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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Fest Mariens, Unserer Lieben Frau vom Berg Karmel.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief des Petrus 3,1-7

Ebenso sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen, damit auch sie, falls sie dem Wort (des Evangeliums) nicht gehorchen, durch das Leben ihrer Frauen ohne Worte gewonnen werden,

wenn sie sehen, wie ehrfürchtig und rein ihr lebt.

Nicht auf äußeren Schmuck sollt ihr Wert legen, auf Haartracht, Gold und prächtige Kleider,

sondern was im Herzen verborgen ist, das sei euer unvergänglicher Schmuck: ein sanftes und ruhiges Wesen. Das ist wertvoll in Gottes Augen.

So haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten: Sie ordneten sich ihren Männern unter.

Sara gehorchte Abraham und nannte ihn ihren Herrn. Ihre Kinder seid ihr geworden, wenn ihr recht handelt und euch vor keiner Einschüchterung fürchtet.

Ebenso sollt ihr Männer im Umgang mit euren Frauen rücksichtsvoll sein, denn sie sind der schwächere Teil; ehrt sie, denn auch sie sind Erben der Gnade des Lebens. So wird euren Gebeten nichts mehr im Weg stehen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach seinen Worten an die Sklaven wendet sich der Apostel Petrus an die Frauen. Sie waren damals eine ganz besonders schwache Schicht, auch wenn Petrus an wohlhabende Frauen schreibt, die es verstanden, Kleidung und Schmuck auszuwählen (3,3). Doch waren sie in einer schwachen Position. Gemäß der sozialen Ordnung mussten sich die Frauen in allem dem Oberhaupt der Familie unterordnen, sie nahmen nicht aktiv am gesellschaftlichen Leben teil. Aber gerade diese Lage brachte sie näher an Christus. In der Schrift findet sich jenes einzigartige biblische Gesetz, nach dem der Herr eine bevorzugte Liebe zu den Schwachen hat. Deshalb kamen die Frauen wie die Sklaven mit der Last ihres Leids zu den Verantwortlichen der Gemeinde. Der Apostel ermahnt sie nicht zu resignieren, sondern er drängt sie im Gegenteil dazu, ihre Ehemänner mit einer beispielhaften christlichen Lebensweise zu beeinflussen. Auf diese Weise gelang es ihnen auch, die Herzen ihrer Ehemänner zu berühren und sie zu Jesus zu führen. Wahrscheinlich handelte es sich hier um Mischehen, in denen die Frau Christin und der Ehemann Heide war. Sicher kann man die Worte des Petrus auch umgekehrt auf das Verhalten des Mannes gegenüber der Frau beziehen. Ein keusches, untadeliges und reines Verhalten überzeugt auch die härtesten Männer, sich dem Herrn zu beugen. Petrus ermahnt daher die Frauen, sich vor allem innerlich zu schmücken, um die Männer für ein Leben nach dem Evangelium zu gewinnen. Diese Ermahnung des Petrus passt gut in eine Welt wie die unsere, in der man sich oft sehr um die äußerliche Schönheit bemüht und sie wertschätzt und die innere außer Acht lässt. Diese Sorge um die innere Schönheit erinnert an die Aufforderung Jesu an seine Jünger: "Lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig" (Mt 11,29). Die Demut und die Sanftmut sind ein kostbarer Schmuck und machen die Heiligkeit anziehend, so wie es bei den heiligen Frauen des Ersten Testaments war. Petrus erinnert an Sara, die Abraham in allem gehorchte, und schlägt sie als Vorbild für die christlichen Frauen vor. Er fordert sie auf, sich zu ihren Töchtern zu machen, sie nachzuahmen. Bei all dem brauchen sie sich "vor keiner Einschüchterung zu fürchten", sondern können ihre ganze Würde bewahren. Dies sind Worte, die auch heute in all ihrer Kraft erklingen, vor allem dort, wo die Unterdrückung der Frauen auf eine gefestigte, ganz den Männern entsprechende Mentalität zurückzuführen ist. Petrus versäumt es nicht, die Ehemänner aufzufordern, Rücksicht auf ihre Ehefrauen zu nehmen, sie sollen den großen Wert anerkennen, den die Frauen in den Augen Gottes haben. Sie müssen sie nicht nur respektieren, sondern auch achten, weil sie Miterben des gleichen Reiches sind. Die Ermahnung ist außerdem darauf ausgerichtet, das gemeinsame Gebet der Eheleute zu fördern, wenn beide Christen sind, weil dies ihre Einheit stützt.


16/07/2012
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