Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den Märtyrertod Johannes des Täufers, der dem Herrn auf seinem Weg voranging.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Markus 6,17-29

Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte.

Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen.

Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte ihren Plan aber nicht durchsetzen,

denn Herodes fürchtete sich vor Johannes, weil er wußte, daß dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schützte er ihn. Sooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch hörte er ihm gern zu.

Eines Tages ergab sich für Herodias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein.

Da kam die Tochter der Herodias und tanzte, und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr, daß der König zu ihr sagte: Wünsch dir, was du willst; ich werde es dir geben.

Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre.

Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir wünschen? Herodias antwortete: Den Kopf des Täufers Johannes.

Da lief das Mädchen zum König hinein und sagte: Ich will, daß du mir sofort auf einer Schale den Kopf des Täufers Johannes bringen läßt.

Da wurde der König sehr traurig, aber weil er vor allen Gästen einen Schwur geleistet hatte, wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen.

Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes.

Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen, und das Mädchen gab ihn seiner Mutter.

Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Kirche feiert schon seit alter Zeit nicht nur die Geburt von Johannes dem Täufer, sondern auch das Gedenken an seinen Tod durch die Hand des Herodes. Dieser wollte lieber der Laune einer Frau mit einem bösen Herzen folgen, als auf die harten aber wahren Worte des Propheten zu hören. Der Täufer hatte die Gerechtigkeit und die Umkehr der Herzen verkündigt und hatte auch das Herz des Königs beeindruckt. Herodias dagegen lehnte die Predigt des Propheten strikt ab und hasste ihn. Leider blieb Herodes nicht beständig im Hören auf die Worte des Propheten. Die Furcht, die Johannes mit seiner Zurechtweisung geweckt hatte, veranlasste ihn nicht, weiter zuzuhören und so schließlich umzukehren. Das ist eine bittere Erfahrung: Die Ablehnung der Predigt führt unweigerlich zur Verhärtung des Herzens und macht es am Ende böse. Wenn auch schweren Herzens lässt sich Herodes von den Ereignissen mitreißen, die nur einer Laune entspringen, und wird zum Mörder. Jede Priorität wird auf den Kopf gestellt, sodass das gegebene Wort wichtiger ist als das Leben des Propheten. So lässt Herodes schließlich Johannes den Täufer enthaupten. Aus dem ins Böse verkehrten Herzen des Herodes entspringen der Mord und der Versuch, das Böse über das Gute triumphieren zu lassen. Ganz anders verhielten sich die Menschen, die zum Jordan geeilt waren, um Johannes den Täufer zu hören: Sie strömten herbei, weil sie erkannt hatten, dass sie Sünder waren und Vergebung, Veränderung und Heil benötigten. Das Zeugnis Johannes des Täufers wie auch die immer neue Verkündigung des Evangeliums bereiten das Herz darauf vor, den Herrn aufzunehmen. So geschah es auch bei einigen Jüngern des Johannes. Sie hörten seine Worte über Jesus und folgten diesem nach. Wenn man nicht auf die Stimme des Propheten hört und seine mahnenden und zurechtweisenden Worte nicht beachtet, enthauptet man dieses Wort und raubt seinem eindringlichen Aufruf zur Aufnahme des Herrn alle Wirksamkeit.


29/08/2012
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri