Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Epheser 4,1-16

Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging.

Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe,

und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält.

Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist;

ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,

ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.

Aber jeder von uns empfing die Gnade in dem Maß, wie Christus sie ihm geschenkt hat.

Deshalb heißt es: Er stieg hinauf zur Höhe und erbeutete Gefangene, er gab den Menschen Geschenke.

Wenn er aber hinaufstieg, was bedeutet dies anderes, als daß er auch zur Erde herabstieg?

Derselbe, der herabstieg, ist auch hinaufgestiegen bis zum höchsten Himmel, um das All zu beherrschen.

Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer,

um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi.

So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen.

Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein, ein Spiel der Wellen, hin und her getrieben von jedem Widerstreit der Meinungen, dem Betrug der Menschen ausgeliefert, der Verschlagenheit, die in die Irre führt.

Wir wollen uns, von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt.

Durch ihn wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt in jedem einzelnen Gelenk. Jedes trägt mit der Kraft, die ihm zugemessen ist. So wächst der Leib und wird in Liebe aufgebaut.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus wendet sich leidenschaftlich an die Epheser und bringt das Werk Gottes in Zusammenhang mit ihrer Antwort: "Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging." Er weiß, dass es keine Trennung zwischen der Berufung und dem Verhalten, das daraus folgen soll, geben kann. Die Authentizität der Verkündigung ergibt sich aus dem Lebenszeugnis. So wie dies für ihn als Apostel gilt, gilt es für jeden Gläubigen. Paulus bittet die Christen, für den Aufbau und das Wachstum der Gemeinde in Liebe und Einheit zu leben. Er mahnt, durch ein demütiges, friedfertiges und geduldiges Verhalten "die Einheit des Geistes zu wahren". Der Gläubige ist demütig, weil er alles von Gott erwartet, er ist friedfertig, weil er nicht mit Gewalt antwortet, und er ist geduldig, weil Gott mit seinem Volk geduldig ist. Jesus ist das Vorbild, auf das wir schauen sollen. Er, "gütig und von Herzen demütig" (Mt 11,29), ist gekommen, "um zu dienen und sein Leben hinzugeben" (Mk 10,45), und "erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod" (Phil 2,8). Denn er liebt uns, ohne sich irgendeine Grenze zu setzen. Liebe und Einheit kommen uns zuvor, sie werden uns geschenkt. Sie sind der wahre Schatz, aus dem wir leben. Der Apostel bittet, die Einheit "zu wahren", indem wir sie leben und berücksichtigen, dass jede Verletzung der Einheit gegen den Leib Christi selbst gerichtet ist und so zu einem Verrat an der Berufung wird, ein einziger Leib zu sein, einen einzigen Glauben und eine einzige Taufe zu haben, einen einzigen Gott und Vater aller anzuerkennen. Die Einheit ist weder das Ergebnis einer Einigung unter uns noch die Annahme einer Glaubenslehre, sondern die Aufnahme des einzigen Geistes. Sie wird uns geschenkt, wenn wir zu Kindern des einzigen Vaters werden und zu Kindern der einzigen Mutter, der Kirche. Einheit bedeutet jedoch nicht Verflachung oder Gleichförmigkeit. "Jeder von uns", schreibt Paulus, empfängt eine besondere Gabe, um im Dienst der Gemeinde zu stehen. Petrus schreibt in seinem ersten Brief: "Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat" (1Petr 4,10). In der Kirche ist niemand unnütz und niemand kann passives Mitglied sein. Jeder lebt, um den anderen gemäß der empfangenen Gabe zu dienen. Paulus nimmt den Satz des Psalms wieder auf: "Er gab den Menschen Geschenke" (Ps 68). Er zählt einige auf: die Apostel, die das Fundament der Kirche bilden; die Propheten, Menschen des Geistes, die das Wort lebendig machen; die Evangelisten, die das Evangelium verkünden; die Hirten und Lehrer, die für die Gemeinde und die Lehre verantwortlich sind. All diese Gaben wurden verliehen, "um die Heiligen [die Gemeinde] für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi." Die Aufgabe der Charismen ist folglich, die Christen zu "vervollkommnen", das heißt, sie, die "im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut" sind (Eph 2,22), für den Bau des Leibes Christi geeignet zu machen. In diesem Dienst wird jeder "zum vollkommenen Menschen". Daher besteht die Vollkommenheit nicht darin, sich selbst zu verwirklichen, sondern die Gestalt Christi zu erreichen, das heißt, "einer in Christus Jesus" (Gal 3,28) zu sein. "Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein", also unreif und hin- und hergetrieben wie auf einem Schiff als Spielball der Wellen, oder auch von falschen Meistern betrogen. Die Reife des Glaubens besteht darin, sich, "von der Liebe geleitet, an die Wahrheit zu halten", das heißt, das Evangelium zu leben. Es genügt nicht, es zu kennen, es ist nötig zu lieben. Im ersten Brief an die Korinther schreibt Paulus: "Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts" (1Kor 13,2). Die Liebe lässt die Wahrheit strahlen und die Kirche wachsen.


23/05/2012
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


Veranstaltungen der woche
NOV
27
Sonntag 27 November
Liturgie des Sonntags
NOV
28
Montag 28 November
Gedenken an die Armen
NOV
29
Dienstag 29 November
Gedenken an die Mutter des Herrn
NOV
30
Mittwoch 30 November
Gedenken an die Apostel
DEZ
1
Donnerstag 1 Dezember
Gedenken an die Kirche
DEZ
2
Freitag 2 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
3
Samstag 3 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri