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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief an die Thessalonicher 1,1-10

Paulus, Silvanus und Timotheus an die Gemeinde von Thessalonich, die in Gott, dem Vater, und in Jesus Christus, dem Herrn, ist: Gnade sei mit euch und Friede.

Wir danken Gott für euch alle, sooft wir in unseren Gebeten an euch denken;

unablässig erinnern wir uns vor Gott, unserem Vater, an das Werk eures Glaubens, an die Opferbereitschaft eurer Liebe und an die Standhaftigkeit eurer Hoffnung auf Jesus Christus, unseren Herrn.

Wir wissen, von Gott geliebte Brüder, daß ihr erwählt seid.

Denn wir haben euch das Evangelium nicht nur mit Worten verkündet, sondern auch mit Macht und mit dem Heiligen Geist und mit voller Gewißheit; ihr wißt selbst, wie wir bei euch aufgetreten sind, um euch zu gewinnen.

Und ihr seid unserem Beispiel gefolgt und dem des Herrn; ihr habt das Wort trotz großer Bedrängnis mit der Freude aufgenommen, die der Heilige Geist gibt.

So wurdet ihr ein Vorbild für alle Gläubigen in Mazedonien und in Achaia.

Von euch aus ist das Wort des Herrn aber nicht nur nach Mazedonien und Achaia gedrungen, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden, so daß wir darüber nichts mehr zu sagen brauchen.

Denn man erzählt sich überall, welche Aufnahme wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen

und seinen Sohn vom Himmel her zu erwarten, Jesus, den er von den Toten auferweckt hat und der uns dem kommenden Gericht Gottes entreißt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier handelt es sich um einen Brief, der von Paulus, Silvanus und Timotheus gemeinsam geschrieben wurde - als wollten sie daran erinnern, wie der Herr es mit seinen Aposteln (Mk 6,7) und Jüngern (Lk 10,1) gehalten hatte, als er sie jeweils zu zweit aussandte.
Paulus war ohnehin kein isolierter Protagonist. Kirche bedeutet in erster Linie Kommunion. Alle drei wenden sich gemeinsam an die kleine Gemeinde in Thessalonich, die dennoch groß war: nicht aufgrund ihrer Zahl, aber aufgrund der Würde, "in Gott, dem Vater, und in Jesus Christus, dem Herrn" gegründet worden zu sein. Diese Würde ließ die kleine Gemeinde zu einem Segen für Thessalonich werden. Sie war die "Ekklesia", das heißt die "Versammlung" der von Gott berufenen Gemeinde in jener Stadt. Jede christliche Gemeinde ist eine heilige Versammlung Gottes. Paulus hat sie vor Augen, wie sie sich um den Tisch des festlichen Liebesmahles der Agape versammelt. Er sieht jeden einzelnen Christen und sieht doch vor allem die Gemeinschaft, die vom Herrn zusammengeführt worden ist. Paulus dankt dem Herrn für diese kleine Gemeinde, die mit standhaftem Glauben, tatkräftiger Liebe und einer beständigen Hoffnung lebt. Christus könnte auch auf diese Gemeinde das Lob der Offenbarung singen: "Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren" (Offb 2,2). Der Apostel wendet sich an Gläubige, die von "Gott geliebt" und somit von ihm auserwählt sind. Die "Erwählung" (Röm 11,28), die einst das Privileg Israels darstellte, hat sich nun durch die Verkündigung, die Paulus "mit dem Heiligen Geist und mit voller Gewissheit" geleistet hat, auch auf die Gläubigen von Thessalonich ausgeweitet. Auch für sie könnte er sagen: "Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden" (1Kor 2,4). Mittels der Verkündigung durch seine Jünger verändert der Herr selbst das Herz der Zuhörer und erschafft sie zu neuem Leben. Der Apostel weiß, dass der Dienst der Verkündigung seinen persönlichen Einsatz erfordert, denn nur so kann er den Herrn jenen nahe bringen und erkennbar machen, die ihn hören. Deshalb konnten die Thessalonicher ihn nachahmen und näherten sich so Christus selbst an. Das Leben der Verantwortlichen in der Gemeinde muss das Evangelium widerspiegeln, das sie verkünden. Dann wird ihre Verkündigung wirkungsvoll sein. Die Thessalonicher konnten auch inmitten von Verfolgung die Verkündigung mit Freude aufnehmen. So wurden sie zu einem Beispiel für andere Gläubige in Mazedonien und Achaia. Das Leben nach dem Evangelium breitet sich aus, weil es anziehend ist und ein besseres Leben aufzeigt als jenes, das die Welt anbietet. Die Gemeinde von Thessalonich ist die erste christliche Gemeinde, die auf europäischem Boden gegründet wurde, und sie hat sogleich überall bei den jüngeren Gemeinden jener Gegend Begeisterung ausgelöst.
Die Verbreitung des Evangeliums ist nicht von pastoralen Techniken oder ausgetüftelten organisatorischen Mitteln abhängig. Das Evangelium breitet sich nur durch die attraktive Kraft eines Lebens aus, welches ganz nach dem Evangelium ausgerichtet ist. Paulus freut sich über den Glauben der Thessalonicher und berichtet von der Verwunderung all jener, die von ihrer Bekehrung erfuhren - wie sie sich abkehrten von den Götzen dieser Welt, um allein dem Herrn zu dienen.


29/05/2012
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