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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 4,1-22

Er ließ einen bronzenen Altar herstellen, zwanzig Ellen lang, zwanzig Ellen breit und zehn Ellen hoch.

Dann machte er das «Meer». Es wurde aus Bronze gegossen, maß zehn Ellen von einem Rand zum andern, war völlig rund und fünf Ellen hoch. Eine Schnur von dreißig Ellen konnte es rings umspannen.

Unterhalb seines Rands waren rundum Bilder von Rindern. In einem Band von dreißig Ellen Länge umsäumten sie das Meer ringsum in zwei Reihen. Sie wurden bei seinem Guß mitgegossen.

Das Meer stand auf zwölf Rindern. Von ihnen schauten drei nach Norden, drei nach Westen, drei nach Süden und drei nach Osten. Das Meer ruhte oben auf den Rindern. Ihre Hinterteile waren nach innen gekehrt.

Die Wand des Meeres war eine Handbreit dick. Sein Rand war wie der Rand eines Bechers geformt, einer Lilienblüte gleich. Es faßte dreitausend Bat.

Auch machte er zehn Kessel, von denen er fünf an die Südseite und fünf an die Nordseite brachte. Sie dienten für die Waschungen; was zum Brandopfer gehörte, sollte man in ihnen abspülen. Das Meer war für die Waschungen der Priester bestimmt.

Er machte die zehn goldenen Leuchter der Vorschrift gemäß und stellte sie im Tempel auf, fünf auf der rechten und fünf auf der linken Seite.

Ferner machte er zehn Tische und brachte sie in den Tempel, fünf auf die rechte und fünf auf die linke Seite. Desgleichen verfertigte er hundert goldene Schalen.

Auch schuf er den Vorhof der Priester und den großen Hof mit seinen Toren. Die Torflügel überzog er mit Bronze.

Das Meer stellte er an die Südseite des Hauses gegen Südosten.

Endlich machte Hiram die Töpfe, Schaufeln und Schalen. So führte Hiram die Arbeiten zu Ende, die er dem König Salomo für das Haus Gottes anzufertigen hatte:

zwei Säulen, zwei beckenförmige Kapitelle oben auf den Säulen, die zwei Flechtwerke, mit denen man die beiden beckenförmigen Kapitelle oben auf den Säulen bedeckte,

die vierhundert Granatäpfel für die beiden Flechtwerke, die in zwei Reihen an jedem Flechtwerk angebracht waren und die die beiden beckenförmigen Kapitelle auf den Säulen bedeckten,

die zehn fahrbaren Gestelle, die zehn Kessel für die Gestelle,

das eine Meer, die zwölf Rinder unter ihm,

die Töpfe, Schaufeln und Gabeln. Alle diese Geräte machte Hiram-Abi dem König Salomo für das Haus des Herrn aus glatter Bronze.

In der Jordanau zwischen Sukkot und Zereda ließ sie der König in Formen aus festem Lehm gießen.

Salomo ließ alle diese Geräte in überaus großer Menge anfertigen; das Gewicht der Bronze war darum nicht festzustellen.

Salomo ließ alle Geräte, die zum Haus Gottes gehörten, anfertigen: den goldenen Altar, die Tische, auf die man die Schaubrote legte,

die Leuchter mit ihren Lampen aus bestem Gold, um sie der Vorschrift gemäß vor der Gotteswohnung anzuzünden,

die goldenen Blüten, Lampen und Dochtscheren aus bestem Gold,

ferner die Messer, Schalen, Schüsseln und Pfannen aus bestem Gold. An den Türen des Hauses waren die Flügel im inneren Raum gegen das Allerheiligste und die beiden Türflügel, die zum Hauptraum führten, mit Gold verkleidet.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Während im Zentrum des vorhergehenden Kapitels das Allerheiligste stand, wo die Bundeslade aufbewahrt wurde, widmet sich der Text nun besonders dem Altar. Das erste Buch der Könige sagt nichts von seiner Errichtung, setzt aber seine Existenz voraus. Der Chronist stellt ihn sich ähnlich vor wie den Altar von Gibeon, von dem schon im ersten Kapitel die Rede war, auf dem David hatte opfern lassen, um das Zelt aus der Wüste zu verehren. Es ist der Altar für die Brandopfer, der von zahlreichen und ausgesprochen wertvollen Geräten umgeben wird, die für ein ordnungsgemäßes und feierliches Opfer vonnöten sind. Neben ihm wird ein großes Weihwasserbecken errichtet, das „Meer“, das „aus Bronze gegossen“ wurde und „zehn Ellen von einem Rand zum andern“ maß. Auch werden zehn Kessel für die Waschungen, zehn Leuchter und zehn Tische, auf die die Schaubrote gelegt wurden (Lev 24,6), angefertigt. All dies diente der Pracht der Opferriten. Auch ein den Priestern vorbehaltener Bereich wurde errichtet, der „Vorhof der Priester“, damit sie ihre Arbeit ordnungsgemäß verrichten konnten. Beim Lesen dieses Abschnittes kommt einem in den Sinn, dass die gleiche Aufmerksamkeit dem Ort gewidmet wird, wo die Bundeslade aufbewahrt ist, die die Thora enthält. Es geht also um den Altar und das Wort, die beide ihre Erfüllung in Jesus finden werden, dem neuen und endgültigen Tempel der Anwesenheit Gottes unter den Menschen. In der Kirche ist Christus weiter anwesend durch das Wort und den Altar, also die Eucharistie. Beide verlangen nach aufmerksamer Sorgfalt und Hingabe. In beiden ist dasselbe Geheimnis anwesend, das Geheimnis Jesu, der für unser Heil gestorben und auferstanden ist. In der lateinischen Liturgie wird das Evangeliar in der Prozession mitgeführt und auf den Altar gelegt, wie um Evangelium und Eucharistie zu vereinen, als das einzige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. So steht es beim Evangelisten Johannes: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben“ (6,54), und an anderer Stelle: „Wer mein Wort hört … hat das ewige Leben“ (5,24). Jesus ist für alle zum lebendigen Wort und gebrochenen Brot geworden. So erlebten es die beiden Emmausjünger am Ostertag. Gregor der Große kommentiert mit spiritueller Klugheit: „Sie erkennen im gebrochenen Brot den Herrn, den sie in der Darlegung der Schriften nicht erkannt hatten“. Es ist die alte und immer wieder neue Ermahnung, uns mit Treue den heiligen Schriften zu nähern und uns nie vom Altar zu entfernen. So werden wir im geistlichen Tempel aufgerichtet, und wir sind berufen, diesen Tempel zuerst zu empfangen und ihn zu festigen. Während wir uns diesen Seiten des Buches der Chronik nähern, hilft uns der Herr, Herz und Verstand zu weiten, um Zeugen seiner Liebe in der Welt zu sein.


15/10/2012
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