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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Chronik 14,1-17

Hiram, der König von Tyrus, schickte eine Gesandtschaft zu David und ließ ihm Zedernholz überbringen; auch Maurer und Zimmerleute schickte er, die ihm einen Palast bauen sollten.

So erkannte David, daß ihn der Herr als König von Israel bestätigt hatte; denn wegen seines Volkes Israel war Davids Königtum zu hohem Ansehen gelangt.

David nahm sich noch weitere Frauen in Jerusalem und zeugte noch Söhne und Töchter.

Das sind die Namen der Söhne, die ihm in Jerusalem geboren wurden: Schima, Schobab, Natan, Salomo,

Jibhar, Elischua, Elpelet,

Nogah, Nefeg, Jafia,

Elischama, Beeljada und Elifelet.

Die Philister hörten, daß David zum König von ganz Israel gesalbt worden war. Da zogen alle herauf, um David gefangenzunehmen. David erfuhr davon und zog ihnen entgegen.

Als die Philister herankamen und in der Rafaïterebene umherstreiften,

befragte David Gott: Soll ich die Philister angreifen? Wirst du sie in meine Hand geben? Der Herr antwortete ihm: Greif sie an, ich will sie in deine Hand geben.

Da zog David nach Baal-Perazim. Dort schlug er die Philister und sagte: Gott hat durch meine Hand die Reihen meiner Feinde durchbrochen, wie Wasser (einen Damm) durchbricht. Deshalb nennt man jenen Ort Baal-Perazim (Herr der Durchbrüche).

Die Philister ließen dort ihre Götter zurück, und David befahl, sie im Feuer zu verbrennen.

Doch die Philister streiften noch einmal im Tal der Rafaïter umher.

David befragte Gott wieder, und Gott antwortete ihm: Zieh nicht hinter ihnen her, sondern umgeh sie, und komm von den Baka-Bäumen her an sie heran!

Wenn du dann in den Wipfeln der Baka-Bäume ein Geräusch wie von Schritten hörst, dann rück zum Kampf aus; denn Gott geht vor dir her, um das Heer der Philister zu schlagen.

David tat, was Gott ihm befohlen hatte, und er schlug das Heer der Philister (im ganzen Gebiet) von Gibeon bis Geser.

So drang der Ruhm Davids in alle Länder, und der Herr legte Furcht vor ihm auf alle Völker.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Chronist unterbricht den Bericht von der Überführung der Bundeslade, die drei Monate lang im Haus Obed-Edoms bleibt, und erzählt drei Episoden aus dem Leben Davids. Die erste Episode vom Bau des Königspalastes und die dritte vom Sieg über die Philister haben sich vor der Überführung der Bundeslade zugetragen, während die zweite Episode vor der Geburt der Söhne in Jerusalem nach der Eroberung der Stadt geschieht. Der Verfasser greift hier auf die Erzählung aus dem zweiten Samuelbuch zurück (5,11–25), nimmt jedoch in den literarischen, historischen und theologischen Details gewisse Veränderungen vor. Dadurch möchte er zeigen, dass der Herr David in allen seinen Unternehmungen begleitet, seien sie nun baulicher, familiärer oder militärischer Art. Der Bau des Königspalastes ist ein Geschenk des Königs von Tyrus, der ihm Zedernholz überbringen ließ, sowie Maurer und Zimmerleute schickte. An diesem Akt der Ehrerbietung konnte David ermessen, wie hoch der Herr ihn über die anderen Könige erhoben hatte. Was die Philister betrifft, so zeigt sich die Hilfe Gottes für David in ihrer Niederlage. Als sie „hörten, dass David zum König von ganz Israel gesalbt worden war … zogen alle herauf, um David gefangen zu nehmen“. Mit dem Hinweis auf Davids königliche Salbung wird er als Vorläufer des Messias anerkannt, der berufen ist, über das Volk Israel zu herrschen. David will die Philister nicht angreifen, ohne Gott vorher zu „befragen“. Damit zeigt er, dass er voll und ganz auf den Herrn vertraut. Zweimal versuchen die Philister ihn im Tal der Rafaïter zu besiegen, und beide Male befragt David den Herrn. Als der König die Eindringlinge sah, „befragte David Gott: Soll ich die Philister angreifen? Wirst du sie in meine Hand geben? Der Herr antwortete ihm: Greif sie an, ich will sie in deine Hand geben.“ Nach ihrer Niederlage versuchen die Philister einen zweiten Angriff, und „David befragte Gott wieder“. Die Antwort lässt nicht auf sich warten. Dieses Mal schlägt der Herr David sogar die Strategie vor, mit der er den Feind angreifen soll. Gott führt seinen Knecht zum Sieg, deutlicher könnte diese Aussage nicht sein. „David“, so heißt es im Text, „tat, was Gott ihm befohlen hatte, und er schlug das Heer der Philister (im ganzen Gebiet) von Gibeon bis Geser.“ Der Gehorsam gegenüber dem Herrn macht David zum Sieger über die Philister und versetzt auch die anderen Völker in Schrecken, wie der Text es wohlweislich betont: „Der Herr legte Furcht vor ihm auf alle Völker“. Auch die Notiz über die dreizehn Söhne, die David in Jerusalem zeugte, soll die Vorliebe Gottes für seinen König belegen. Damit Davids Ruhm, auf den sich die gesamte Erzählung der Chronikbücher stützt, unversehrt bestehen bleibt, unterlässt es der Verfasser allerdings, seine Nebenfrauen zu erwähnen, von denen im zweiten Buch Samuel die Rede ist (5,13). Indes verfolgen die Bücher der Chronik in erster Linie die Absicht, die zentrale Bedeutung Davids und des Tempels herauszustellen, um die Identität Israels als des einzigen Gottesvolks zu untermauern.


22/09/2012
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