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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief des Jakobus 2,8-13

Wenn ihr dagegen nach dem Wort der Schrift: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! das königliche Gesetz erfüllt, dann handelt ihr recht.

Wenn ihr aber nach dem Ansehen der Person urteilt, begeht ihr eine Sünde, und aus dem Gesetz selbst wird offenbar, daß ihr es übertreten habt.

Wer das ganze Gesetz hält und nur gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich gegen alle verfehlt.

Denn er, der gesagt hat: Du sollst nicht die Ehe brechen!, hat auch gesagt: Du sollst nicht töten! Wenn du nicht die Ehe brichst, aber tötest, hast du das Gesetz übertreten.

Darum redet und handelt wie Menschen, die nach dem Gesetz der Freiheit gerichtet werden.

Denn das Gericht ist erbarmungslos gegen den, der kein Erbarmen gezeigt hat. Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jakobus zitiert einen Abschnitt aus dem Buch Levitikus über die Nächstenliebe und erinnert die Jünger daran, dass sie nach dem Gebot der Nächstenliebe handeln sollen, von dem Jesus das ganze Gesetz und die Propheten abhängig macht. Er nennt es "das königliche Gesetz", um seine Vorrangstellung unter allen Geboten hervorzuheben. Die "königliche Priesterschaft" aus dem ersten Petrusbrief (2,9) erfordert sozusagen auch ein "königliches Gesetz", nämlich das Gesetz der Liebe. Nur wenn er dieses Gesetz hält, so heißt es im Brief, erfüllt der Gläubige den Willen Gottes und verdient es daher, die bestehenden Verheißungen zu erlangen. Diskriminierendes Verhalten zerstört die christliche Liebe. Denn Gott sieht nicht auf die Person (Apg 10,34) und schenkt allen sein Erbarmen. Bei dieser Handlungsweise Gottes setzt die christliche Liebe an. Sie ist ein einziges Gesetz der Liebe. Deshalb ist es unvorstellbar, dass jemand ein einzelnes Gebot übertritt, die übrigen aber hält. Alle Gebote, die den Nächsten betreffen und auf der zweiten Tafel der Zehn Gebote geschrieben stehen, wurzeln in der ersten Tafel, die die Beziehung zu Gott betrifft. Nur wer die Liebe Gottes annimmt, kann auch den Nächsten lieben. Leider ist der Mangel an Liebe der Grund für alle Übel der Welt. Der Brief weist uns darauf hin, dass die Welt Heilung finden wird, wenn Überheblichkeit, Egoismus und Feindschaft überwunden werden. Die Liebe des Evangeliums kann von aller Sklaverei befreien, denn sie ist stärker als das Böse. Die wahre Freiheit besteht folglich nicht darin, das zu tun, was einem jeden gefällt, sondern darin, die anderen zu lieben und ihnen zu dienen. Jakobus stellt eine Beziehung zwischen Freiheit und Barmherzigkeit her. Die wahre Freiheit und die wahre Gerechtigkeit erfüllen sich in der Barmherzigkeit, in der Aufmerksamkeit für die anderen und in einem Herzen, das den anderen anzusehen vermag, ohne ihn auszugrenzen oder zu verurteilen. Wer diese Freiheit lebt, sieht schon jetzt die Barmherzigkeit auf Erden herrschen.


23/06/2012
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