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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die Terroranschläge in den USA. Gedenken an die Opfer von Terrorismus und Gewalt und Gebet für den Frieden.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 6,43-49

Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte hervorbringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte hervorbringt.

Jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: Von den Disteln pflückt man keine Feigen, und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben.

Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist; und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in seinem Herzen Böses ist. Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.

Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr!, und tut nicht, was ich sage?

Ich will euch zeigen, wem ein Mensch gleicht, der zu mir kommt und meine Worte hört und danach handelt.

Er ist wie ein Mann, der ein Haus baute und dabei die Erde tief aushob und das Fundament auf einen Felsen stellte. Als nun ein Hochwasser kam und die Flutwelle gegen das Haus prallte, konnte sie es nicht erschüttern, weil es gut gebaut war.

Wer aber hört und nicht danach handelt, ist wie ein Mann, der sein Haus ohne Fundament auf die Erde baute. Die Flutwelle prallte dagegen, das Haus stürzte sofort in sich zusammen und wurde völlig zerstört.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus zeigt durch das Bild des guten Baumes, der gute Früchte hervorbringt, wie der Jünger und jede christliche Gemeinde leben soll. Natürlich kann ein schlechter Baum auch nur schlechte Früchte hervorbringen. Dieses Bild spricht für sich selbst und fordert uns alle dazu auf, zunächst bei uns eine gründliche Gewissenserforschung anzustellen, wenn wir über die wenigen Früchte in unserer Umgebung klagen. Gut und Böse sind nämlich unabhängig von äußeren Umständen oder von unseren natürlichen Anlagen. Sie sind vielmehr in erster Linie eine Sache des Herzens, denn im Herzen spielt sich der schwierige Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Glauben und Stolz ab. Dieser Kampf entscheidet, ob man zu den „Guten“ oder zu den „Bösen“ gehört. Niemand kann in diesem Zusammenhang nämlich behaupten, er habe nichts mit Sünde, mit äußerer und innerer Schwäche und Gebrechlichkeit zu tun. Wie an anderen Stellen des Evangeliums möchte Jesus auch in diesem Abschnitt, dass wir auf unser Herz achten. Denn unser Verhalten und unsere ganze Lebenseinstellung sind eine Folge des Herzens. Jesus sagt: „Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist, und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in seinem Herzen Böses ist.“ An anderer Stelle sagt er: „Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken“ (Mk 7,21). Aus einem guten Herzen kommen gute Gedanken. Unser ganzes inneres Leben muss eine verändernde Arbeit an unserem Herzen sein. Es geht vor allem darum, negative Instinkte, Verschlossenheit, Sorgen um das Ich und insbesondere allen Stolz zu besiegen, der in eine trügerische Unabhängigkeit führt. Man errichtet den Bau seines Lebens und der christlichen Gemeinde, indem man aufmerksam auf das Wort Gottes hört. Der Same des Wortes soll in unser Herz eingepflanzt werden, damit er reiche Frucht bringt. Jesus endet mit dem Gleichnis vom Haus, das auf Fels gebaut ist. Wenn man auf die Worte des Evangeliums hört und sie Tag für Tag in die Tat umsetzt, dann werden sie wie das Fundament eines Hauses. Jeden Tag müssen sie zur Nahrung für unser Leben, für unsere Gedanken, Entscheidungen und Handlungen werden. Es genügt nicht, sie nur einmal zu hören und sie dann beiseitezulegen oder gar zu vergessen, wie es nicht selten geschieht. Dann flieht man vor der Kraft des Lebens, die direkt aus den Worten des Herrn hervorgeht. Kann man denn die Fundamente eines Hauses weglassen? Das Evangelium ist ein lebendiges Fundament für den Bau unseres Alltagslebens und stärkt es gegen die Flutwelle des Bösen, die unablässig auf uns einströmt.


11/09/2012
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