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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Chronik 17,16-27

Natan sprach zu David genau so, wie es (ihm) gesagt und offenbart worden war. Da ging König David hin, setzte sich vor dem Herrn nieder und sagte: Wer bin ich, mein Herr und Gott, und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher geführt hast?

Weil das in deinen Augen noch zu wenig war, o Gott, hast du dem Haus deines Knechtes Zusagen für eine ferne Zukunft gemacht und mich angeschaut... mein Herr und Gott.

Was soll David noch weiter zu dir sagen? Du kennst deinen Knecht.

Herr, um deines Knechtes willen und nach der Absicht deines Herzens hast du alle diese großen Taten getan und alle diese großen Dinge offenbart.

Herr, keiner ist dir gleich, und außer dir gibt es keinen Gott nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben.

Welches andere Volk auf der Erde ist wie dein Volk Israel? Wo wäre ein Gott hingegangen, um ein Volk für sich freizukaufen und sich den Ruhm großer und erstaunlicher Taten zu verschaffen? Du hast vor den Augen deines Volkes, das du von den Ägyptern freigekauft hast, ganze Völker vertrieben.

Du hast Israel für immer zu deinem Volk bestimmt, und du, Herr, bist sein Gott geworden.

Möge doch jetzt auch das Wort, Herr, das du über deinen Knecht und über sein Haus gesprochen hast, sich für immer als wahr erweisen. Tu, was du gesagt hast.

Dann wird dein Name sich als wahr erweisen und groß sein für ewige Zeiten, und man wird sagen: Der Herr der Heere ist Israels Gott!, und das Haus deines Knechtes David wird vor deinen Augen Bestand haben.

Denn du, mein Gott, hast deinem Knecht offenbart: Ich will dir ein Haus bauen. Darum fand dein Knecht den Mut, zu dir zu beten.

Ja, Herr, du bist der einzige Gott; du hast deinem Knecht ein solches Glück zugesagt.

Du hast jetzt gnädig das Haus deines Knechtes gesegnet, damit es ewig vor deinen Augen Bestand hat. Denn du, Herr, hast es gesegnet, und es bleibt für immer gesegnet.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Am Ende dieses großartigen Gebets müssen wir Christen uns die Frage stellen: Wenn schon David diese bewegenden Worte voller Glauben an den Herrn richtet, weil dieser ihm für die Zukunft ein Haus verheißen hat, was müssen dann wir erst zum Herrn sagen, die wir dieses Haus bereits haben? Leider müssen wir feststellen, dass wir allzu oft gleichgültig bleiben, was dieses Haus und damit die Gemeinschaft der Kirche betrifft, die unsere Familie geworden ist. Nachdem David das Wort des Propheten gehört hat, geht er unverzüglich zur Bundeslade und dankt dem Herrn. Die ersten Worte zeigen, dass ihm seine Niedrigkeit bewusst ist: „Wer bin ich, mein Herr und Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher geführt hast?“ Müssten wir nicht dieselben Gedanken hegen? Müssten nicht auch wir diese Worte sprechen, wenn wir in der heiligen Liturgie aufgenommen werden und in die Gegenwart des Herrn eintreten dürfen? Leider haben wir eine hohe Meinung von uns und vergessen unsere Armseligkeit und folglich auch unser Bedürfnis nach Heil, das sich im Gebet und in der Bitte um Erbarmen äußert. Der Herr des Himmels und der Erde wendet sich uns trotzdem weiter zu. Wie er an seinem Volk Israel handelte, so handelt er auch an den Jüngern seines Sohnes. Wie einst David müssen wir unseren Glauben an den Herrn weiter bekennen. Wir können uns seine Worte zu eigen machen: „Herr, keiner ist dir gleich und außer dir gibt es keinen Gott nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben.“ Denn das Wesen des Gebetes ist die Hingabe unseres Lebens an Gott, das Ergreifen seiner Hand in der Gewissheit, dass sie uns vor dem Bösen behütet und auf die Wege seines Friedens führt. David erkennt, dass alles geschieht, „was wir mit unseren Ohren gehört haben“. Die Schrift erinnert uns gewissermaßen noch immer an das Erbarmen Gottes, das sich weiter von Generation zu Generation denen zuwendet, die ihm vertrauen. David erinnert daran: „Du hast vor den Augen deines Volkes, das du von den Ägyptern freigekauft hast, ganze Völker vertrieben. Du hast Israel für immer zu deinem Volk bestimmt und du, Herr, bist sein Gott geworden.“ Diese Haltung macht ihn wagemutig im Gespräch mit dem Herrn; es ist der Wagemut von Abraham, Isaak oder Jakob, die alle Freunde Gottes waren: „Möge doch jetzt auch das Wort, Herr, das du über deinen Knecht und über sein Haus gesprochen hast, sich für immer als wahr erweisen. Tu, was du gesagt hast.“ Die Standhaftigkeit, mit der David Gott aufruft, seinem Wort treu zu bleiben, wird ihre letzte Erfüllung finden, wenn der Vater im Himmel den Menschen sein höchstes Wort gibt, nämlich den Sohn. Jesus ist das endgültige Wort Gottes an den Menschen. Daran erinnert uns der Beginn des Hebräerbriefs: „Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn“ (1,1–2). Am Ende seines Gebets bittet David den Herrn um seinen Segen, weil er weiß, dass dieser ewig bleibt und währt, denn die Liebe Gottes lügt nicht. In diesem Abschnitt steht David vor uns und weist uns den Weg, wie wir uns dem Herrn nähern können und mit welchen Worten und vor allem Herzen wir vor ihn hintreten sollen.


27/09/2012
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