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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 3,1-17

Salomo begann, das Haus des Herrn in Jerusalem auf dem Berg Morija zu bauen, wo der Herr seinem Vater David erschienen war, an der Stätte, die David bestimmt hatte, auf der Tenne des Jebusiters Arauna.

Er begann den Bau im zweiten Monat, im vierten Jahr seiner Regierung.

Dies sind die Grundmaße, die Salomo für den Bau des Hauses Gottes festlegte: Die Länge betrug sechzig Ellen - die Elle nach dem früheren Maß gerechnet - und die Breite zwanzig Ellen.

Die Halle vor dem Hauptraum war zwanzig Ellen breit, entsprechend der Breite des Hauses, und zwanzig Ellen hoch. Er überzog sie innen mit purem Gold.

Den Hauptraum vertäfelte er mit Zypressenholz, überzog dieses mit echtem Gold und brachte Palmen und kettenförmige Bänder darauf an.

Auch schmückte er das Haus mit kostbaren Steinen. Das Gold war Parwajimgold.

So überzog er das Haus, die Balken, die Schwellen, seine Wände und Türen mit Gold und ließ in die Wände Kerubim einschnitzen.

Er schuf den Raum des Allerheiligsten. Seine Länge betrug zwanzig Ellen, der Breite des Hauses entsprechend, und seine Breite zwanzig Ellen. Er überzog es mit echtem Gold im Gewicht von sechshundert Talenten.

Für die Nägel verwendete er Gold im Gewicht von fünfzig Schekeln. Auch die Obergemächer ließ er mit Gold verkleiden.

Im Raum des Allerheiligsten ließ er zwei Kerubim anfertigen... und mit Gold überziehen.

Die Flügel der Kerubim hatten zusammen eine Spannweite von zwanzig Ellen. Der Flügel des einen war fünf Ellen lang und berührte die Wand des Hauses. Der zweite Flügel war fünf Ellen lang und berührte den Flügel des anderen Kerubs.

Der Flügel des zweiten Kerubs war fünf Ellen lang und berührte die Wand des Hauses, und auch der andere Flügel war fünf Ellen lang und stieß an den Flügel des ersten Kerubs.

Die Flügel dieser Kerubim hatten eine Spannweite von zwanzig Ellen. Sie selbst standen auf ihren Füßen, und ihre Gesichter waren dem Innenraum zugewandt.

Er verfertigte auch den Vorhang aus blauem und rotem Purpur, aus Karmesin und Byssus und brachte darauf Kerubim an.

Für die Vorderseite des Hauses machte er zwei Säulen von achtzehn Ellen Höhe. Das Kapitell auf ihnen maß fünf Ellen.

Dazu schuf er kettenförmige Bänder und brachte sie oben auf den Säulen an. Auch machte er hundert Granatäpfel und befestigte sie an den kettenförmigen Bändern.

Die Säulen stellte er vor dem Tempel auf, die eine auf der rechten, die andere auf der linken Seite. Die rechte nannte er Jachin, die linke Boas.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieses vierte Kapitel ist eng mit dem fünften verbunden: Beide beschreiben den Bau des Tempels mit seiner Einrichtung und der Verzierung im Inneren. Doch vor allem will der Chronist den Tempelbau mit der Geschichte Israels in Beziehung setzen. So weist er darauf hin, dass der Tempel auf dem Berg Moria entsteht, "wo der Herr seinem Vater David erschienen war, an der Stätte, die David bestimmt hatte, auf der Tenne des Jebusiters Arauna" (V.1). Dort findet sich heute die Esplanade des Jerusalemer Felsendoms. Die Verbindung mit David und der vorhergehenden Geschichte des Volkes Israel, in der auch Abraham dorthin kam, um seinen Sohn Isaak zu opfern, ist ein integraler Bestandteil von Salomos Glauben und Wirken. Denn der König ist gerufen, seinen Weg innerhalb der Geschichte des Volkes fortzusetzen, das Gott selbst sich erworben hat. Die Anwesenheit des Herrn in der Geschichte der Menschen ist eben von der Geschichte seines Volkes geprägt. Es gibt nicht zwei getrennte Geschichten, hier die Geschichte Gottes, dort die der Menschen, sondern eine einzige Menschheitsgeschichte, in die der Herr durch das Leben eines Volkes eintritt, des Volkes Israel, in das durch Jesus auch die christliche Geschichte eingepfropft wurde. Der beständige Glaube Israels aber liegt in der Treue Gottes zu seinem Volk begründet. Auch der Tempelbau ist Teil dieses Horizontes, denn der Glaube Abrahams, der in all seiner Klarheit auf dem Berg Moria zutage trat, ist auch die Wurzel des Tempels oder, genauer gesagt, des Glaubens Israels. So versteht man, warum der Tempel mit solcher Sorgfalt erbaut wird. Auch wenn der Chronist die Maße und Verzierungen des Tempels knapper beschreibt als dies die Parallelstelle im Buch der Könige (Kapitel 6 und 7) tut, will er doch die Schönheit des Tempels vor Augen führen. Die Bibelwissenschaft weist darauf hin, dass die Beschreibung in diesem Text schwierig zu interpretieren ist, denn zu ihrer Vollständigkeit fehlen einige Begriffe und sie ist von späteren Zusätzen überlagert. Deutlich wird aber auf jeden Fall der Wille, die Pracht des Gebäudes zu betonen. Die Beschreibung des Allerheiligsten weist uns auf die überragende Bedeutung der Bundeslade und des darin enthaltenen Wortes Gottes hin. Hier können wir das Herz des Glaubens Israels berühren, das im Tempelbau auch baulich sichtbar wird. Die beiden Cherubinen, die mit ihren Flügeln die Lade beschützen, weisen auf den Bau der Lade hin, wie sie im Buch Exodus beschrieben wird: "Er machte zwei Kerubim aus getriebenem Gold und arbeitete sie aus den beiden Enden der Deckplatte heraus, ... sie wandten ihre Gesichter einander zu; die Gesichter waren der Deckplatte zugewandt" (37,7-9). Die Bundeslade, also das Wort Gottes, ist der wertvollste Schatz, den Gott selbst durch seine Engel behütet. Denken wir daran, mit welcher Sorgfalt die Heilige Schrift auch in unseren Kirchen verkündet werden soll, wenn der Chronist uns daran erinnert, dass es nur in einer Haltung des Glaubens, des Gebets und der demütigen Erwartung möglich ist, den Vorhang zu entfernen und zum Wort Gottes zu gelangen, das uns rettet.


13/10/2012
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