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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Chronik 12,1-23

Diese sind es, die zu David nach Ziklag kamen, als er sich noch von Saul, dem Sohn des Kisch, fernhalten mußte. Sie gehörten zu den Helden, die ihn im Kampf unterstützten.

Sie waren mit dem Bogen ausgerüstet und konnten mit der rechten und mit der linken Hand Steine schleudern und Pfeile mit dem Bogen abschießen. Von den Stammesbrüdern Sauls, von Benjamin, kamen:

Ahiëser, ihr Anführer, ferner Joasch, der Sohn Schemaas, aus Gibea, Jesiël und Pelet, die Söhne Asmawets, Beracha und Jehu aus Anatot,

Jischmaja aus Gibeon, ein Held unter den Dreißig und ihr Anführer,

Jirmeja, Jahasiël, Johanan und Josabad aus Gedera,

Elusai, Jerimot, Bealja, Schemarja und Schefatja aus Haruf,

Elkana, Jischija, Asarel, Joëser und Jaschobam, die Korachiter,

Joëla und Sebadja, die Söhne Jerohams, aus Gedor.

Auch Gaditer traten zu David über und kamen in die Bergfestung in der Wüste. Sie waren tapfere Helden, kampfgeübte Krieger mit Schild und Lanze, waren wie Löwen anzusehen und flink wie Gazellen auf den Bergen.

Eser war der erste, Obadja der zweite, Eliab der dritte,

Mischmanna der vierte, Jirmeja der fünfte,

Attai der sechste, Eliël der siebte,

Johanan der achte, Elsabad der neunte,

Jirmeja der zehnte, Machbannai der elfte.

Diese waren von den Gaditern gekommen. Sie waren Hauptleute im Heer. Der kleinste von ihnen nahm es mit hundert, der stärkste mit tausend auf.

Sie waren es, die im ersten Monat den Jordan überquerten, als er über die Ufer getreten war und die Täler im Osten und Westen abgeschnitten waren.

Auch Angehörige Benjamins und Judas kamen zu David in die Bergfestung.

David trat zu ihnen heraus, sprach sie an und sagte: Wenn ihr in friedlicher Absicht zu mir kommt, um mir zu helfen, so bin ich zur Gemeinschaft mit euch bereit. Wenn ihr aber kommt, um mich den Feinden zu verraten, obwohl ich kein Unrecht begangen habe, dann soll der Gott unserer Väter es sehen und euch strafen.

Da ergriff ein Geist Amasai, das Haupt der Dreißig, so daß er ausrief: Dir, David, gehören wir. Zu dir, Sohn Isais, stehen wir. Heil, Heil sei dir, Heil deinem Helfer; denn dir hilft dein Gott. Da nahm sie David auf und reihte sie ein unter die Anführer seiner Schar.

Auch von Manasse gingen einige zu David über. David zog damals im Heer der Philister gegen Saul in den Krieg, brachte ihnen aber keine Hilfe, da ihn die Fürsten der Philister nach einer Beratung wegschickten. Sie sagten nämlich: Er könnte um den Preis unserer Köpfe zu seinem Herrn, zu Saul, übergehen.

David kehrte daher nach Ziklag zurück. Zu dieser Zeit stießen von Manasse zu ihm: Adnach, Josabad, Jediaël, Michael, Josabad, Elihu und Zilletai, die Häupter der Tausendschaften Manasses.

Sie halfen David im Kampf gegen die Räuberscharen (der Amalekiter); denn sie alle waren tapfere Krieger und wurden Oberste im Heer.

Tag für Tag kamen Leute zu David, um ihm zu helfen; und so entstand ein großes Heerlager gleich einem Heerlager Gottes.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieser Abschnitt beschreibt die ersten Anhänger Davids. Es handelt sich um Männer, die ihm noch vor der Thronbesteigung Gefolgschaft leisteten, als er noch auf der Flucht und teilweise mit den Philistern verbündet war. Diese ersten Gefolgsleute stammen aus den Stämmen Benjamin, Gad, noch einmal Benjamin, Juda und Manasse (Verse 1–23). Der Verfasser der Chronikbücher schreibt, dass sie sich vor Davids Aufstieg zur Macht mit ihm verbündeten, um dieses Vorhaben voll und ganz mitzutragen. In der Darstellung des Samuelbuches hegten sie eher separatistische Tendenzen. Es sind tapfere Männer, die ihre Fähigkeiten in den Dienst des Gesandten Gottes stellen. Die Kämpfer aus dem Stamm Gad „waren tapfere Helden, kampfgeübte Krieger mit Schild und Lanze, waren wie Löwen anzusehen und flink wie Gazellen auf den Bergen“. Die Entstehung dieser Bündnisse ist nicht von materiellen Vorteilen und auch nicht von separatistischen Bestrebungen bestimmt, wie andernorts suggeriert wird. Das Anliegen der Bündnisse geht in die Tiefe und liegt in einer religiösen Unterstützung der Eroberung der Königswürde für David. Als beispielsweise Angehörige der Stämme Benjamin und Juda „zu David in die Bergfestung“ kamen, ging dieser ihnen entgegen und sprach sie mit strengen Worten an. Da „ergriff ein Geist“ Amasai, einen der Verantwortlichen der Gruppe, und er sagte: „Dir, David, gehören wir. Zu dir, Sohn Isais, stehen wir. Heil, Heil sei dir, Heil deinem Helfer; denn dir hilft dein Gott.“ Das ist eine eindeutige Glaubensaussage, denn sie erkannten in David den Gesandten Gottes. Diese Sichtweise bestimmt die Bündnisse, von denen der Verfasser spricht. Deshalb „nahm sie David auf und reihte sie ein unter die Anführer seiner Schar.“ Es kommen auch einige Männer vom Stamm Manasse, des Ahnherrn der schismatischen Samariter. Auch sie wurden von David aufgenommen, als wollte er unterstreichen, dass niemand von der Mitarbeit am Plan Gottes ausgeschlossen ist. Das Ende des Abschnitts verzeichnet in einem einzigen Satz das kontinuierliche Wachstum des davidschen Heers: „Tag für Tag kamen Leute zu David, um ihm zu helfen; und so entstand ein großes Heerlager gleich einem Heerlager Gottes“. Dieses Heer überstieg gewissermaßen alle menschliche Vorstellungskraft. Das bezieht sich sicherlich auf die zahlenmäßige Größe, doch der Verfasser weist damit vor allem auf die Unbesiegbarkeit dieses Heeres hin. Beim Lesen dieses Satzes denkt man unwillkürlich an Worte der Apostelgeschichte über die Urgemeinde: „Und der Herr fügte täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu, die gerettet werden sollten“ (Apg 2,47). Was früher für das Heer Davids galt, gilt heute für die christliche Gemeinde. Sie wirkt nicht aufgrund ihrer Organisation und schon gar nicht aufgrund weltlicher Größe anziehend. Sie wirkt nur dann anziehend, wenn sie den Plan Gottes für die Menschheit deutlich machen kann. Nur wenn wir auf den Herrn und sicher nicht auf uns selbst hinweisen, können wir alle zu ihm führen, die Heil suchen.


19/09/2012
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