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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 6,21-42

Achte auf das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, wenn sie an dieser Stätte beten. Höre sie im Himmel, dem Ort, wo du wohnst. Höre sie, und verzeih!

Wenn sich jemand gegen seinen Nächsten verfehlt und dieser ihm einen Eid abverlangt, den er schwören muß, und er dann kommt und vor deinem Altar in diesem Haus schwört,

so höre du es im Himmel, und greif ein! Verschaff deinen Knechten Recht! Vergilt dem Schuldigen, und laß sein Tun auf ihn selbst zurückfallen! Den Schuldlosen aber sprich frei, und vergilt ihm, wie es seiner Gerechtigkeit entspricht.

Wenn dein Volk Israel von einem Feind geschlagen wird, weil es gegen dich gesündigt hat, und dann wieder umkehrt, deinen Namen preist und in diesem Haus zu dir betet und fleht,

so höre du es im Himmel! Vergib deinem Volk Israel seine Sünde; laß sie in das Land zurückkommen, das du ihnen und ihren Vätern gegeben hast.

Wenn der Himmel verschlossen ist und kein Regen fällt, weil sie gegen dich gesündigt haben, und wenn sie dann an diesem Ort beten, deinen Namen preisen und von ihrer Sünde lassen, weil du sie demütigst,

so höre du sie im Himmel! Vergib deinen Knechten und deinem Volk Israel ihre Sünden; denn du führst sie den guten Weg, den sie gehen sollen. Spende Regen deinem Land, das du deinem Volk zum Erbbesitz gegeben hast.

Wenn im Land Hungersnot herrscht, wenn Pest ausbricht, wenn Getreidebrand, Rost, Heuschrecken und Ungeziefer auftreten, wenn Feinde sie im eigenen Land bedrängen, wenn irgendeine Plage oder Krankheit sie trifft,

(so höre du) jedes Gebet und Flehen eines jeden einzelnen und deines ganzen Volkes Israel; denn sie alle kennen ihre Not und ihr Leid und erheben ihre Hände zu diesem Haus.

Höre sie dann im Himmel, dem Ort, wo du wohnst, und verzeih! Vergilt jedem, was sein Tun verdient. Du kennst ja ihre Herzen; denn du allein kennst die Herzen der Menschen.

So werden sie dich fürchten und auf deinen Wegen gehen, solange sie in dem Land leben, das du unseren Vätern gegeben hast.

Auch Fremde, die nicht zu deinem Volk Israel gehören, werden wegen deines großen Namens, deiner starken Hand und deines hoch erhobenen Armes aus fernem Land kommen. Sie werden kommen und in diesem Haus beten.

Höre sie dann im Himmel, dem Ort, wo du wohnst, und tu alles, weswegen der Fremde zu dir ruft. Dann werden alle Völker der Erde deinen Namen erkennen. Sie werden dich fürchten, wie dein Volk Israel dich fürchtet, und erfahren, daß dein Name ausgerufen ist über diesem Haus, das ich gebaut habe.

Wenn dein Volk gegen seine Feinde in den Krieg zieht, auf dem Weg, den du es sendest, und wenn es dann zu dir betet, zu dieser Stadt hingewendet, die du erwählt hast, und zu dem Haus hin, das ich deinem Namen gebaut habe,

so höre du im Himmel sein Beten und Flehen, und verschaff ihm Recht!

Wenn sie gegen dich sündigen - es gibt ja niemand, der nicht sündigte - und du ihnen zürnst, sie ihren Bedrängern preisgibst und ihre Feinde sie gefangen fortführen in ein fernes oder nahes Land,

so werden sie im Land ihrer Gefangenschaft in sich gehen. Sie werden im Land ihrer Gefangenschaft umkehren, zu dir flehen und rufen: Wir haben gesündigt, Unrecht getan und gefrevelt.

Mit ganzem Herzen und ganzer Seele werden sie im Land ihrer Feinde, von denen sie als Gefangene weggeführt wurden, zu dir umkehren und beten, zu dem Land hingewendet, das du ihren Vätern gegeben hast, zu der Stadt hin, die du erwählt hast, und zu dem Haus hin, das ich deinem Namen gebaut habe.

Höre dann im Himmel, dem Ort, wo du wohnst, ihr Beten und Flehen. Verschaff ihnen Recht, und verzeih deinem Volk, was es gegen dich gesündigt hat.

Laß jetzt, mein Gott, deine Augen für das Gebet an diesem Ort offen sein

Herr und Gott, mach dich nun auf zum Ort deiner Ruhe, du und deine machtvolle Lade! Deine Priester, Herr und Gott, sollen sich in Heil kleiden und deine Frommen sich des Glückes freuen.

Herr und Gott, weise deinen Gesalbten nicht ab! Sei eingedenk der Hulderweise an David, deinen Knecht!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Auf dieser Seite wandelt sich das Gebet Salomos in ein langes Fürbittgebet. Der König bittet Gott, er möge doch die Israeliten und alle, die im Tempel ihr Gebet zum Himmel richten, erhören. Der Tempel wird der Ort der Gegenwart Gottes. Doch darf man nicht vergessen, dass der Grund dafür die Präsenz der Bundeslade ist mit den Gesetzestafeln, die der Herr dem Mose auf dem Sinai gegeben hatte. Es handelt sich hier nicht nur um einen Raum, der von Menschenhand gesegnet ist, sondern um einen Raum, der durch Gottes Gegenwart geheiligt ist. Dieser Raum, ausgeschmückt mit religiösen Symbolen und Zeichen, lädt die Glaubenden ein, sich zu versammeln und auf Gott zu hören, der zu ihnen spricht. Die Tradition Israels zeigt, was entscheidend ist: sowohl der Ruf Gottes an das Volk, sich zu versammeln als auch die Bereitschaft, auf ihn zu hören. Gott hat die Initiative ergriffen. Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass es auch für eine Gesellschaft, für eine Stadt heilsam ist, dem Gebet Raum zu geben. Hier versammelt der Herr seine Familie, nicht etwa, damit sie in sich selbst verschlossen bleibt, sondern dass sie ein Ferment der Brüderlichkeit für die ganze Stadt wird. So wird schon in der Wurzel alle Neigung zum Individualismus und zur Selbstbezogenheit überwunden. Der Tempel ist der Ort, wo der Herr sein Volk versammelt und zu ihm spricht, damit es in der Liebe wächst. Im Tempel kann man Gottes Stimme hören und mit ihm sprechen. Diese Tradition hat die Gemeinschaft der Christen übernommen und bereichert. Salomo bittet den Herrn, dass er das Gebet seines Volkes erhöre: „Achte auf das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, wenn sie an dieser Stätte beten,” und fügt hinzu: „höre sie, und verzeih!” Es besteht eine enge Verbindung zwischen dem Hören des Gebetes und dem Vergeben. Gewiss, das Gebet ist auch Lobpreis, Danksagung, Bitte um Hilfe. Nie wird jedoch ein gläubiger Mensch Rechte einfordern oder Ansprüche geltend machen. Schon allein deswegen nicht, weil wir wissen, wir alle sind Sünder. Deswegen bittet Salomo den Herrn, er möge doch bereit sein, zu verzeihen und zu erhören. Im Gleichnis vom Pharisäer und Zolleinnehmer hat Jesus das ganz klar zum Ausdruck gebracht; der Pharisäer stand selbstbewusst da und zählte seine Verdienste auf, der andere blieb ganz hinten im Tempel stehen und schlug sich schuldbewusst an die Brust. Jesus zieht die Schlussfolgerung: „Dieser Mann, nicht aber der Pharisäer, ging von seiner Schuld befreit nach Hause. Denn der Stolze wird gedemütigt” (Lk 18,14). Salomo weiß, dass es schwere Zeiten gibt, in denen das Gebet dringend ist, und so, als wolle er Beispiele aufzählen, weist er auf Situationen hin, in denen sich das Volk versammelt, um Gottes Hilfe zu erbitten: wenn Unrecht geschieht, bei Trockenheit, Niederlagen oder Hungersnot, wenn das Volk wegen seiner Sünden in Not gerät. Es ist die Bitte um Vergebung, Ausdruck der Reue des Volkes. Dass auch „Fremde, die nicht zum Volke Israels gehören“, genannt werden, ist eine einzigartige, universale Öffnung, „sie werden kommen und in diesem Tempel beten und du wirst sie erhören“. Salomo weiß, dass das Gebet stark und wirksam ist, denn es ist Israels Gott, der die Geschicke der Menschen lenkt. Mit ganzem Herzen sollen wir beten und zugleich mit der Kühnheit des Glaubens. Darum bittet der König: „Lass jetzt, mein Gott, deine Augen für das Gebet an diesem Ort offen sein und deine Ohren darauf achthaben!“ Heute sind auf der ganzen Welt unzählbar viele Orte des Gebetes und der Herr hat stets seine Augen weit offen, seine Ohren geben acht auf das Rufen der Vielen und das Gebet seiner Kinder.


20/10/2012
Vorabend des Sonntags


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