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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Epheser 2,11-22

Erinnert euch also, daß ihr einst Heiden wart und von denen, die äußerlich beschnitten sind, Unbeschnittene genannt wurdet.

Damals wart ihr von Christus getrennt, der Gemeinde Israels fremd und von dem Bund der Verheißung ausgeschlossen; ihr hattet keine Hoffnung und lebtet ohne Gott in der Welt.

Jetzt aber seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen.

Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riß durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder.

Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden

und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet.

Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und uns, den Nahen.

Durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater.

Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.

Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlußstein ist Christus Jesus selbst.

Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.

Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel ist um die Einheit der Gemeinde besorgt, die durch die Spannungen zwischen denen, die aus dem Judentum stammten und jenen, die vom Heidentum her kamen, in Gefahr gebracht wurde. Dieser Abschnitt ist wie ein Triptychon aufgebaut. Das erste Bild erinnert an die Entfernung zwischen Juden und Heiden, um das Werk Jesu, das die Mauer niederreißt, und die daraus entstehende Einheit zu unterstreichen. Paulus erinnert die Heiden an ihre frühere Lage, als sie Gott fern waren und außerhalb seiner Offenbarung standen. Diese Überlegung stellt der Apostel vor dem Hintergrund seiner Zeit an, doch jeder von uns kann sie auf sich selbst beziehen, wenn er an die Zeit denkt, in der er fern war von Gott, außerhalb der Gemeinschaft mit ihm. Diese Worte geben uns auch in Bezug auf die Kirche heute zu denken. Wie viele Spaltungen bestehen zwischen den Christen! Und, wenn wir unseren Blickwinkel erweitern: Wie viele Konflikte trennen die Völker der Erde! Als Gläubige dürfen wir uns nicht mit den Spaltungen abfinden, weil wir so Gefahr laufen, daran mitschuldig zu werden. Wir sind dazu berufen zu handeln, um die von Gott gewollte Geschwisterlichkeit aller wiederherzustellen. Der Apostel spricht daher von Jesus als unserem Frieden, als jenem, der "in einem einzigen Leib" Juden und Heiden vereint hat. Wir können hinzufügen, dass er auch für die Einheit mit den Getrennten und Verirrten wirkt, damit wir alle in Einheit versammelt werden. Christus schafft Frieden, weil er der Friede ist. Deshalb wirkt er für die volle Gemeinschaft zwischen den Menschen. Der Friede ist weder ein Gefühl des Wohlergehens noch die reine Abwesenheit von Krieg. Der Friede ist die Fülle der Kommunion, das höchste messianische Gut. Um ihn möglich zu machen, hat sich Jesus mitten hinein in den Streit begeben, bis in den Tod. Mit dem Kreuz hat er die Mauer des Egoismus niedergerissen, die die Menschen trennt. Er hat alle in der Liebe vereint und den "neuen Menschen" verwirklicht, den Menschen, in dessen Herzen die gesamte Menschheit wohnt. Denn im Herzen des Gläubigen wird jede Spaltung, jede Barriere, jede Grenze überwunden. Für den Jünger Jesu gibt es keine Feinde, die zu bekämpfen, sondern nur Brüder und Schwestern, die zu lieben sind. Aus dieser gekreuzigten Liebe entsteht die Kirche als Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern. Jesus hat die Feindschaft weggenommen, die die Menschen trennt, indem er Feindschaft, Hass und Spaltung auf sich nahm und nicht darauf antwortete, nicht seinerseits Gewalt anwandte, sondern Verzeihung schenkte. Auf diese Weise hat er die Feindschaft mit sich ans Kreuz genagelt und die Liebe aufblühen lassen. Vom Kreuz her ist eine neue Geschwisterlichkeit auf der Erde entstanden - die Gemeinschaft der Gläubigen. Ihr ist die Aufgabe der Versöhnung anvertraut, wo immer Trennung und Spaltung herrschen. Mit Jesaja können wir daher auch heute singen: "Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt" (Jes 52,7). Die Jünger, die die Liebe des Kreuzes aufnehmen, sind nicht mehr fremd oder unbekannt - sie sind zu "Mitbürgern der Heiligen", zur Familie Gottes geworden, die schon auf Erden einen Vorgeschmack auf die Güter des Himmels erhält.


19/05/2012
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