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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 9,1-12

Die Königin von Saba hörte vom Ruf Salomos und kam mit sehr großem Gefolge, mit Kamelen, die Balsam, eine Menge Gold und Edelsteine trugen, nach Jerusalem, um ihn mit Rätselfragen auf die Probe zu stellen. Sie trat bei Salomo ein und redete mit ihm über alles, was sie sich vorgenommen hatte.

Salomo gab ihr Antwort auf alle Fragen. Es gab nichts, was ihm verborgen war und was er ihr nicht hätte sagen können.

Als nun die Königin von Saba die Weisheit Salomos erkannte, als sie den Palast sah, den er gebaut hatte,

die Speisen auf seiner Tafel, die Sitzplätze seiner Beamten, das Aufwarten seiner Diener und ihre Gewänder, seine Mundschenken und ihre Gewänder, sein Opfer, das er im Haus des Herrn darbrachte, da stockte ihr der Atem.

Sie sagte zum König: Was ich in meinem Land über dich und deine Weisheit gehört habe, ist wirklich wahr.

Ich wollte es nicht glauben, bis ich nun selbst gekommen bin und es mit eigenen Augen gesehen habe. Und wahrhaftig, nicht einmal die Hälfte hat man mir berichtet von der Größe deiner Weisheit. Du übertriffst alles, was ich gehört habe.

Glücklich sind deine Männer und glücklich diese deine Diener, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören.

Gepriesen sei Jahwe, dein Gott, der an dir Gefallen gefunden und dich auf seinen Thron gesetzt hat, damit du König bist für Jahwe, deinen Gott. Weil dein Gott Israel liebt und ihm ewigen Bestand verleihen will, hat er dich zum König bestellt, damit du Recht und Gerechtigkeit übst.

Sie gab dem König hundertzwanzig Talente Gold, dazu eine sehr große Menge Balsam und Edelsteine. Balsam, wie ihn die Königin von Saba dem König Salomo schenkte, gab es nicht wieder.

Auch die Leute Hirams und die Leute Salomos, die Gold aus Ofir holten, brachten Algummimholz und Edelsteine.

Der König ließ aus dem Algummimholz Schnitzarbeiten für das Haus des Herrn und den königlichen Palast sowie Zithern und Harfen für die Sänger anfertigen. Dergleichen hatte man vordem im Land Juda nicht gesehen.

König Salomo gewährte der Königin von Saba alles, was sie wünschte und begehrte, ausgenommen das, was sie dem König geschenkt hatte. Schließlich kehrte sie mit ihrem Gefolge in ihr Land zurück.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Königin von Saba – dem Territorium von Saba entspricht der heutige Jemen – ist angezogen vom Ruhm Salomos. Sie begibt sich nach Jerusalem und möchte herausfinden, ob der König wirklich in der Lage ist die Rätsel, die sie hat, zu lösen. Von den Fragen der Königin auf die Probe gestellt, zeigt sich, dass Salomos Ruhm keine Übertreibung war. Er ist weiser, spricht mit mehr Autorität als alle benachbarten Könige. Es ist klar, dass der Chronist die Überlegenheit des Königs auf Gott zurückführt. Salomo dient gleichsam als Transparent der Macht und Größe des Herrn. Alle Weisheit Salomos, all seine Macht kommt von oben, von Gott selbst. Es ist der rote Faden, der die Heilsgeschichte durchzieht: Sie ist ein Werk Gottes, nicht ein Werk der Menschen. Was man von Salomo sagt, kann man mit Fug und Recht auch von der Kirche sagen, die in gewisser Weise hier dargestellt wird. Alles, was sie hat, ist ein Geschenk Gottes. Besser noch, sie existiert, um die Gegenwart des Herrn erfahrbar zu machen und um ihm begegnen zu können. Die Größe und Weisheit Salomos dienen nicht dazu, um den König in den Mittelpunkt zu stellen, sondern um auf den Herrn hinzuweisen. Die Königin von Saba ist überwältigt von der Weisheit des Königs, von seinem Reichtum, vom glanzvollen Hofzeremoniell, den erlesenen Speisen und dem tadellosen Verhalten der Diener (2Chr 9,3–6). Ihrem Staunen gibt sie Ausdruck, in dem sie die Untergegebenen Salomos glücklich preist: „Glücklich sind deine Männer und glücklich diese deine Diener, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören!” (2Chr 9,7). Dann stimmt sie gleichsam ein Loblied auf den Gott Salomos an, der ihn als seinen Repräsentanten auf Erden bestellt hat. Man kann sagen, dass Salomo und sein Volk eine wahre und wirkliche Mission erfüllt haben. Die Begegnung mit dem König und seinem Volk bringt die Königin von Saba dazu, den Herrn zu loben. Der Chronist – als wolle er dies bestätigen – fügt hinzu, dass er Israel für immer behütet, weil er es liebt (2Chr 9,8). Der Austausch der Geschenke ist ein Zeichen, wie gut eine so tiefe, geistliche und freundschaftliche Begegnung ist. Die Geschenke der Königin sind von einem unschätzbaren Wert. Hundertzwanzig Talente Gold, das sind fünf Tonnen Gold. Noch außerordentlicher ist die Menge von Balsam und Edelsteinen. Desgleichen hatte man zuvor in Israel nicht gesehen. Doch diese wundervollen Geschenke fügten dem Reichtum des Königs nicht viel bei. Dieser floss aus noch vielen anderen Quellen: eine davon war Ofir, von wo man nicht nur Gold, sondern auch Sandelholz brachte; ein Holz, das man vorher noch nicht in Israel gekannt hatte. Was die gegenseitigen Geschenke angeht, so lässt sich Salomo nicht an Hochherzigkeit von der Königin übertreffen. Diese kehrt nach Hause zurück, reich beschenkt mit materiellen Gütern, aber noch mehr mit der Erfahrung, einem Gottesmann begegnet zu sein. Der Chronist schreibt, dass die Königin empfing, „was sie wünschte und begehrte“. Die Macht Salomos führte alle Vasallenkönige dazu, seine Autorität anzuerkennen und seinen Schutz zu suchen.


24/10/2012
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