Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Augustinus (354–430). Er war Bischof von Hippo im heutigen Algerien und Kirchenlehrer.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der dritte Brief des Johannes 1,1-8

Der Älteste an den geliebten Gaius, den ich in Wahrheit liebe.

Lieber Bruder, ich wünsche dir in jeder Hinsicht Wohlergehen und Gesundheit, so wie es deiner Seele wohlergeht.

Denn ich habe mich sehr gefreut, als Brüder kamen, die für deine Treue zur Wahrheit Zeugnis ablegten und berichteten, wie du in der Wahrheit lebst.

Ich habe keine größere Freude, als zu hören, daß meine Kinder in der Wahrheit leben.

Lieber Bruder, du handelst treu in allem, was du an den Brüdern, sogar an fremden Brüdern tust.

Sie haben vor der Gemeinde für deine Liebe Zeugnis abgelegt. Du wirst gut daran tun, wenn du sie für ihre Reise so ausrüstest, wie es Gottes würdig ist.

Denn für seinen Namen sind sie ausgezogen und haben von den Heiden nichts angenommen.

Darum sind wir verpflichtet, solche Männer aufzunehmen, damit auch wir zu Mitarbeitern für die Wahrheit werden.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Älteste eröffnet seinen Brief mit einem Gruß an Gaius, den er in Wahrheit liebt. Damit wiederholt er die typisch johanneische Formel, die bereits im zweiten Brief benutzt wurde. Er wünscht ihm alles Gute in jeder Hinsicht „so, wie es deiner Seele wohlergeht“. Das Wohlergehen ist nichts anderes als ein Leben in der Wahrheit. Wieder wird das Thema der Wahrheit aufgegriffen, nicht im Sinn einer abstrakten Ansammlung von Aussagen, an die man glauben soll, sondern als das eigentliche Geheimnis Gottes, das sich in der Geschichte offenbart hat, Jesus Christus, der gestorben und auferstanden ist und weiterhin in seiner Kirche lebt. Das Leben in diesem Geheimnis ist der Grund für die Freude des Ältesten: „Ich habe keine größere Freude, als zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit leben“ (V.4). Es ist die Freude des Hirten, der sieht, wie seine Gemeinde auf den Pfaden des Evangeliums wandelt. Diese Freude kann mit der Freude Jesu verglichen werden, als die Jünger von ihrer ersten Missionsreise zu ihm zurückkehrten. Mit demselben Jubel wurden in den frühen christlichen Gemeinden die ersten Missionare des Evangeliums empfangen. Wir befinden uns am Beginn der Predigt des Evangeliums, und es ist von Bedeutung, dass der Autor des Briefes diese Aufnahme der Missionare besonders hervorhebt. Auf diese Weise zeigt sich die besondere christliche Geschwisterlichkeit, die alle Unterschiede zwischen Fremden und Bekannten überwindet, wie schon die Worte Jesu verdeutlichen. Das Evangelium macht auch die Fernen und Fremden zu Schwestern und Brüdern. Dieses neue Leben verpflichtet die Christen, auch diejenigen als Geschwister aufzunehmen und zu versorgen, die sich auf den Weg machen, ihr Zuhause verlassen und das Evangelium dort verkünden, wohin der Herr sie sendet. Die eifrige Gastfreundschaft ihnen gegenüber ist nicht einfach nur ein gutes Werk, sie ist auch Teilhabe an der Mission der Kirche, wie es im Brief heißt: „Darum sind wir verpflichtet, solche Männer aufzunehmen, damit auch wir zu Mitarbeitern für die Wahrheit werden“ (V.8). Auch die Gastfreundschaft macht zu Mitarbeitern am Plan Gottes, der seinen Sohn gesandt hat, um die Welt zu retten. Jede erdenkliche Hilfe für die Geschwister, die das Evangelium verkünden, macht uns zu Mitarbeitern im gleichen Dienst. Darin wird auch die Universalität der Kirche sichtbar, in der die Fremden als Schwestern und Brüder aufgenommen werden.


28/08/2012
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
NOV
27
Sonntag 27 November
Liturgie des Sonntags
NOV
28
Montag 28 November
Gedenken an die Armen
NOV
29
Dienstag 29 November
Gedenken an die Mutter des Herrn
NOV
30
Mittwoch 30 November
Gedenken an die Apostel
DEZ
1
Donnerstag 1 Dezember
Gedenken an die Kirche
DEZ
2
Freitag 2 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
3
Samstag 3 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags