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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Epheser 4,17-32

Ich sage es euch und beschwöre euch im Herrn: Lebt nicht mehr wie die Heiden in ihrem nichtigen Denken!

Ihr Sinn ist verfinstert. Sie sind dem Leben, das Gott schenkt, entfremdet durch die Unwissenheit, in der sie befangen sind, und durch die Verhärtung ihres Herzens.

Haltlos wie sie sind, geben sie sich der Ausschweifung hin, um voll Gier jede Art von Gemeinheit zu begehen.

Das aber entspricht nicht dem, was ihr von Christus gelernt habt.

Ihr habt doch von ihm gehört und seid unterrichtet worden in der Wahrheit, die Jesus ist.

Legt den alten Menschen ab, der in Verblendung und Begierde zugrunde geht, ändert euer früheres Leben,

und erneuert euren Geist und Sinn!

Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Legt deshalb die Lüge ab, und redet untereinander die Wahrheit; denn wir sind als Glieder miteinander verbunden.

Laßt euch durch den Zorn nicht zur Sünde hinreißen! Die Sonne soll über eurem Zorn nicht untergehen.

Gebt dem Teufel keinen Raum!

Der Dieb soll nicht mehr stehlen, sondern arbeiten und sich mit seinen Händen etwas verdienen, damit er den Notleidenden davon geben kann.

Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der es braucht, stärkt, und dem, der es hört, Nutzen bringt.

Beleidigt nicht den Heiligen Geist Gottes, dessen Siegel ihr tragt für den Tag der Erlösung.

Jede Art von Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung und alles Böse verbannt aus eurer Mitte!

Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus ermahnt die Christen weiter, sich so zu verhalten, wie es des Evangeliums würdig ist, das sie empfangen haben. Die Mahnung spricht er "im Herrn" aus. Vor allem erinnert er daran, nicht in frühere Verhaltensweisen aus der Zeit, bevor sie zur Gemeinde gehörten, zurückzufallen, als sie "dem Leben, das Gott schenkt, entfremdet" waren. Sich so zu verhalten bedeutet, "in ihrem nichtigen Denken" zu leben, also im Dunkel der eigenen Überzeugungen zu bleiben, ohne das Licht Gottes. Daraus folgen Unwissenheit und Herzensverhärtung. "Das aber entspricht nicht dem, was ihr von Christus gelernt habt", so fährt Paulus fort. Der Ausdruck "von Christus lernen" sagt uns, dass das christliche Leben darin besteht, Jesus nachzuahmen, indem man lernt, will sagen, auf das Evangelium hört und sich von der Gemeinde unterweisen lässt. Deshalb fügt Paulus hinzu: "Ihr habt doch von ihm gehört und seid unterrichtet worden in der Wahrheit, die Jesus ist." Die Nachfolge bringt eine tiefe Veränderung im Leben des Jüngers mit sich. Er muss den "alten Menschen", das heißt die Gewohnheiten aus seinem früheren gottfernen, traurigen und zum Scheitern verurteilten Leben ablegen, um "Geist und Sinn" zu erneuern und "den neuen Menschen" anzuziehen. Während das "Erneuern" eine Veränderung der eigenen Person mit sich bringt, bedeutet das "Anziehen" des neuen Menschen, dass man Christus im eigenen Herzen aufnimmt und sich nach seinem Bild verwandeln lässt. Paulus mahnt seine Leser, sich vor einer schwerwiegenden Haltung des alten Menschen zu hüten: der Lüge. Er zitiert deshalb den Propheten Sacharja: "Sagt untereinander die Wahrheit" (Sach 8,16), und überträgt dies auf das Leben der Gemeinde. Wir dürfen nicht lügen, "denn wir sind als Glieder miteinander verbunden." Paulus weiß, vielleicht aus Erfahrung, dass die Lüge die Beziehungen unter den Schwestern und Brüdern verseucht und das Leben der Gemeinde verschmutzt. Ebenso mahnt er, nicht im Zorn zu verweilen, damit dieser nicht die Oberhand gewinne. Bevor die Sonne untergeht, soll er beseitigt werden, da man sonst dem Teufel Raum gibt. Auch Diebstahl teilt und verdirbt die Gemeinschaft. Der Dieb wird aufgefordert, mit den eigenen Händen zu arbeiten, um sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Paulus fügt sogar hinzu, dass es nicht nur darum geht, nicht zur Last zu fallen, sondern auch zu arbeiten, um den Notleidenden zu helfen. In der Gemeinde wird der Maßstab des Guten durch die Bedürfnisse der Schwestern und Brüder bestimmt. Paulus unterlässt es nicht, vor der Macht der Zunge zu warnen, deren negativer Aspekt im Jakobusbrief dargestellt wird. Die Zunge kann Böses tun und man muss sie zähmen, so wie man den Pferden einen Zaum anlegt (Jak 3,1-12). Für Paulus soll die Zunge die Gemeinschaft errichten, sie aufbauen und "dem, der es hört, Nutzen" bringen. Das alles ist möglich, wenn wir den Geist Gottes, der in unsere Herzen ausgegossen ist, wirken lassen. Darum ermahnt der Apostel, den Heiligen Geist Gottes nicht zu beleidigen. Das neue Leben aus der Quelle des Geistes lässt ein von Gefühlen der Spaltung und der Zwietracht beherrschtes Verhalten nicht zu. Deshalb fordert Paulus die Epheser ein weiteres Mal dazu auf, "Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung und alles Böse" aus ihren Herzen zu verbannen. Er fordert: "Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat." Mit diesen Worten verbindet er Barmherzigkeit und Vergebung als zwei Dimensionen ein und derselben Liebe - der Liebe Gottes.


24/05/2012
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