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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Irenäus, Bischof von Lyon, der als Märtyrer starb (130 - 202). Aus Anatolien kam er nach Frankreich, um das Evangelium zu predigen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief des Jakobus 4,1-6

Woher kommen die Kriege bei euch, woher die Streitigkeiten? Doch nur vom Kampf der Leidenschaften in eurem Innern.

Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet.

Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in eurer Leidenschaft zu verschwenden.

Ihr Ehebrecher, wißt ihr nicht, daß Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der wird zum Feind Gottes.

Oder meint ihr, die Schrift sage ohne Grund: Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ.

Doch er gibt noch größere Gnade; darum heißt es auch: Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Woher kommen die Kriege und Streitigkeiten? Hierauf gibt Jakobus zu Beginn des vierten Kapitels, das sich mit dem Thema der Zwietracht befasst, eine treffende Antwort. Der Verfasser wendet sich an eine oder mehrere christliche Gemeinden. Obwohl es sich demnach um eine interne, an Christen gerichtete Ermahnung handelt, ergeben sich daraus wichtige Konsequenzen allgemeiner Natur. Es geht um gewaltsame Beziehungen zwischen Menschen, die Jakobus insbesondere in den ersten Versen mithilfe eines Vokabulars vergegenwärtigt, das aus der Sprache des Krieges kommt. Für ihn entsteht die Gewalt vor allem im Herzen und drückt sich dann in der Folge nach außen sichtbar aus. Jakobus spricht mit Nachdruck. Die Eingangsfrage macht das Problem an der geschwisterlichen Gemeinschaft, an der Gewalt unter Mitgliedern ein und derselben Gemeinde fest. Die ersten vier Verse sind alle um das Problem der Gewalt und seinen Ursprung herum angelegt. Im Zentrum dieses ersten Gedankens, der mit der Aussage am Ende des vierten Verses schließt, steht jenes "Ihr streitet und führt Krieg". Warum diese Gewalt sogar unter Brüdern und Schwestern derselben Gemeinde? Das ist die große Sorge eines Mannes, der versucht, in die Herzen seiner Gemeindemitglieder zu blicken, um dem Ursprung von Gefühlen und Haltungen auf die Spur zu kommen, die dem geschwisterlichen Leben genau entgegengesetzt sind. Das Problem der Kriege und Feindschaften ist zuerst ein innerliches und dann erst ein Äußeres. Es nistet im "Kampf der Leidenschaften in eurem Innern". Jakobus spielt auf die ganz konkreten Kämpfe und Auseinandersetzungen in der Gemeinschaft der Leser an und erkennt ihre Wurzeln in den Leidenschaften der Menschen, die sie innerlich erschüttern. Die Leidenschaften sind starke, unkontrollierbare Sehnsüchte. Jakobus deckt einen ganzen internen Zwist in der Gemeinde auf, in dem es vermutlich darum geht, die anderen zu beherrschen. Die Worte, die er benutzt, verdeutlichen, dass hier eine Härte im Spiel ist, die einem mit Waffen geführten Krieg ähnelt. Denn es gibt Kriege, die im Herzen entstehen. Diese Kriege führen zu nichts. Zweimal unterstreicht der Verfasser die völlige Nutzlosigkeit jedes Versuchs, sich gewaltsam gegen die anderen durchzusetzen, ohne sich allerdings zum Gegenstand des Streits zu äußern: Ihr "erhaltet doch nichts ... und könnt dennoch nichts erreichen". Der krankhafte Drang zu herrschen, zu befehlen, eine anerkannte Rolle zu spielen, führt zu keinem Ergebnis. Kein Kampf, so hart und entschlossen er auch geführt wird, bringt das erwartete Resultat, auch weil - das will Jakobus offenbar sagen - der, der im Kampf mit seinem Nächsten lebt, nicht einmal weiß, wie man um die richtigen Dinge bittet. Wer nämlich im Kampf mit den anderen lebt, dem fehlt die Demut des Beters, und wenn er um etwas bittet, dann weiß er nicht, wie: "Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet. Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in eurer Leidenschaft zu verschwenden." Es besteht eine tiefe und geistliche Einheit zwischen der Demut des Gebets, die den Menschen in all seiner Schwäche vor Gott hinstellt, und der Fähigkeit, im Frieden mit den anderen zu leben, ohne nach Besitz und Herrschaft zu trachten. Wer nicht im Frieden lebt, muss sich fragen, ob er wirklich geistlich lebt. Denn wer so lebt, der ist ein Freund der Welt und ein Feind Gottes. Wir müssen unsere Herzen läutern, indem wir uns dem Schöpfergeist anvertrauen, der in uns Demütigen seine erneuernde Gnade hervorbringen kann. Die Demut ist dem eigen, der ein Freund Gottes ist und nicht im Kampf mit den anderen lebt. Seinen Freunden wird Gott die letzte und sogar "noch größere Gnade" des Geistes verleihen, die dem Menschen im Moment der Schöpfung eingegossen worden ist. Das ist sozusagen das Geschenk der Endzeit, wie der Geist das Geschenk der Anfänge war.


28/06/2012
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