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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Galater 5,13-26

Ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe!

Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefaßt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!

Wenn ihr einander beißt und verschlingt, dann gebt acht, daß ihr euch nicht gegenseitig umbringt.

Darum sage ich: Laßt euch vom Geist leiten, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen.

Denn das Begehren des Fleisches richtet sich gegen den Geist, das Begehren des Geistes aber gegen das Fleisch; beide stehen sich als Feinde gegenüber, so daß ihr nicht imstande seid, das zu tun, was ihr wollt.

Wenn ihr euch aber vom Geist führen laßt, dann steht ihr nicht unter dem Gesetz.

Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben,

Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen,

Neid und Mißgunst, Trink- und Eßgelage und ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben.

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,

Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht.

Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.

Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.

Wir wollen nicht prahlen, nicht miteinander streiten und einander nichts nachtragen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Christen sind „zur Freiheit berufen“, schreibt Paulus. Diese Berufung durch Gott hat sie aus der bösen Welt (vgl. Gal 1,4) befreit und in die neue Schöpfung geführt (vgl. Gal 6,15). Wenn die Freiheit jedoch falsch verstanden wird, kann sie zum „Vorwand für das Fleisch“ werden. Diese Versuchung betrifft die, die sich gegen die anderen durchsetzen wollen, die verlangen, dass sich alles um sie selbst dreht. Paulus sagt dagegen, dass uns die Freiheit geschenkt wurde, damit wir einander dienen: „Dient einander in Liebe!“ Die Freiheit ist dazu da, dass wir lieben. Die Liebe ist das einzige Gesetz des Christen. Mit überwältigender Deutlichkeit schreibt der Apostel: „Das ganze Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ Daraufhin ermahnt Paulus die Christen in Galatien, sich nicht gegenseitig zu „verschlingen“. Denn Streit führt dazu, dass man sich selbst und die Gemeinde zugrunde richtet. Der einzige Weg, um in der Freiheit zu bleiben, ist eben die Liebe. Das bedeutet, „sich vom Geist leiten zu lassen“ und sich vom „Begehren des Fleisches“, das heißt von jenen egozentrischen Instinkten fernzuhalten, die die Menschen dazu veranlassen, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren. Wer sich von der Liebe zu sich selbst leiten lässt, wird zu ihrem Sklaven und tut am Ende das, was er nicht will. Beispielhaft zählt Paulus fünfzehn Laster als „Werke des Fleisches“ auf: „Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und Ähnliches mehr.“ Diese Werke schließen den Menschen vom Reich Gottes aus, denn sie stehen im Gegensatz zur Liebe. „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.“ Zwischen den „Werken des Fleisches“ und „der Frucht des Geistes“ herrscht derselbe Gegensatz wie zwischen Licht und Finsternis, Chaos und Ordnung, Vielfalt und Einheit. Deshalb lassen sich die beiden Ebenen nicht vereinbaren und der Gläubige darf nicht in sich selbst zerrissen sein. Sein Leben muss ein Dienst der Liebe sein. Die Frucht der Liebe ist Friede und Freude – den Ältesten von Ephesus wird Paulus das Jesuswort überliefern, wonach im Geben größere Freude liegt als im Nehmen – ferner „Langmut, Freundlichkeit“ und „Güte“. „Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung“ bilden den Abschluss der Aufzählung. Wenn der Gläubige sich von der Liebe inspirieren lässt, wird er zum Sauerteig für eine neue Welt, für die Welt, die Gott in Jesus begonnen hat. Wenn das Verhalten der Christen von der Liebe geprägt ist, ahmen sie Jesus nach, denn „sie haben das Fleisch gekreuzigt“ und „leben aus dem Geist“.


10/05/2012
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