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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 1,1-18

Salomo, der Sohn Davids, gewann Macht in seinem Königtum, der Herr, sein Gott, war mit ihm und ließ ihn überaus stark werden.

Er sprach mit ganz Israel, den Obersten der Tausend- und Hundertschaften, den Richtern, mit allen Fürsten aus ganz Israel und mit den Häuptern der Großfamilien.

Dann ging er mit der ganzen Versammlung, die bei ihm war, zur Kulthöhe von Gibeon; denn hier war das Offenbarungszelt Gottes, das Mose, der Knecht des Herrn, in der Wüste angefertigt hatte.

Die Lade Gottes jedoch hatte David aus Kirjat-Jearim an den Ort bringen lassen, den er für sie hergerichtet hatte. Er hatte nämlich in Jerusalem ein Zelt für sie aufgestellt.

Der bronzene Altar, den Bezalel, der Sohn Uris und Enkel Hurs, gemacht hatte, stand in Gibeon vor der Wohnstätte des Herrn. Ihn suchten Salomo und die ganze Versammlung Israels auf.

Salomo stieg dort auf den bronzenen Altar vor dem Herrn beim Offenbarungszelt und brachte auf ihm tausend Brandopfer dar.

In jener Nacht erschien Gott dem Salomo und forderte ihn auf: Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll.

Salomo antwortete Gott: Du hast meinem Vater David große Huld erwiesen und mich an seiner Stelle zum König gemacht.

So möge sich nun, mein Herr und Gott, dein Wort an meinen Vater David als wahr erweisen; denn du hast mich zum König gemacht über ein Volk, das zahlreich ist wie der Staub der Erde.

Verleih mir daher Weisheit und Einsicht, damit ich weiß, wie ich mich vor diesem Volk verhalten soll. Denn wer könnte sonst dieses mächtige Volk regieren?

Gott antwortete Salomo: Weil dir das am Herzen liegt, weil du nicht um Reichtum, Vermögen, Ehre oder um den Tod deiner Feinde, auch nicht um langes Leben gebeten hast, sondern weil du um Weisheit und Einsicht gebeten hast, um mein Volk zu regieren, zu dessen König ich dich bestellt habe,

sollen dir Weisheit und Einsicht zuteil werden. Aber auch Reichtum, Vermögen und Ehre will ich dir geben, wie sie kein König vor dir erlangt hat und auch nach dir keiner haben wird.

Darauf ging Salomo von der Kulthöhe in Gibeon, vom Offenbarungszelt, weg nach Jerusalem und herrschte über Israel.

Salomo beschaffte sich Wagen und die Besatzung dazu. Er hatte vierzehnhundert Wagen und zwölftausend Mann als Besatzung und brachte sie in die Wagenstädte sowie in die Umgebung des Königs nach Jerusalem.

Der König machte das Silber und das Gold in Jerusalem so häufig wie die Steine und die Zedern so zahlreich wie die Maulbeerfeigenbäume in der Schefela.

Man bezog die Pferde für Salomo aus Ägypten und Koë. Die Händler des Königs kauften sie in Koë.

Einen Wagen brachten sie aus Ägypten für sechshundert und ein Pferd für hundertfünfzig Silberschekel. Ebenso trieb man Handel mit allen hetitischen und aramäischen Königen.

Salomo beschloß, einen Tempel für den Namen des Herrn und eine königliche Residenz für sich zu bauen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Chronist berichtet zu Beginn des zweiten Buches vom Anfang der Regierungszeit Salomos und erzählt dann über neun Kapitel von Ereignissen, die schon im ersten Buch der Könige dargestellt sind. Dabei lässt der Verfasser jedoch alles weg, was das Bild von der Weisheit Salomos trüben könnte, er berichtet also nicht von den schmerzhaften Ereignissen vor seiner Thronbesteigung, von seiner moralischen Zügellosigkeit und von den innen- wie außenpolitischen Ereignissen. Dagegen preist er David als den, der das Leben Israels in beispielhafter Weise geregelt hat. In seine Nachfolge stellt er Salomo, und so muss auch er unbefleckt sein. Sogar die Thronfolge ist nicht eine natürliche Erbfolge, in der die Herrschaft vom Vater auf den Sohn übergeht, sondern ein Fortschritt, der dem Volk Gottes zugutekommt. So erscheint Salomo als Erbauer des Tempels sogar noch größer als David, der unbestrittene Gründer der Dynastie. Der Herr ließ Salomo "überaus stark werden", wie es schon im ersten Buch geheißen hatte: "Der Herr ließ Salomo überaus mächtig werden vor den Augen Israels. Er verlieh seinem Königtum einen Glanz, wie ihn kein König in Israel vor ihm besessen hatte" (1Chr 29,25). Seine erste Tat als König ist der Besuch des Heiligtums von Gibeon. Damit ahmt er David nach, der zur Bundeslade nach Kirjat-Jearim pilgerte (1Chr 13,1-6). Er geht mit "der ganzen Versammlung" (V.3), also mit ganz Israel nach Gibeon, um den Herrn "aufzusuchen", und so seinen Rat zu erbitten. Er tritt in das Zelt ein und bleibt vor dem bronzenen Altar stehen, den Mose hatte anfertigen lassen, und steht so vor dem Herrn. Der Herr erscheint ihm und fragt ihn, was er ihm gewähren soll. Daraufhin bittet ihn der König, dass der Herr das Versprechen halte, das er David gemacht hat (1Chr 17) und ihm die Gabe der Weisheit und der Einsicht verleiht. So gibt das Buch der Weisheit die Worte Salomos wieder: "Daher betete ich und es wurde mir Klugheit gegeben; ich flehte und der Geist der Weisheit kam zu mir. Ich zog sie Zeptern und Thronen vor, Reichtum achtete ich für nichts im Vergleich mit ihr. Keinen Edelstein stellte ich ihr gleich ... Zugleich mit ihr kam alles Gute zu mir, unzählbare Reichtümer waren in ihren Händen. Ich freute mich über sie alle, weil die Weisheit lehrt, sie richtig zu gebrauchen, wusste aber nicht, dass sie auch deren Ursprung ist" (7,7-12). Dann beschreibt der Text Salomos Handelserfolge, als wollte er damit zeigen, wie sich Gottes Verheißungen erfüllt haben. Die Fülle an Gold, das so zahlreich ist wie die Steine in einem steinigen Land, und der Hinweis, dass die anderen Völker ihren Reichtum nach Jerusalem bringen, zeigen die eschatologische Dimension der Erzählung und Gottes besonderes Wohlwollen gegenüber Salomo. Von Anfang an ist er von Gott gesegnet. Er erwidert diesen Segen mit der Entscheidung, den Tempel zu bauen: Er "beschloss, einen Tempel für den Namen des Herrn und eine königliche Residenz für sich zu bauen". Das ist die Voraussetzung, um vor Gott stehen zu können, seine Herrlichkeit zu schauen und ihn zu loben. Die ganze Mission Salomos liegt in der Verwirklichung dieses Vorhabens, und für den Chronisten ist der Tempelbau das Ziel von Salomos Wirken. Zwar geht es im Moment um einen Tempel aus Steinen, doch zeichnet sich schon die Gestalt des zukünftigen Tempels aus "lebendigen Steinen" ab, die auf den "Eckstein" gegründet sind, also die Gemeinschaft der Gläubigen, die Jesus versammelt hat.


11/10/2012
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