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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief des Petrus 2,18-25

Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Ehrfurcht euren Herren unter, nicht nur den guten und freundlichen, sondern auch den launenhaften.

Denn es ist eine Gnade, wenn jemand deswegen Kränkungen erträgt und zu Unrecht leidet, weil er sich in seinem Gewissen nach Gott richtet.

Ist es vielleicht etwas Besonderes, wenn ihr wegen einer Verfehlung Schläge erduldet? Wenn ihr aber recht handelt und trotzdem Leiden erduldet, das ist eine Gnade in den Augen Gottes.

Dazu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt.

Er hat keine Sünde begangen, und in seinem Mund war kein trügerisches Wort.

Er wurde geschmäht, schmähte aber nicht; er litt, drohte aber nicht, sondern überließ seine Sache dem gerechten Richter.

Er hat unsere Sünden mit seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot seien für die Sünden und für die Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr geheilt.

Denn ihr hattet euch verirrt wie Schafe, jetzt aber seid ihr heimgekehrt zum Hirten und Bischof eurer Seelen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach der Ermahnung, im gesellschaftlichen Bereich würdig zu leben, wendet Petrus sich an die verschiedenen Mitglieder der Familie gleichsam mit einem kurzen Handbuch der "Familienmoral". Die ersten Worte sind an die niedrigste Klasse gerichtet, an die Sklaven. Die Sklaverei war ein akzeptiertes Phänomen, doch das Evangelium in seiner Universalität erreichte auch sie und verlangte von ihnen das, was das Wort Gottes von allen verlangt, nämlich Jesus unabhängig vom eigenen sozialen Stand nachzufolgen und nachzueifern. Eigentlich, so sieht es der Apostel mit einer vornehmlich biblischen Sensibilität, ist der Sklave das Idealbild des Christen. Der Jünger ist in der Tat der "Knecht Gottes" (2,16) und je mehr er sich im Leiden erniedrigt, um so mehr ist er Jesus ähnlich, der sich zum Sklaven gemacht hat, wie Paulus es im Brief an die Philipper (2,7) sagt. Diese Worte an die Sklaven sind jedoch an alle Gläubigen und an jeden von uns gerichtet. Petrus möchte die Christen überzeugen, dass es für den Jünger eine Gnade bedeutet zu leiden (2,19-20). Deswegen deutet er auf das Bild des leidenden Christus, das wir alle immer vor Augen haben sollen: "denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt". Der Apostel möchte die Sklaven und mit ihnen auch uns dazu bewegen, den Blick nicht von Jesus weg zu wenden. Wenn wir leiden, dann hat Christus noch mehr gelitten: "Er wurde geschmäht, schmähte aber nicht; er litt, drohte aber nicht." Kein Verfasser des Neuen Testaments hatte bis dahin den leidenden Christus so dargestellt. Petrus kennt die instinktiven Reaktionen gut, die jeder von uns angesichts von Leid und Schmähungen zeigt. Gewalt wird in der Tat oft mit Gewalt vergolten. Doch der Jünger muss auf den Meister schauen und ihn nachahmen. In einer Welt wie der, in der wir leben, die bereit zum Konflikt und zur Gewalt ist, erklingen diese Worte in all ihrer Kraft. Die Jünger Jesu müssen gerade heute der Welt ein Zeugnis ablegen wie jenes ihres Meisters. Das ist vielleicht das größte Geschenk, das die Christen den Menschen der heutigen Zeit machen können: die schwache Kraft einer Liebe, die keine Grenzen kennt. Dabei geht es nicht, wie einige folgern könnten, darum, dass die Menschen resignieren, ohne Kraft und eigenes Profil einfach alles hinnehmen, sondern dass sie in der Gewissheit leben, dass es nur der Liebe gelingt, die Zerstreuten zu sammeln und zu retten und aus ihnen eine Familie zu machen. Das ist es, was Jesus tat, der Mitleid hatte mit der müden Menge und sie um sich versammelte wie ein guter Hirte.


14/07/2012
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