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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Chronik 29,1.10-29

Darauf wandte sich König David an die ganze Versammlung: Mein Sohn Salomo, den allein Gott erwählt hat, ist noch jung und unerfahren. Das Werk aber ist groß; denn wir bauen nicht für Menschen, sondern für Gott, den Herrn.

Da pries David den Herrn vor der ganzen Versammlung und rief: Gepriesen bist du, Herr, Gott unseres Vaters Israel, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Dein, Herr, sind Größe und Kraft, Ruhm und Glanz und Hoheit; dein ist alles im Himmel und auf Erden. Herr, dein ist das Königtum. Du erhebst dich als Haupt über alles.

Reichtum und Ehre kommen von dir; du bist der Herrscher über das All. In deiner Hand liegen Kraft und Stärke; von deiner Hand kommt alle Größe und Macht.

Darum danken wir dir, unser Gott, und rühmen deinen herrlichen Namen.

Doch wer bin ich, und was ist mein Volk, daß wir die Kraft besaßen, diese Gaben zu spenden? Von dir kommt ja alles; und was wir dir gegeben haben, stammt aus deiner Hand.

Denn wir sind nur Gäste bei dir, Fremdlinge, wie alle unsere Väter. Wie ein Schatten sind unsere Tage auf Erden und ohne Hoffnung.

Herr, unser Gott, diese ganze Fülle, die wir bereitgestellt haben, um dir, deinem heiligen Namen, ein Haus zu bauen, kam aus deiner Hand; dir gehört alles.

Ich weiß, mein Gott, daß du die Herzen prüfst und an Aufrichtigkeit Gefallen hast. Mit aufrichtigem Herzen habe ich dies alles gegeben, und ich habe mit Freuden gesehen, wie auch dein Volk, das sich hier eingefunden hat, dir willig spendet.

Herr, Gott unserer Väter Abraham, Isaak und Israel, erhalte diese Gesinnung für immer im Herzen deines Volkes! Lenke sein Herz auf dich!

Gib auch meinem Sohn Salomo ein ungeteiltes Herz, damit er auf deine Gebote, Anordnungen und Gesetze achtet und alles tut, um den Bau zu errichten, den ich vorbereitet habe.

Dann befahl David der ganzen Versammlung: Preist den Herrn, euren Gott! Und die ganze Versammlung lobte den Herrn, den Gott ihrer Väter. Sie verneigten sich und warfen sich nieder vor dem Herrn und dem König.

Am folgenden Tag brachten sie dem Herrn Opfer dar. Sie spendeten zu Brandopfern tausend Stiere, tausend Widder, tausend Lämmer sowie die dazugehörenden Trankopfer. Dazu kam eine Menge Schlachtopfer für ganz Israel.

Voller Freude aßen und tranken sie an jenem Tag vor dem Herrn und machten Salomo, den Sohn Davids, zum zweitenmal zum König. Sie salbten ihn zum Fürsten des Herrn, und Zadok salbten sie zum Priester.

Salomo setzte sich nun anstelle seines Vaters David als König auf den Thron des Herrn. Er hatte Glück, und ganz Israel leistete ihm Gehorsam.

Alle hohen Beamten und Helden, auch alle Söhne des Königs David unterwarfen sich Salomo.

Der Herr ließ Salomo überaus mächtig werden vor den Augen Israels. Er verlieh seinem Königtum einen Glanz, wie ihn kein König in Israel vor ihm besessen hatte.

David, der Sohn Isais, war König von ganz Israel.

Die Zeit, die er in Israel regierte, betrug vierzig Jahre. In Hebron regierte er sieben und in Jerusalem dreiunddreißig Jahre.

Er starb in hohem Alter, satt an Tagen, Reichtum und Ehre. Sein Sohn Salomo wurde König an seiner Stelle.

Die frühere und die spätere Geschichte des Königs David ist aufgezeichnet in der Geschichte des Sehers Samuel, in der Geschichte des Propheten Natan und in der Geschichte des Sehers Gad.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das letzte Kapitel beginnt mit einem schönen Zeugnis Davids, in dem er seine Sorge um den Tempelbau zum Ausdruck bringt. Diese Sorge mögen auch wir heute bedenken, ausgehend vielleicht von der Aufmerksamkeit für die Gotteshäuser, die oft vernachlässigt und vergessen sind. Doch die entscheidende Sorge, die uns diese Seite der Schrift nahe legen will, ist die um den Aufbau des wahren Tempels Gottes, also der christlichen Gemeinden. Diese Gemeinschaften von Männern und Frauen, die beten, geschwisterlich leben und den Armen helfen, sind der Ort, an dem Gott auf Erden wohnen will. Die Frage ist, ob dies wirklich unsere Sorge ist. Denn es gibt einen Individualismus auch in religiösen Dingen, der so verbreitet ist, dass man an dieser Sorge zweifeln kann. Doch man muss Zeit, Leidenschaft und Liebe dafür hingeben, diesen Tempel Gottes aufzubauen. Alle sind wir dafür verantwortlich. Die Kirche und die Gemeinschaft sind nicht irgendjemandes Privatbesitz und gehören nicht ihren hauptamtlichen Mitarbeitern. Vielmehr gehören sie allen, und wir alle sind für sie verantwortlich. Davids Großzügigkeit wächst, als er das Ende seiner Tage nahen sieht. Denn er behält seinen Reichtum nicht für sich und häuft ihn auch nicht für seine Verwandten an. Seine Sorge gilt diesem "Haus des Friedens", für dessen Errichtung er eine unglaubliche Menge wertvoller Güter spendet. David weiß genau, dass sein Sohn Salomo von Gott erwählt wurde, den Tempel zu bauen. Doch er weiß auch, dass er die Hilfe aller dafür braucht, und dies sagt er auch dem versammelten Volk: Er "ist noch jung und unerfahren. Das Werk aber ist groß" (V.1). Tatsächlich nehmen sich viele ein Beispiel an seiner Großzügigkeit und spenden ihre Gaben für den Tempel. "König David hatte eine große Freude" - so merkt der Chronist an - und pries "den Herrn vor der ganzen Versammlung" (Verse 9-10). Es ist ein herrliches Bild, diesen alten Mann zu sehen, der "satt an Tagen, Reichtum und Ehre" und sicher auch satt an Trost sein Dankgebet an den Herrn richtet. Es ist ein reichhaltiges Gebet von tiefer Frömmigkeit. Im Bewusstsein, dass wir wenig sind und alles vom Herrn empfangen, weist David auf den Herrn als Ursprung aller Gaben hin, die für den Tempelbau dargebracht wurden. "Wer bin ich und was ist mein Volk, dass wir die Kraft besaßen, diese Gaben zu spenden? Von dir kommt ja alles; und was wir dir gegeben haben, stammt aus deiner Hand" (V.14). Was zählt, ist die Spontaneität oder besser die Dankbarkeit, mit der wir auf den Herrn antworten, im Bewusstsein, dass ohnehin alles, was wir haben, von ihm kommt. Das Dankgebet, das er an den Herrn richtet, ist ein Hymnus auf die Güte Gottes, der uns alles schenkt. "Reichtum und Ehre kommen von dir; du bist der Herrscher über das All. In deiner Hand liegen Kraft und Stärke; von deiner Hand kommt alle Größe und Macht" (V.12). Alles, was wir dem Herrn geben, haben wir zuerst von ihm empfangen. Doch dem Herrn geht es nicht darum, dass seine Gaben zu ihm zurückkehren. Worum es ihm wirklich geht, ist das Herz, unser Herz. Das hat David verstanden, und er sieht, dass dies der wahre Reichtum Israels ist. Deshalb setzt er sein Gebet mit den folgenden Worten fort: "Herr, Gott unserer Väter Abraham, Isaak und Israel, erhalte diese Gesinnung für immer im Herzen deines Volkes! Lenke sein Herz auf dich!" (V.18). Mit diesen Worten und mit dem Bild Davids, der sich mit dem ganzen Volk verneigt und sich vor Gott niederwirft, endet das erste Buch der Chronik. Damit wird auch uns die Überzeugung des Chronisten anvertraut, dass Davids Werk, das wichtigste Werk, was er geleistet hat, das gemeinsame Gebet vor Gott ist. Dies ist der Zement, aus dem die Gemeinschaft der Gläubigen gebaut ist.


10/10/2012
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