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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die Stigmata des heiligen Franziskus. Er wurde dem Herrn ähnlich und empfing auf dem Berg La Verna die Wundmale Jesu.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Chronik 10,13-14; 11,1-9

So starb Saul wegen der Treulosigkeit, die er gegen den Herrn begangen hatte. Er hatte das Wort des Herrn nicht befolgt und den Totengeist befragt, um Auskunft zu suchen;

an den Herrn aber hatte er sich nicht gewandt. Darum ließ er ihn sterben und übergab das Königtum David, dem Sohn Isais.

Ganz Israel versammelte sich bei David in Hebron und sagte: Wir sind doch dein Fleisch und Bein.

Schon früher, als Saul noch König war, hast du Israel in den Kampf und wieder nach Hause geführt. Und der Herr, dein Gott, hat zu dir gesagt: Du sollst der Hirt meines Volkes Israel sein, du sollst der Fürst meines Volkes Israel werden.

Alle Ältesten Israels kamen zum König nach Hebron; David schloß mit ihnen in Hebron einen Vertrag vor dem Herrn, und sie salbten David zum König von Israel gemäß dem Wort, das der Herr durch Samuel verkündet hatte.

David zog mit ganz Israel nach Jerusalem, das ist Jebus. Dort saßen noch die Jebusiter, die damals im Land wohnten.

Die Jebusiter aber sagten zu David: Du wirst nicht in die Stadt hereinkommen. Doch David eroberte die Burg Zion; sie wurde die Stadt Davids.

Damals sagte David: Wer als erster die Jebusiter schlägt, soll Hauptmann und Anführer werden. Da stieg Joab, der Sohn der Zeruja, als erster hinauf und wurde Hauptmann.

David ließ sich in der Burg nieder, und daher nannte man sie Davidstadt.

Er baute an der Stadt ringsum vom Millo an und im Umkreis, während Joab die übrige Stadt wiederherstellte.

David wurde immer mächtiger, und der Herr der Heere war mit ihm.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Mit dem zehnten Kapitel enden die Genealogien, es beginnt die Geschichte Davids, mit der sich die folgenden Kapitel aus dem ersten Buch der Chronik beschäftigen. Der Verfasser möchte David als idealen König darstellen, für den Gottesdienst und Gehorsam gegenüber dem Herrn die Grundlage seines Handelns sind. Zur Hervorhebung dieser Aussage wird von Saul nur im Zusammenhang mit seinem Tod gesprochen, der als Gottesurteil dargestellt wird. Saul hatte sich dem Herrn gegenüber mit „Treulosigkeit“ befleckt, denn er hatte sein Wort nicht „befolgt“ und nicht bei ihm „um Auskunft“ nachgesucht. Wie konnte Saul damit rechnen, König zu bleiben und dem Volk des Herrn dienen zu dürfen, ohne auf das Wort Gottes zu hören und die Weisen und Gelehrten des Volkes zu Rate zu ziehen? Das ist die Versuchung der Selbstzufriedenheit und Ichbezogenheit, der alle einfachen und wichtigen Menschen ausnahmslos ausgesetzt sind. Dann setzt sich immer das eigene Ich durch. Daraufhin übergab der Herr das Königtum an David. Der Verfasser des Buches schweigt über den Bürgerkrieg und die Morde, die Davids Thronbesteigung vorangingen, wovon das zweite Samuelbuch berichtet, und setzt David von Anfang an als König über ganz Israel. Im Unterschied zur Erzählung des zweiten Samuelbuches möchte der Verfasser der Chronikbücher die Einheit des Volkes hervorheben, die David verwirklicht und repräsentiert: eine Hauptstadt und ein von ganz Israel gewählter König. Die Eingangsworte des elften Kapitels sind unmissverständlich: „Ganz Israel versammelte sich bei David in Hebron und sagte: Wir sind doch dein Fleisch und Bein.“ Damit wird die unverzichtbare Einheit um den von Gott erwählten David herum verkündet, damit Israel sich als Volk des Herrn bezeichnen kann. Die Gemeinschaft wird jedoch nicht ohne eine Entscheidung seitens der verschiedenen Parteien gewährt, wie es im Übrigen für jede Gemeinschaftsverbindung üblich ist. In diesem Fall wird das Bündnis weder durch ethnische noch durch strategische Verwandtschaft, sondern lediglich dadurch hergestellt, dass es „vor dem Herrn“ geschlossen wird. Zur Eroberung der Burg Zion, die zur Hauptstadt des ganzen Gottesvolks wurde, brauchte David eine Strategie. Da diese Burg nicht auf dem Gebiet eines Stammes lag und von den Jebusitern bewohnt wurde, ermöglichte sie David, die Stämme des Nordens und des Südens leichter zu einen. Der Verfasser des Chronikbuchs möchte nämlich hervorheben, dass David vor allem die Einheit des Volkes am Herzen lag. Von Anfang an soll deutlich werden, dass das Volk Gottes unter Davids Herrschaft geeint war. Nach ihrer Wiederherstellung und Befestigung wurde die Stadt Jerusalem zum Symbol der Einheit des Volkes Israel und zum Ort der Gegenwart Gottes. Der Verfasser schließt mit den Worten: „David wurde immer mächtiger, und der Herr der Heere war mit ihm.“ Diese Formel findet sich bereits im zweiten Samuelbuch (5,10) und zeigt die Vorliebe des Herrn für David, während er die höchste Macht über das Heer des Himmels und der Erde ausübt.


17/09/2012
Gedenken an die Armen


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