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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief des Johannes 3,4-10

Jeder, der die Sünde tut, handelt gesetzwidrig; denn Sünde ist Gesetzwidrigkeit.

Ihr wißt, daß er erschienen ist, um die Sünde wegzunehmen, und er selbst ist ohne Sünde.

Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt.

Meine Kinder, laßt euch von niemand in die Irre führen! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie Er gerecht ist.

Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.

Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt. Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt.

Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Apostel erinnert die Christen daran, dass Jesus gekommen ist, um uns von der Gesetzwidrigkeit zu befreien, die alle ergreift, die nicht ans Evangelium gebunden bleiben. Wenn Johannes von der Sünde als „Gesetzwidrigkeit“ spricht, denkt er nicht an die einzelnen Vergehen, die jeder von uns aus eigener Schwäche begeht, sondern an ein Leben außerhalb der Liebe als Ergebnis der Trennung von den Geschwistern. Der Brief stellt der Gesetzwidrigkeit das Bleiben in Christus gegenüber. Die Verbundenheit mit Jesus macht die Christen so stark, dass Johannes sagt: „Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht“. Denn indem sie die Liebe Gottes aufnehmen, haben die Gläubigen das Böse schon besiegt und leben schon in Kommunion mit Gott und den Schwestern und Brüdern, deshalb „können sie nicht sündigen“. Damit möchte der Apostel natürlich keinem dummen Hochmut als Folge des Stolzes das Wort reden, sondern auf die Standhaftigkeit hinweisen, die man erlangt, wenn man in der Gemeinschaft mit den Geschwistern lebt. Wenngleich alle, auch die Jünger Jesu, Sünder sind, bleibt in den Gläubigen immer ein „Same Gottes“ erhalten. Er wurde ihnen ins Herz gelegt, führt sie auf den Weg der Liebe und lässt nicht zu, dass die Gesetzwidrigkeit sie vollkommen beherrscht und mitreißt. Jeder, der von Gott stammt, so betont Johannes, tut keine Sünde, weil Gottes Liebe durch den Geist in ihm bleibt. Durch den Geist vollbringt er die Werke Gottes. Deshalb wenden sich die Kinder Gottes von den Kindern der Gesetzwidrigkeit ab, die nicht nach der Gerechtigkeit leben, also das eine Gebot der gegenseitigen Liebe missachten. Denn die wahre Gerechtigkeit zeigt sich nur in der Liebe.


13/08/2012
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