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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Pfingstvigil
Gedenken an den heiligen Philipp Neri (1515 - 1595), den "Apostel Roms".


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird,
kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Epheser 5,1-20

Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder,

und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und als Opfer, das Gott gefällt.

Von Unzucht aber und Schamlosigkeit jeder Art oder von Habgier soll bei euch, wie es sich für Heilige gehört, nicht einmal die Rede sein.

Auch Sittenlosigkeit und albernes oder zweideutiges Geschwätz schickt sich nicht für euch, sondern Dankbarkeit.

Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch - das heißt kein Götzendiener - erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes.

Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab.

Habt darum nichts mit ihnen gemein!

Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts!

Das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor.

Prüft, was dem Herrn gefällt,

und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf!

Denn man muß sich schämen, von dem, was sie heimlich tun, auch nur zu reden.

Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet.

Alles Erleuchtete aber ist Licht. Deshalb heißt es: Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten, und Christus wird dein Licht sein.

Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht töricht, sondern klug.

Nutzt die Zeit; denn diese Tage sind böse.

Darum seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist.

Berauscht euch nicht mit Wein - das macht zügellos -, sondern laßt euch vom Geist erfüllen!

Laßt in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn!

Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen Jesu Christi, unseres Herrn!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf mir,
er hat mich gesandt,
damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem der Apostel die Epheser dazu ermahnt hat, die Liebe Gottes anzunehmen und zu leben, schreibt er weiter: "Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt [...] hat". Es ist die einzige Stelle im Neuen Testament, in der diese Mahnung erscheint. Aber der Gedanke, Gott nachzuahmen, ist nicht neu. Er kommt in der Bibel häufig vor und bedeutet, das Verhalten Gottes gegenüber Israel zum Vorbild für das eigene Verhalten zu nehmen. Das Handeln Gottes begründet die ethische Forderung. Jesus selbst hat diese Perspektive aufgegriffen: "Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!" (Lk 6,36). Der Gläubige wandelt in der Liebe, weil Gott die Liebe ist. Auch Jesus sagt zu den Jüngern: "Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" (Joh 13,34; 15,12). Jesus hat uns bis zum Tod geliebt. Sein Tod wurde für uns zum "Opfer, das Gott gefällt", und von Gott als Lösegeld für die ganze Menschheit uneingeschränkt akzeptiert. Paulus nimmt sodann die konkreten Ermahnungen wieder auf; sie drehen sich nun um ein Laster, das die jüdische und später auch die christliche Polemik gerne gegen das Heidentum ins Feld geführt hat: die Unzucht und aus ihr folgend Schamlosigkeit und Habgier. Derartige Verhaltensweisen, sagt Paulus, müssen aus dem Leben des Christen verbannt werden, ja wir sollten nicht einmal davon reden, weil sie die Heiligkeit des Christen - dass er nämlich Gott gehört und nicht sich selbst - beeinträchtigen. Auch Sittenlosigkeit, das heißt, unanständiges und zweideutiges Reden soll beseitigt werden. All diese Verhaltensweisen verdecken einen gelebten Götzendienst. Der Gläubige darf sich nicht von leeren Worten täuschen lassen. Wer so redet, ist ein Sohn des Ungehorsams wie diejenigen, die Gott abgelehnt haben. Die Jünger dagegen sind "Kinder des Lichts", Kinder des Evangeliums: "Jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts!" Das ist die Verbindung zwischen der erhaltenen Gabe und der daraus erwachsenden Pflicht. Deshalb können wir nicht in der Finsternis der Resignation oder einer egozentrischen Lebensweise bleiben. "Wach auf, du Schläfer", schreibt Paulus, "und steh auf von den Toten und Christus wird dein Licht sein", und an die Römer: "Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts" (Röm 13,11-12). Die Christen sind aufgerufen, sich vom Licht des Auferstandenen erleuchten zu lassen und die Welt zu verändern, indem sie die heimtückische Versuchung überwinden, sich mit der Macht des Bösen abzufinden. Deshalb dürfen sie sich nicht wie Unverständige verhalten, das heißt wie Menschen, die die Intelligenz des Evangeliums verloren und die Kraft der Liebe vergessen haben. Die Ermahnung, sich nicht mit Wein zu berauschen, warnt vor einer Betäubung durch die Moden der Welt. Weise ist es vielmehr, vom Geist erfüllt zu sein, der uns drängt, unsere Freude mit Psalmen, Hymnen und geistlichen Liedern auszudrücken.


26/05/2012
Gebet des Heiligen Geistes


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