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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief des Petrus 3,8-12

Endlich aber: seid alle eines Sinnes, voll Mitgefühl und brüderlicher Liebe, seid barmherzig und demütig!

Vergeltet nicht Böses mit Bösem noch Kränkung mit Kränkung! Statt dessen segnet; denn ihr seid dazu berufen, Segen zu erlangen.

Es heißt nämlich: Wer das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht, der bewahre seine Zunge vor Bösem und seine Lippen vor falscher Rede.

Er meide das Böse und tue das Gute; er suche Frieden und jage ihm nach.

Denn die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten, und seine Ohren hören ihr Flehen; aber das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Petrus weiß gut, wie wichtig die Eintracht im Leben der Gemeinde ist. Er spürt deshalb die Notwendigkeit, wieder neu auf sie hinzuweisen und sie auf den Geist der Seligpreisungen zu beziehen. Es geht darum, barmherzig, brüderlich und demütig zu sein. Den Hintergrund dieser Ermahnung bilden die Worte, mit denen Jesus in der Bergpredigt die Heiligkeit hervorgehoben hat: "Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist" (Mt 5,48). Die Forderung, das Böse mit dem Guten zu besiegen, die eigene Zunge zu zügeln und Frieden und Gerechtigkeit zu suchen, hat nicht den Charakter einer unerreichbaren Utopie, auch wenn ihr die Dimension einer Art Heldentum innewohnt, die dem Evangelium eigen ist. Sie abzuschwächen oder sogar beiseitezulassen würde bedeuten, dem Evangelium seine Kraft zu nehmen. Die Jünger Jesu wissen gut, dass sie nicht geringer sind als ihr Meister und dass sie wie er dazu berufen sind, zu segnen und nicht zu verfluchen. Die Aufgabe der Christen ist nicht, sich selbst zu retten, sondern der Welt zu dienen, um sie von Sünde und Tod zu retten. Angesichts der Welt müssen die Christen eine Art Segensdienst ausführen. Sie sind dazu berufen, die Welt menschlicher zu machen, die Gefahr läuft, immer grausamer und unmenschlicher zu werden. Ihr Werk ist äußerst dringlich in dieser unserer Zeit, in der Unterdrückung und Gewalt immer häufiger ganze Städte und Länder zu beherrschen scheinen. Blindwütige Gewalt breitet sich mehr und mehr aus, deshalb klingt die Ermahnung des Apostels besonders ernst, sich vom Bösen fernzuhalten und das Gute zu tun, den Frieden zu suchen und ihm sogar nachzujagen. Diese Entscheidung bedeutet, nicht zu resignieren. Sie ist sogar der einzige Weg, um das Böse zu besiegen. Der Apostel erinnert daran, dass auf den Gläubigen, die ihr Leben für Frieden und Gerechtigkeit geben, die Augen des Herrn ruhen und dass seine Ohren auf ihr Gebet achten.


17/07/2012
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