Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Bischof und Märtyrer Bonifatius. Er verkündete den Germanen das Evangelium und wurde getötet, während er die Eucharistie feierte (+ 754).


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief an die Thessalonicher 3,6-13

Inzwischen ist aber Timotheus von euch zu uns zurückgekommen und hat uns gute Nachricht von eurem Glauben und eurer Liebe gebracht; er hat uns auch berichtet, daß ihr uns stets in guter Erinnerung bewahrt und euch danach sehnt, uns zu sehen, wie auch wir euch sehen möchten.

Darum, Brüder, wurden wir beim Gedanken an euch in all unserer Not und Bedrängnis durch euren Glauben getröstet;

jetzt leben wir auf, weil ihr fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn steht.

Wie können wir Gott euretwegen genug danken für all die Freude, die uns um euretwillen vor unserem Gott erfüllt?

Bei Tag und Nacht bitten wir inständig darum, euch wiederzusehen und an eurem Glauben zu ergänzen, was ihm noch fehlt.

Gott, unser Vater, und Jesus, unser Herr, mögen unsere Schritte zu euch lenken.

Euch aber lasse der Herr wachsen und reich werden in der Liebe zueinander und zu allen, wie auch wir euch lieben,

damit euer Herz gefestigt wird und ihr ohne Tadel seid, geheiligt vor Gott, unserem Vater, wenn Jesus, unser Herr, mit allen seinen Heiligen kommt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die guten Nachrichten, die Timotheus Paulus hinsichtlich der Gemeinde von Thessalonich übermittelt, sind für Paulus eine frohe und tröstende Mitteilung, ein "Evangelium", wie es im Text wortwörtlich heißt. Paulus ist getröstet, denn seine Arbeit war nicht nur nicht umsonst, sondern bringt bereits Früchte. Dass die Thessalonicher sich an ihn erinnern und ihn wiedersehen möchten, freut Paulus besonders - auch deshalb, weil darin die konkrete Bedeutung der Kommunion im Sinne des Evangeliums sichtbar wird. Es geht hier nicht einfach um eine Verbindung auf psychologischer Ebene, sondern um eine lebendige Beziehung, welche die Gemeinde an den Apostel bindet. Daher genügt es nicht, wenn eine Gemeinde auf das "Werk" ihres Glaubens und die "Opferbereitschaft" ihrer geschwisterlichen Liebe (vgl. 1Thess 1,3) verweisen kann, dabei aber in sich selbst geschlossen bleibt und nicht "fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn steht". Nur in der Verbundenheit mit den anderen Gemeinden wird der Herr unter den Gläubigen in Fülle gegenwärtig. Der Wunsch der Thessalonicher, Paulus erneut zu treffen, wie auch der Wunsch des Apostels nach einem Wiedersehen, verdeutlichen, wie konkret die Kommunion unter ihnen ist, die aus wirklichen persönlichen Beziehungen besteht. Sie sind die unersetzbaren Bande der Geschwisterlichkeit. Paulus befindet sich etwa vierhundert Kilometer von Thessalonich entfernt und scheut doch keine Mühe, um der Gemeinde wenigstens durch seine Gesandten zu begegnen. Die Kommunion wird durch direkte und persönliche Kontakte genährt und gefestigt, in denen sich Liebe, Herzlichkeit und aufmerksame Zuneigung ausdrücken. Vielleicht sieht Paulus gerade vor seinem geistigen Auge die Gesichter der Christen der Gemeinde, die er liebt und für die er Sorge trägt, und er weiß nicht, was er Gott zum Dank anbieten kann. Die Liebe zu diesen Söhnen und Töchtern, die er zum Glauben erweckt hat, wird unmittelbar zum Gebet, zu einer "inständigen Bitte darum, euch wiederzusehen und an eurem Glauben zu ergänzen, was ihm noch fehlt." Paulus hat klar vor Augen, dass der Gläubige - wie auch jede Gemeinschaft - weiter im Glauben und in der Liebe wachsen muss. Jesus kennenzulernen erfordert ein tägliches Hören auf das Wort Gottes. Paulus fühlt die tiefe Verantwortung, ihnen bei diesem Wachstum zu helfen. Deshalb bittet er Gott, seine Schritte zu lenken, damit er zu ihnen gelangen kann, da ihm der Satan bis jetzt den Weg versperrt hat (2,18). Doch schon mittels dieses Briefes ruft er sie auf, zu "wachsen", ja "reich zu werden in der Liebe zueinander und zu allen" Menschen, wie er selbst es ihnen gegenüber vorlebt. Die Liebe, die Gott seinen Söhnen und Töchtern schenkt, ist wie eine Quelle, die ohne Unterlass überfließt, da sie keinerlei Begrenzungen kennt. Wer die Liebe Gottes in seinem Herzen aufnimmt, lebt aus ihm und besitzt schon jetzt die Zukunft.


05/06/2012
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri