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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der zweite Brief des Johannes 1,1-6

Der Älteste an die von Gott auserwählte Herrin und an ihre Kinder, die ich in Wahrheit liebe; aber nicht nur ich, sondern auch alle, die die Wahrheit erkannt haben, lieben sie

aufgrund der Wahrheit, die in uns bleibt. Und sie wird mit uns sein in Ewigkeit.

Gnade wird mit uns sein, Erbarmen und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in Wahrheit und Liebe.

Ich habe mich sehr gefreut, unter deinen Kindern solche zu finden, die in der Wahrheit leben, gemäß dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben.

Und so bitte ich dich, Herrin, nicht als wollte ich dir ein neues Gebot schreiben, sondern nur das, das wir von Anfang an hatten: daß wir einander lieben sollen.

Denn die Liebe besteht darin, daß wir nach seinen Geboten leben. Das Gebot, das ihr von Anfang an gehört habt, lautet: Ihr sollt in der Liebe leben.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der „Älteste“, der den zweiten Johannesbrief verfasst hat, ist wahrscheinlich ein Schüler des Apostels. Somit kann er das „Wir“ der Zugehörigkeit zur johanneischen Gemeinde verwenden, der er auch durch diesen Brief dienen möchte. Er schreibt an die Gemeinde, nennt sie „auserwählte Herrin“ und unterstreicht damit, dass sie zu den „Auserwählten“ gehört, die der Herr als seine Kinder erwählt hat. Schon am Anfang des Briefes bringt er seine Liebe zur Gemeinde zum Ausdruck: „die ich in Wahrheit liebe“. In wenigen Zeilen wird das Wort „Wahrheit“ (aletheia) viermal wiederholt und dadurch das zentrale Thema des Briefes angedeutet. Denn die Liebe Gottes ist keine Frage der Psychologie oder spontaner Gefühle, sie betrifft vielmehr die Wahrheit und damit den Geist Gottes, der in die Herzen der Jünger ausgegossen ist. Ein Leben in der Wahrheit steht unter der Führung des Geistes des Herrn. In der Liebe kommt die Wahrheit zur Vollendung. Beim letzten Abendmahl sagt Jesus zu den Jüngern: „Er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll“ (Joh 14,16). Wenn wir in der Wahrheit der Liebe bleiben, werden Gnade, Erbarmen und Friede mit uns sein, wie der Verfasser sagt. Darum zeigt er seine große Freude darüber, dass die Gemeinde „in der Wahrheit lebt, gemäß dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben“ (V.4). Diese Feststellung hält ihn aber nicht davon ab, zu einem beharrlichen Leben aufzufordern gemäß dem Gebot, „das wir von Anfang an hatten“ (V.5). Vielleicht fürchtet der Autor Gefahren von außen, die die Einheit der Gemeinde beeinträchtigen. Jedenfalls ist es notwendig, noch einmal auf den Primat der gegenseitigen Liebe hinzuweisen. Denn es geschieht leicht, dass man sich von den Sorgen um sich und die eigenen Dinge mitreißen lässt und den für das christliche Leben grundlegenden Primat Gottes und der Geschwister vergisst. Schon Jesus sagt: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! … Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid“ (Joh 13,34–35).


25/08/2012
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