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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die ersten Märtyrer der Kirche Roms während der Verfolgung unter Nero.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief des Jakobus 4,7-12

Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen.

Sucht die Nähe Gottes; dann wird er sich euch nähern. Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert euer Herz, ihr Menschen mit zwei Seelen!

Klagt und trauert und weint! Euer Lachen verwandle sich in Trauer, eure Freude in Betrübnis.

Demütigt euch vor dem Herrn; dann wird er euch erhöhen.

Verleumdet einander nicht, Brüder! Wer seinen Bruder verleumdet oder seinen Bruder verurteilt, verleumdet das Gesetz und verurteilt das Gesetz; wenn du aber das Gesetz verurteilst, handelst du nicht nach dem Gesetz, sondern bist sein Richter.

Nur einer ist der Gesetzgeber und Richter: er, der die Macht hat, zu retten und zu verderben. Wer aber bist du, daß du über deinen Nächsten richtest?

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Da Gott mithin den Menschen seine Gnade schenkt, ergibt sich daraus die Mahnung: "Ordnet euch also Gott unter." Die Konsequenz ist klar: Sich dem Teufel widersetzen, der der Geist der Spaltung und Feindschaft ist, damit er das Weite sucht, und sich Gott nähern, damit er sich dem Menschen nähert. In der Demut wird die Kommunion der Liebe, wird der Bund zwischen Gott und dem Menschen wiederhergestellt. Der Gegensatz Welt/Gott erhält durch den Gegensatz Teufel/Gott eine größere Tiefe. Welt und Teufel sind Ausdruck für den Geist der Feindschaft und Spaltung. Gott dagegen steht für die Einheit mit dem Geschöpf, das von seinem Geist aufgesucht und, wenn es ihn aufnimmt, zu einem Leben in Freundschaft befähigt wird. Die Bewegung von Entfernung/Annäherung leitet zur darauffolgenden Ermahnung über, die in kultischem Ton gehalten ist: "Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert euer Herz, ihr Menschen mit zwei Seelen! Klagt und trauert und weint! Euer Lachen verwandle sich in Trauer, eure Freude in Betrübnis." Die Hände reinigen, wehklagen und weinen, das alles sind Forderungen, die die Notwendigkeit ausdrücken, sich Gott mit der gebührenden Demut und Zerknirschung zu nähern. Das ist der einzige Weg, den der Mensch gehen kann, um in Kommunion mit dem Herrn zu leben. Als guter Kenner der israelitischen Tradition und der heiligen Schriften greift Jakobus hier zu einer Sprache, die seinen Zuhörern, ebenfalls Juden, helfen kann, ihr Wissen über die Schrift und den Tempelkult auf sich selbst anzuwenden. Der Schluss in Vers 10 besiegelt die bisherige Argumentation: "Demütigt euch vor dem Herrn; dann wird er euch erhöhen." Von Neuem wird zur Demut aufgerufen, weil sie die grundlegende Tugend für ein Leben in der Kommunion mit Gott und für ein gewaltfreies Miteinander unter den Menschen ist. Doch Gott - darauf hat Jesus mehrfach hingewiesen - erniedrigt die Mächtigen und erhöht die Niedrigen (vgl. Lk 1,51f), "denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden" (Lk 14,11). Jakobus warnt also vor übler Nachrede, Streit, verächtlichem Urteil, Rufschädigung und Verleumdung des Mitmenschen, weil all dies aus der Gottesferne entsteht und häufig in der Absicht geschieht, seinen Platz einzunehmen oder wenigstens selbst im Rampenlicht zu stehen. Wir wissen, wie leicht es ist, zu urteilen oder auch nur den Splitter im Auge des anderen zu sehen. Jedem, der so dumm ist, in ein solch anmaßendes und herablassendes Verhalten zu verfallen, sagt Jakobus mit aller Deutlichkeit: "Wer aber bist du, dass du über deinen Nächsten richtest?" Und er erinnert uns daran, dass die Gottes- und Nächstenliebe das Wesen des Gesetzes und der Weg des Heils ist. Seien wir immer frei, die anderen zu lieben, indem wir frei sind von der Gefangenschaft der Urteile, die das Herz vergiften. Sie machen uns oft unfähig, den anderen zu lieben, entstellen ihn und entfernen uns von ihm.


30/06/2012
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