Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief des Johannes 2,12-17

Ich schreibe euch, ihr Kinder, daß euch durch seinen Namen die Sünden vergeben sind.

Ich schreibe euch, ihr Väter, daß ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, daß ihr den Bösen besiegt habt.

Ich schreibe euch, ihr Kinder, daß ihr den Vater erkannt habt. Ich schreibe euch, ihr Väter, daß ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, daß ihr stark seid, daß das Wort Gottes in euch bleibt und daß ihr den Bösen besiegt habt.

Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht.

Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel wendet sich mit einer feierlichen dreifachen Anrede an alle Gläubigen. Er nennt sie Kinder, weil er sie zum Glauben geführt hat. Er nennt sie aber auch Väter, denn sie müssen ihrerseits neue Gläubige für die Kirche gewinnen. Dann nennt er sie auch junge Männer und bezeichnet sie damit als stark, weil das Wort Gottes in ihnen blieb und sie so die Macht des Bösen besiegt haben. Johannes fordert die Gläubigen auf, weder die Welt noch die Dinge der Welt zu lieben, weil sie sich sonst von der Liebe Gottes entfernen. Die Welt bezeichnet in der Sprache des Johannes nicht einfach die Schöpfung, sondern die irdische Wirklichkeit, die der Macht des Bösen unterliegt (vgl. Joh 12,31) und sich daher dem Reich Gottes widersetzt, dem Reich der Liebe und des Friedens. Hier wird ein Gegensatz sichtbar, den Jesus erwähnt: „Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon“ (Mt 6,24). Die „Welt“ wird hier als Realität verstanden, die sich den Jüngern widersetzt und ihnen Hindernisse in den Weg legt, wie das schon bei Jesus der Fall war. Auch im Johannesprolog werden „Welt“ und „Finsternis“ miteinander in Verbindung gebracht, wogegen Jesus das Licht ist, das in die Welt kommt. Der Gläubige muss sich hüten, damit er der Macht des Bösen nicht erliegt, die sich durch die Begierde des Fleisches in das Herz einschleicht und unerbittlich dazu verführt, das Böse zu tun. Der Apostel Paulus schreibt an die Galater: „Lasst euch vom Geist leiten, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen. Denn das Begehren des Fleisches richtet sich gegen den Geist, das Begehren des Geistes aber gegen das Fleisch“ (Gal 5,16f). Johannes nennt als Beispiele für das Begehren des Fleisches „die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz“. Wer sich von diesen Instinkten leiten lässt, entfernt sich von Gott und wird von der Vergänglichkeit der Welt erfasst. Daher erinnert Johannes daran, dass die Welt vergeht, wie auch Paulus an die Korinther schreibt: „Die Gestalt dieser Welt vergeht“ (1Kor 7,31). Wer dagegen den Willen Gottes tut, „bleibt in Ewigkeit“, und er bleibt in der Liebe.


08/08/2012
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


Veranstaltungen der woche
NOV
27
Sonntag 27 November
Liturgie des Sonntags
NOV
28
Montag 28 November
Gedenken an die Armen
NOV
29
Dienstag 29 November
Gedenken an die Mutter des Herrn
NOV
30
Mittwoch 30 November
Gedenken an die Apostel
DEZ
1
Donnerstag 1 Dezember
Gedenken an die Kirche
DEZ
2
Freitag 2 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
3
Samstag 3 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags