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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 6,27-38

Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen.

Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch mißhandeln.

Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin, und dem, der dir den Mantel wegnimmt, laß auch das Hemd.

Gib jedem, der dich bittet; und wenn dir jemand etwas wegnimmt, verlang es nicht zurück.

Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen.

Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder lieben die, von denen sie geliebt werden.

Und wenn ihr nur denen Gutes tut, die euch Gutes tun, welchen Dank erwartet ihr dafür? Das tun auch die Sünder.

Und wenn ihr nur denen etwas leiht, von denen ihr es zurückzubekommen hofft, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder leihen Sündern in der Hoffnung, alles zurückzubekommen.

Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.

Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!

Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlaßt einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden.

Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Direkt nach den Seligpreisungen greift der Evangelist Lukas wesentliche und schon bei Matthäus im parallelen Abschnitt überlieferte Gedanken auf, mit denen Jesus die Neuheit des von ihm begonnenen Reiches verkündet. Ohne die von Matthäus verwendeten „Antithesen“ wiederzugeben, überliefert Lukas die Worte Jesu in einer sehr direkten Weise. Jesus sagt: „Liebt eure Feinde, tut denen Gutes, die euch hassen“. Es sind deutliche und direkte und der Kultur dieser Welt vollkommen fremde Worte. Daher werden sie oft belächelt. Häufig sagen auch wir: „Es sind schöne Worte, aber sie sind überhaupt nicht realistisch“. Doch nur in diesen Worten kann die Welt Heil und Auswege finden, um Kriegen Einhalt zu gebieten. Insbesondere sind sie eine Hilfe, um dauerhaft Frieden und Zusammenleben unter den Menschen und Völkern aufzubauen. Für Jesus gibt es keine Feinde mehr, die man hassen oder bekämpfen soll. Für ihn und damit auch für jeden Jünger gibt es nur noch Brüder und Schwestern, die man lieben soll. Vielleicht muss man sie auch bisweilen zurechtweisen, doch das sollte immer eine Hilfe auf dem Weg zum Heil sein. Die anderen folgenden Hinweise entspringen allesamt einer Liebe, die nicht nur auf Erwiderung verzichtet, wenn Jesus sagt: Ihr „sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt“, sondern die auch übertrieben ist: „Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin, und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd“. Deshalb ist das Evangelium eine radikale Alternative zur sehr verbreiteten egozentrischen Mentalität. Diese Andersartigkeit darf weder abgeschwächt noch verwässert werden. Weiter sagt Jesus: „Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder lieben die, von denen sie geliebt werden“. Der einzige Grund, der eine solche Haltung rechtfertigt, findet sich bei Gott selbst. Denn Gott erweist sich als erster gegenüber allen barmherzig und gütig, auch „gegen die Undankbaren und Bösen“. Den Jüngern aller Zeiten übergibt Jesus ein Ideal, das so hoch ist wie der Himmel: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!“ Das ist keine moralische Zurechtweisung, sondern ein Lebensstil. Davon hängt unser ganzes Heil ab.


10/09/2012
Gedenken an die Armen


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