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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief an die Thessalonicher 5,12-28

Wir bitten euch, Brüder: Erkennt die unter euch an, die sich solche Mühe geben, euch im Namen des Herrn zu leiten und zum Rechten anzuhalten.

Achtet sie hoch, und liebt sie wegen ihres Wirkens! Haltet Frieden untereinander!

Wir ermahnen euch, Brüder: Weist die zurecht, die ein unordentliches Leben führen, ermutigt die Ängstlichen, nehmt euch der Schwachen an, seid geduldig mit allen!

Seht zu, daß keiner dem andern Böses mit Bösem vergilt, sondern bemüht euch immer, einander und allen Gutes zu tun.

Freut euch zu jeder Zeit!

Betet ohne Unterlaß!

Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört.

Löscht den Geist nicht aus!

Verachtet prophetisches Reden nicht!

Prüft alles, und behaltet das Gute!

Meidet das Böse in jeder Gestalt!

Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt.

Gott, der euch beruft, ist treu; er wird es tun.

Brüder, betet auch für uns!

Grüßt alle Brüder mit dem heiligen Kuß!

Ich beschwöre euch beim Herrn, diesen Brief allen Brüdern vorzulesen.

Die Gnade Jesu Christi, unseres Herrn, sei mit euch!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel, der die Thessalonicher zu gegenseitiger Liebe aufgerufen hat, verlangt nun, diejenigen anzuerkennen, die sich in der Verkündigung und in der Leitung der Gemeinde bemühen. Vielleicht kannte Paulus die Verantwortlichen der Gemeinde von Thessalonich persönlich, die nach seiner Flucht an seine Stelle getreten waren. Er fordert, dass sie geliebt und hoch geachtet werden. Es steht außer Frage, dass diese Ermahnung die Jahrhunderte überdauert und auch die christlichen Gemeinden von heute betrifft. Der Respekt vor den Verantwortlichen ist der erste Ausdruck jener Geschwisterlichkeit, die in der Familie Gottes herrschen muss. Ihr Leben kann nur von der "Bruderliebe" (3,12; 4,9; 5,15) geprägt sein.
Gerade die Liebe ist es ja, die nach einer Ordnung im geschwisterlichen Leben verlangt. Die Geschwisterlichkeit schränkt nämlich die Vielfalt der Dienste keineswegs ein, deren lebendige Praxis mithin der Lenkung bedarf. Wer diese Lenkung ausübt, ist nach wie vor Bruder oder Schwester aller, erhält aber gleichzeitig vom Herrn die Aufgabe der pastoralen Leitung. Es ist dies ein Dienst an der Liebe und an der Einheit. Deshalb gebührt denen, die ihn tun, Respekt und Gehorsam. Das Einvernehmen mit den Leitern ist Voraussetzung für eine wirksame Kommunion aller untereinander.
Natürlich ist die Pflege der Geschwisterlichkeit nicht nur Aufgabe des Verantwortlichen, sondern aller Mitglieder der Kirche. Paulus hält alle dazu an, die Geschwisterlichkeit zu pflegen: Einer muss sich des anderen annehmen und jeder über seine Brüder und Schwestern wachen. Auch die Bußdisziplin der Kirche fügt sich in diesen Kontext radikaler Geschwisterlichkeit im gemeinschaftlichen Leben ein. Das ist der Sinn der Ermahnung, jene, "die ein unordentliches Leben führen", wie auch die Nachlässigen zurechtzuweisen, weil die Gemeinde nicht tatenlos zusehen kann, wenn Unordnung und Konflikte entstehen, die die Einheit gefährden. Ebenso ist es wichtig, "die Ängstlichen", also diejenigen zu ermutigen, die schwach geworden sind und den gemeinsamen Weg verlangsamen möchten. Eine besondere Aufmerksamkeit müssen alle gegenüber den Schwachen haben. Sie müssen mit beständiger Liebe unterstützt werden. Nicht nur die Unordnung, die Ängstlichkeit und die Schwäche stellen die geschwisterliche Liebe auf die Probe, sondern auch die Rache - der Wunsch, "Böses mit Bösem" zu vergelten. Hier gilt die an die Römer gerichtete Regel: "Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!" (Röm 12,21). So überwindet der Christ das Böse. Nur die Liebe ist stark und besiegt das Böse an der Wurzel. Auf dieses Fundament gründet Paulus einen dreifachen Appell: Er ruft auf zur "Freude zu jeder Zeit", zum "Gebet ohne Unterlass" und zum "Dank für alles". Angesichts der Lebenskraft der Gemeinde ermahnt er alle, besonders jene, die mit Argwohn oder Neid auf diesen Lebensreichtum schauen, den "Geist nicht auszulöschen" und "prophetisches Reden" nicht zu verachten. Freilich hat alles mit Sorgfalt geprüft zu werden, das Gute jedoch muss bewahrt werden, da es eine Gabe des Herrn ist. Paulus ermuntert die Thessalonicher schließlich, im erhaltenen Glauben stark zu bleiben und sich unversehrt zu bewahren, "damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt."


09/06/2012
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