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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die Jungfrau Maria, die in Argentinien als Unsere Frau von Luján verehrt wird.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Galater 4,21-31

Ihr, die ihr euch dem Gesetz unterstellen wollt, habt ihr denn nicht gehört, was im Gesetz steht?

In der Schrift wird gesagt, daß Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin, den andern von der Freien.

Der Sohn der Sklavin wurde auf natürliche Weise gezeugt, der Sohn der Freien aufgrund der Verheißung.

Darin liegt ein tieferer Sinn: Diese Frauen bedeuten die beiden Testamente. Das eine Testament stammt vom Berg Sinai und bringt Sklaven zur Welt; das ist Hagar -

denn Hagar ist Bezeichnung für den Berg Sinai in Arabien -, und ihr entspricht das gegenwärtige Jerusalem, das mit seinen Kindern in der Knechtschaft lebt.

Das himmlische Jerusalem aber ist frei, und dieses Jerusalem ist unsere Mutter.

Denn es steht in der Schrift: Freu dich, du Unfruchtbare, die nie geboren hat, brich in Jubel aus und jauchze, die du nie in Wehen lagst! Denn viele Kinder hat die Einsame, mehr als die Vermählte.

Ihr aber, Brüder, seid Kinder der Verheißung wie Isaak.

Doch wie damals der Sohn, der auf natürliche Weise gezeugt war, den verfolgte, der kraft des Geistes gezeugt war, so geschieht es auch jetzt.

In der Schrift aber heißt es: Verstoß die Sklavin und ihren Sohn! Denn nicht der Sohn der Sklavin soll Erbe sein, sondern der Sohn der Freien.

Daraus folgt also, meine Brüder, daß wir nicht Kinder der Sklavin sind, sondern Kinder der Freien.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Um die Galater davon abzuhalten, wieder in die Sklaverei des Gesetzes zu verfallen, greift Paulus den Bericht aus dem Buch Genesis wieder auf, dem zufolge „Abraham zwei Söhne hatte“: Ismael, den Sohn der Sklavin und Konkubine Hagar, und Isaak, den Sohn von Sara, der Freien, der Herrin und rechtmäßigen Ehefrau. Der Unterschied zwischen beiden besteht nicht nur darin, dass sie verschiedene Mütter haben, sie wurden auch auf verschiedene Weise gezeugt: Ismael wurde auf natürlichem Weg gezeugt; Isaak dagegen „aufgrund der Verheißung“. Das alles hat nach Paulus einen „tieferen Sinn“ und verweist auf die zukünftigen Ereignisse. Die Sklavin Hagar steht für das Testament vom Sinai, das Sklaven des Gesetzes zur Welt bringt und Paulus an Arabien erinnert. Sara steht dagegen für die freie Frau, sie ist „unsere Mutter“, ihr Ort ist das „himmlische Jerusalem“. Von diesem zweiten Jerusalem empfangen die Christen die Freiheit. Deshalb sollen wir als Kinder der freien Frau in der Freiheit vom Gesetz leben. Darauf, schreibt Paulus, hat schon Jesaja, der Prophet des Exils, ein Lied gesungen: Die Unfruchtbare bricht in Jubel aus, denn viele Kinder werden ihr geschenkt. Die unfruchtbare und verachtete Sara wurde durch das Eingreifen Gottes zur Mutter eines großen Volkes. Paulus erinnert die Galater daran, dass sie „Kinder der Verheißung wie Isaak“ sind und deshalb ihrem Leben als Sklaven nicht nachweinen sollen. Leider kann sich wiederholen, was zwischen Ismael und Isaak geschehen ist, dass die Kinder des irdischen Jerusalem die Kinder des himmlischen Jerusalem verfolgen. Das beweist jedoch, dass die freien Kinder ungeachtet der gegenwärtigen Schwierigkeiten die Erben der Verheißung sind. Diese Mahnung sollen die Christen im Herzen bewahren und sich bewusst machen, dass die Schwierigkeiten dieser Zeit – auch die heutigen – unsere Augen nicht vom himmlischen Jerusalem ablenken dürfen, zu dem wir unterwegs sind.


08/05/2012
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