Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief des Petrus 4,7-11

Das Ende aller Dinge ist nahe. Seid also besonnen und nüchtern, und betet!

Vor allem haltet fest an der Liebe zueinander; denn die Liebe deckt viele Sünden zu.

Seid untereinander gastfreundlich, ohne zu murren.

Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat.

Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus. Sein ist die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

"Das Ende aller Dinge ist nahe", schreibt Petrus in seinem Brief. Er spricht davon nicht als Unglück, das man erleidet, sondern als großes Ereignis, zu dem man ohne Zögern mit Furcht, aber auch mit Freude gehen soll. Man muss wachsam sein, wenn man diesen Moment als günstige Zeit begreifen will. Das Ende aller Dinge kann man jedoch nicht auf einen Zeitpunkt verschieben, der weit von unserer Existenz entfernt liegt. Das Ende der Welt muss auch in Bezug zum Ende unserer Tage gesehen werden. Jeder Tag ist sogar in gewisser Weise für uns der letzte Moment, der Tag, der nicht wiederkehrt und daher auf seine Weise entscheidend und endgültig ist. Die Christen müssen jeden Tag so leben, als wäre es der letzte, auch weil wir nicht wissen, wann der Tod kommen wird. Die Wachsamkeit darf deshalb nicht nur einen Moment lang dauern, sondern muss für immer andauern, jeden Tag. Doch wachsam ist man nicht auf abstrakte Weise oder indem man sich irgendwohin zurückzieht. Man ist wachsam, wenn man beharrlich im Gebet ist und die Liebe lebt. Der Apostel fügt zu unserem Trost hinzu, dass die Liebe viele Sünden zudeckt und zitiert dabei das Buch der Sprichwörter: "Hass weckt Streit, Liebe deckt alle Vergehen zu" (Spr. 10,12). Der einzige Weg, um den Hass zu überwinden, der die Menschen voneinander trennt, ist die Liebe. Wer die Brüder und Schwestern liebt, wer den Armen und Schwachen dient, wer sich um die anderen kümmert, bereitet auch seine eigene Rettung vor. Diese Überzeugung findet sich in der gesamten spirituellen Tradition der Kirche. Jesus selbst hat dies deutlich gemacht, als er sagte, dass das Heil von der Liebe zu den Armen abhängt, wie er es im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums erklärt. Wir sind alle dazu aufgerufen, unser Leben für die Armen hinzugeben. Von den vielen Möglichkeiten, der Gemeinde zu dienen, verweist Petrus auf zwei, die sich bereits in der Apostelgeschichte wiederfinden: auf den Dienst am Wort Gottes und den Dienst an den Tischen. Dies ist eine Einladung, die zentrale Bedeutung des Gebetes und der Nächstenliebe wiederzuentdecken, diese beiden Wege, auf denen das Heil kommt. Mit all dem, was wir als Gabe erhalten haben, sollen wir den anderen dienen. Gott schenkt uns seine Liebe jeden Tag und das Leben ist in gewisser Weise eine Zeit, in der wir diese Schuld der Liebe abtragen können. Die Liebe versöhnt mit dem Herrn, deshalb deckt sie die Sünden zu.


21/07/2012
Vorabend des Sonntags


Veranstaltungen der woche
NOV
27
Sonntag 27 November
Liturgie des Sonntags
NOV
28
Montag 28 November
Gedenken an die Armen
NOV
29
Dienstag 29 November
Gedenken an die Mutter des Herrn
NOV
30
Mittwoch 30 November
Gedenken an die Apostel
DEZ
1
Donnerstag 1 Dezember
Gedenken an die Kirche
DEZ
2
Freitag 2 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
3
Samstag 3 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags