdrang, sondern nur die Gemeinschaft die Kirche aufzubauen vermag. In Jerusalem debattiert er freimütig mit den anderen Aposteln über die Gültigkeit des Gesetzes. Die Apostelgeschichte fasst die Darlegungen dieser Debatte zusammen: „Brüder, wie ihr wisst, hat Gott schon längst hier bei euch die Entscheidung getroffen, dass die Heiden durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben gelangen sollen. Und Gott, der die Herzen kennt, bestätigte dies, indem er ihnen ebenso wie uns den Heiligen Geist gab. Er machte keinerlei Unterschied zwischen uns und ihnen; denn er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt“ (Apg 15,7–9). Die Versammlung, schreibt Lukas, hörte Paulus und Barnabas schweigend zu, die erzählten, „welch große Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den Heiden getan hatte“ (Apg 15,12). Jedenfalls konnte Paulus jene „falschen Brüder“ widerlegen, die seine Mission unter den Heiden ablehnten, indem er vorbrachte, dass er auf diese Weise nicht nur die christliche Gemeinschaft gespalten, sondern sie zu einer Sklavin des Gesetzes gemacht hätte. Jene sollten nach Paulus‘ Meinung nicht einmal Brüder genannt werden, weil „die Freiheit, die wir in Christus Jesus haben“, in Zweifel gezogen worden wäre, wenn man ihren Überzeugungen Folge geleistet hätte. Deshalb schreibt Paulus: „So haben wir […] keinen Augenblick […] nachgegeben, damit euch die Wahrheit des Evangeliums erhalten bleibe.“ Der Apostel erhält die Bestätigung seines pastoralen Wirkens vonseiten der Apostel, die – und diese Erwähnung ist auffallend – ihm einen einzigen Rat mit auf den Weg gaben: „Nur sollten wir an ihre Armen denken“. „Und das zu tun, habe ich mich eifrig bemüht“, bemerkt Paulus abschließend. Es ist zweifellos von Bedeutung, dass am Ende einer theologisch-pastoralen Auseinandersetzung von erheblichem Gewicht eine Vereinbarung darüber steht, an die Armen zu denken. Die Liebe, das Herz des christlichen Glaubens und damit des Heils, findet in der Sorge um die Armen einen ihrer wichtigsten Angelpunkte.


28/04/2012
Vorabend des Sonntags


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri