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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief des Petrus 2,15-21

Sie haben den geraden Weg verlassen und sind in die Irre gegangen. Sie folgten dem Weg Bileams, des Sohnes Bosors; ihm ging es nur um den Lohn für sein Unrecht,

aber er wurde wegen seines Vergehens zurechtgewiesen: Ein stummes Lasttier redete mit menschlicher Stimme und verhinderte das wahnwitzige Vorhaben des Propheten.

Diese Menschen sind Quellen ohne Wasser, sie sind Wolken, die der Sturm vor sich herjagt; für sie ist die dunkelste Finsternis bestimmt.

Sie führen geschwollene und nichtssagende Reden; sie lassen sich von ihren fleischlichen Begierden treiben und locken mit ihren Ausschweifungen die Menschen an, die sich eben erst von denen getrennt haben, die im Irrtum leben.

Freiheit versprechen sie ihnen und sind doch selbst Sklaven des Verderbens; denn von wem jemand überwältigt worden ist, dessen Sklave ist er.

Sie waren dem Schmutz der Welt entronnen, weil sie den Herrn und Retter Jesus Christus erkannt hatten; wenn sie sich aber von neuem davon fangen und überwältigen lassen, dann steht es mit ihnen am Ende schlimmer als vorher.

Es wäre besser für sie, den Weg der Gerechtigkeit gar nicht erkannt zu haben, als ihn erkannt zu haben und sich danach wieder von dem heiligen Gebot abzuwenden, das ihnen überliefert worden ist.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel ermahnt die Gläubigen, sich nicht von den Verlockungen des Bösen überwältigen zu lassen, die sich in das Leben der christlichen Gemeinschaft einschleichen. Der Weg des Bösen ist wie der "Weg Bileams". Der Brief bietet hier eine andere Interpretation der biblischen Erzählung als das Buch Numeri (vgl. Num 22-23), wo Bileam durch den vom König von Moab angebotenen Reichtum versucht wird, dann aber dem Herrn gehorsam war, auch wenn ihn erst der Esel auf den Weg des Gehorsams führen musste. Hier im Petrusbrief stoßen wir wahrscheinlich auf eine zur Zeit des Briefautors verbreitete Tradition. Darin ist von der Gier Bileams die Rede, der sich vom König von Moab bestechen lässt. Obwohl Bileam im Namen des Herrn reden sollte, wurde er nach dem Petrusbrief von der Habsucht überwältigt und verließ den Weg der Prophetie. Dann aber wurde er von einem Esel bloßgestellt, der an seiner Stelle sprach und ihn auf den rechten Weg zurückführte. Der Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes verhindert "geschwollene und nichtssagende Reden". Wer es nicht zu seiner Nahrung macht, wird wie eine "Quelle ohne Wasser". Jedes Tun und jedes Wort, das nicht aus einem auf den Herrn hörenden Herzen hervorgeht, bringt keine Frucht und führt ins Verderben. Die angebliche Freiheit eines ichbezogenen Lebens ist in Wahrheit eine schreckliche Sklaverei. Petrus weist darauf hin: "Denn von wem jemand überwältigt worden ist, dessen Sklave ist er". Das war ein Prinzip aus dem Kriegsrecht der Antike: Der Besiegte wurde Eigentum des Siegers. So wirken das Böse, die Sünde und der Egoismus, um die Herzen der Gläubigen zu unterjochen. Wer sich von ihnen überwältigen lässt, wird ihr Sklave. Deshalb ermahnt der Apostel die Gläubigen, aufmerksam und wachsam zu sein, um nicht in die Verstrickungen des Bösen zu geraten. Es reicht nicht aus, in der Gemeinde zu leben und sich an ihrem Leben zu beteiligen. Auf jeden Fall sind wir nicht gegen die Sklaverei des Bösen und der Sünde gefeit. Deshalb merkt Petrus an: "Sie waren dem Schmutz der Welt entronnen, weil sie den Herrn und Retter Jesus Christus erkannt hatten; wenn sie sich aber von Neuem davon fangen und überwältigen lassen, dann steht es mit ihnen am Ende schlimmer als vorher". Die Beispiele vom Hund, der zu dem zurückkehrt, was er erbrochen hat, und von der gewaschenen Sau, die sich wieder im Dreck wälzt, zeigen die Sorge des Apostels, dass sich die Gläubigen nicht von der Liebe des Herrn und vom Gehorsam gegenüber seinem Wort entfernen und sich nicht im traurigen Netz der Sünde verfangen.


01/08/2012
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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