Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief des Jakobus 3,1-12

Nicht so viele von euch sollen Lehrer werden, meine Brüder. Ihr wißt, daß wir im Gericht strenger beurteilt werden.

Denn wir alle verfehlen uns in vielen Dingen. Wer sich in seinen Worten nicht verfehlt, ist ein vollkommener Mann und kann auch seinen Körper völlig im Zaum halten.

Wenn wir den Pferden den Zaum anlegen, damit sie uns gehorchen, lenken wir damit das ganze Tier.

Oder denkt an die Schiffe: Sie sind groß und werden von starken Winden getrieben, und doch lenkt sie der Steuermann mit einem ganz kleinen Steuer, wohin er will.

So ist auch die Zunge nur ein kleines Körperglied und rühmt sich doch großer Dinge. Und wie klein kann ein Feuer sein, das einen großen Wald in Brand steckt.

Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Die Zunge ist der Teil, der den ganzen Menschen verdirbt und das Rad des Lebens in Brand setzt; sie selbst aber ist von der Hölle in Brand gesetzt.

Denn jede Art von Tieren, auf dem Land und in der Luft, was am Boden kriecht und was im Meer schwimmt, läßt sich zähmen und ist vom Menschen auch gezähmt worden;

doch die Zunge kann kein Mensch zähmen, dieses ruhelose Übel, voll von tödlichem Gift.

Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater, und mit ihr verfluchen wir die Menschen, die als Abbild Gottes erschaffen sind.

Aus ein und demselben Mund kommen Segen und Fluch. Meine Brüder, so darf es nicht sein.

Läßt etwa eine Quelle aus derselben Öffnung süßes und bitteres Wasser hervorsprudeln?

Kann denn, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven tragen oder ein Weinstock Feigen? So kann auch eine salzige Quelle kein Süßwasser hervorbringen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jakobus, der ein besonderes Gespür für die Heiligkeit des Gotteswortes hat, lehrt dennoch großen Respekt auch vor den menschlichen Worten. Im Übrigen hat Gott selbst entschieden, sein göttliches Wort durch unsere menschlichen Worte zu verkünden. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Lehrer-Werden und der Unfähigkeit, seine Zunge im Zaum zu halten. Die Demut und der Dienst helfen uns, zur rechten Einschätzung unserer selbst zu gelangen und mit den Worten keine Zwietracht, sondern Liebe zu säen. Die Worte, schreibt Jakobus, sind wie das Steuer, das die Schiffe im Meer lenkt, oder wie ein Funke, der ein ganzes Leben in Brand zu stecken vermag. Die Kraft des Wortes beruht darauf, dass es das Herz des Menschen offenbart, das, was jeder Mensch tief in sich hat, sei es gut oder schlecht. Jesus selbst hat darauf hingewiesen, dass Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, Verleumdungen, Beschimpfungen, jeder böse Gedanke und jede schlechte Absicht "aus dem Herzen der Menschen" kommen (Mk 7,21f.). Die Zunge ist tatsächlich der Spiegel des Herzens und erfordert eine große innere Disziplin. Es ist schwer, die Zunge im Zaum zu halten und ihre Kraft zu lenken. Das, was mit dem Herzen vor sich geht, geschieht auch mit der Zunge. Sie ist eher bereit, nach Beifall zu heischen und andere zu beschuldigen, als zur Geschwisterlichkeit unter den Menschen beizutragen. Es ist erstaunlich, welch zerstörerische Kraft Jakobus der Zunge zuschreibt, die wie das Feuer und sogar "eine Welt voll Ungerechtigkeit" schwer zu beherrschen ist. Wir denken oft nicht daran, welche Macht der Zerstörung und Zwietracht unsere Worte haben können - wenn wir schlecht von anderen reden, erbarmungslos urteilen, Meinungen und Vorurteile über alles und jeden "nachplappern", in unseren Äußerungen überheblich sind, streiten oder laut werden, weil wir uns durchsetzen wollen. Oft entzweit die Zunge unerbittlich, ohne dass wir uns dessen bewusst werden. Das geschieht in der Gesellschaft, aber auch in der Kirche und in unseren Gemeinden. Zuweilen preisen wir mit der Zunge den Vater und verfluchen unseren Nächsten. Jakobus fordert dazu auf, nüchtern zu sein, nicht viel zu sprechen und nicht Lehrer sein zu wollen. Diese Lektion sollten wir peinlich genau lernen. Auf jeden Fall müssen wir das Wort des Herrn und die Predigt des Evangeliums aufnehmen, denn sie reinigen das Herz und machen daher auch unsere Worte fruchtbar. Ist das Herz nicht vom Wort Gottes beseelt, dann ist es auch die Zunge nicht, und eine solche Zunge gehorcht nur sich selbst, trennt und zerstört. Sie ist wie eine Quelle, aus der schlechtes Wasser hervorsprudelt. Diese Weisheit rät Jakobus auch heute jedem von uns, damit unsere Worte voller Liebe sind.


26/06/2012
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri