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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief an die Thessalonicher 3,6-17

Im Namen Jesu Christi, des Herrn, gebieten wir euch, Brüder: Haltet euch von jedem Bruder fern, der ein unordentliches Leben führt und sich nicht an die Überlieferung hält, die ihr von uns empfangen habt.

Ihr selbst wißt, wie man uns nachahmen soll. Wir haben bei euch kein unordentliches Leben geführt

und bei niemand unser Brot umsonst gegessen; wir haben uns gemüht und geplagt, Tag und Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen.

Nicht als hätten wir keinen Anspruch auf Unterhalt; wir wollten euch aber ein Beispiel geben, damit ihr uns nachahmen könnt.

Denn als wir bei euch waren, haben wir euch die Regel eingeprägt: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.

Wir hören aber, daß einige von euch ein unordentliches Leben führen und alles mögliche treiben, nur nicht arbeiten.

Wir ermahnen sie und gebieten ihnen im Namen Jesu Christi, des Herrn, in Ruhe ihrer Arbeit nachzugehen und ihr selbstverdientes Brot zu essen.

Ihr aber, Brüder, werdet nicht müde, Gutes zu tun.

Wenn jemand auf unsere Mahnung in diesem Brief nicht hört, dann merkt ihn euch, und meidet den Umgang mit ihm, damit er sich schämt;

doch seht ihn nicht als Feind an, sondern weist ihn als euren Bruder zurecht!

Der Herr des Friedens aber schenke euch den Frieden zu jeder Zeit und auf jede Weise. Der Herr sei mit euch allen.

Den Gruß schreibe ich, Paulus, eigenhändig. Das ist mein Zeichen in jedem Brief; so schreibe ich.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus wendet sich an die Thessalonicher, damit sie jenen Menschen aus dem Weg gehen, die die Unversehrtheit des Glaubens und die Einheit der Gemeinde gefährden. Er spürt nämlich die schwere Verantwortung, die Kommunion in der Kirche vor den Fehlern derer zu bewahren, die ihrer persönlichen Meinung gefolgt und zu Dienern des Gesetzwidrigen geworden sind. Sie müssen gemieden werden, damit sie sich des Bösen bewusst werden, das sie anrichten, und ihr Unrecht einsehen. Im konkreten Fall bekräftigt Paulus, dass jeder Christ bereitwillig seiner Arbeit nachgehen muss, und zeigt auf, dass die Nichtstuer vom Evangelium abweichen. Während seines gesamten Aufenthaltes in Thessalonich hatte er selbst ihnen ein Vorbild gegeben: "Ihr erinnert euch, Brüder, wie wir uns gemüht und geplagt haben. Bei Tag und bei Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen, und haben euch so das Evangelium Gottes verkündet" (1Thess 2,9). Wenn ein solches Fehlverhalten also überhaupt irgendwo vermieden werden musste, dann, so scheint Paulus zu sagen, ganz gewiss in Thessalonich, wo er selbst es abgelehnt hatte, auf Kosten der anderen Gläubigen zu leben. Der Apostel wollte herausstellen, wie wichtig die Arbeit sowohl für den Unterhalt des Arbeitenden wie auch zur Unterstützung der Ärmeren und somit Bedürftigen war. Paulus wollte wie alle sein - wie ein Laie, würden wir heute sagen - um so mit größerer Wirksamkeit das Evangelium zu bezeugen. Während seines Aufenthalts in der Stadt hatte er bereits Gelegenheit gehabt, in seinen Predigten an die Thessalonicher auf das Arbeitsverhalten einzugehen, und dabei sogar eine Art Slogan geprägt: "Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen." Dies war ein drastischer Maßstab, der erzieherisch wirken sollte. Möglicherweise ließen sich diese Nichtstuer zu religiösem Fanatismus hinreißen, der das Leben der Gemeinde durcheinanderbrachte, und obendrein erhoben sie Anspruch auf Unterhalt. Der Apostel greift energisch ein: Er will nicht, dass die Gemeinde in ihrer Einheit beschädigt wird. Er fordert die Nichtstuer auf, Einsicht zu zeigen und zum geordneten Leben der Gemeinde zurückzukehren. Die anderen bittet er: "Werdet nicht müde, Gutes zu tun." Der Jünger weiß, dass die christliche Liebe ungeschuldet und selbstlos ist. Wenn einer diese Vorschriften nicht akzeptiert, soll er getadelt werden, verlangt der Apostel. Die Gemeinde ist keine Familie ohne Ordnung. Deshalb muss man eingreifen, wenn es nötig ist - nicht um zu richten und zu verurteilen, sondern um zu berichtigen und aufzubauen. Wer "nicht hört", soll "nicht als Feind" behandelt, sondern als Bruder zurechtgewiesen werden. Das Evangelium hat die Logik des Feindes abgeschafft und die Logik der Zurechtweisung eingeführt. Denn so hat sich Gott auch uns gegenüber verhalten. Der Gemeinde steht es in keinem Fall zu, die von der Liebe Gottes gesetzten Grenzen zu übertreten.


16/06/2012
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