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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 9,17-31

Ferner ließ der König einen großen Thron aus Elfenbein anfertigen und mit purem Gold überziehen.

Sechs Stufen führten zum Thron hinauf. An seiner Rückseite war ein goldenes Lamm, und zu beiden Seiten des Sitzes befanden sich Armlehnen. Zwei Löwen standen neben den Lehnen

und zwölf zu beiden Seiten der sechs Stufen. Dergleichen ist noch für kein Königreich geschaffen worden.

Alle Trinkgefäße des Königs Salomo waren aus Gold; ebenso waren alle Geräte des Libanonwaldhauses aus bestem Gold. Silber galt in den Tagen Salomos als wertlos;

denn der König hatte eine Flotte, die mit den Leuten Hirams nach Tarschisch fuhr. Einmal in drei Jahren kam die Tarschischflotte und brachte Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Perlhühner.

So übertraf König Salomo alle Könige der Erde an Reichtum und Weisheit.

Alle Könige der Erde begehrten, ihn zu sehen und die Weisheit zu hören, die Gott in sein Herz gelegt hatte.

Alle brachten ihm Jahr für Jahr ihre Gaben: silberne und goldene Gefäße, Gewänder, Waffen, Balsam, Pferde und Maultiere.

Salomo hatte viertausend Stallplätze für seine Pferde sowie Wagen und zwölftausend Mann als Besatzung. Er brachte sie in die Wagenstädte sowie in die Umgebung des Königs nach Jerusalem.

Er war Herrscher über alle Könige vom Eufrat bis zum Land der Philister und bis an die Grenze Ägyptens.

Salomo machte das Silber in Jerusalem so häufig wie die Steine und die Zedern so zahlreich wie die Maulbeerfeigenbäume in der Schefela.

Man bezog die Pferde für Salomo aus Ägypten und aus allen Ländern.

Die übrige Geschichte Salomos, die frühere und die spätere, ist aufgezeichnet in der Geschichte des Propheten Natan, in der Weissagung Ahijas aus Schilo und in der Vision des Sehers Jedo über Jerobeam, den Sohn Nebats.

Salomo war vierzig Jahre in Jerusalem König über ganz Israel.

Er entschlief zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Stadt seines Vaters David. Sein Sohn Rehabeam wurde König an seiner Stelle.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der vorliegende Text unterscheidet sich nicht viel von dem Bericht, den wir im ersten Buch der Könige (10,18–22) finden. Der Chronist beschreibt in feierlicher Weise den Thron, der im Saal des „Libanon-Waldhauses“ aufgestellt war: „Ferner ließ der König einen großen Thron aus Elfenbein anfertigen und mit purem Gold überziehen. Sechs Stufen führten zum Thron hinauf. An seiner Rückseite war ein goldenes Lamm und zu beiden Seiten des Sitzes befanden sich Armlehnen. Zwei Löwen standen neben den Lehnen und zwölf zu beiden Seiten der sechs Stufen“ (V.17) und er fügt voll Bewunderung hinzu: „Dergleichen ist noch für kein Königreich geschaffen worden“ (V.18). Der Thron symbolisiert die Autorität und Macht Gottes. Der Chronist weist dann noch auf den Reichtum hin: die Trinkgefäße und alle Geräte sind aus feinstem Gold. Alles ist kostbar und hell leuchtend. Salomo erscheint als der größte König auf Erden; die Pracht seines Reichtums weist auf seine außerordentliche Weisheit hin. Er ist Bezugspunkt, maßgebend für alle Mächtigen seiner Zeit. „Alle Könige der Erde begehrten, ihn zu sehen und die Weisheit zu hören, die Gott in sein Herz gelegt hatte“ (V.23). Es verwirklicht sich so die Einladung des Psalmisten: „Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht, lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde“ (Ps 2,10). Zum König sagt der Herr am Tage seiner Inthronisation: „Mein Sohn bist du!” (Ps 2,7). Ihm sind die Nationen zum Erbe gegeben; damit sie nicht mit eisernem Zepter zerschlagen werden (vgl. Ps 2,9), werden sie mit den Waffen der Weisheit unterworfen. Salomo ist wirklich, was sein Name ausdrückt, ein Mann des Friedens. Die Könige der Erde brachten ihm als Tribut nicht nur kostbare Geschenke, sondern auch ihre Waffen (V.24). Diese Seiten lassen das Bild Christi erahnen, der der Fürst des Friedens ist und der seiner Kirche die Sendung übergeben hat, die Völker der Erde zu sammeln, damit sie gemeinsam den Weg des Friedens und der Brüderlichkeit gehen. Eine Aufgabe, die man nicht durch Herrschen, sondern nur durch Dienen erfüllen kann, durch den starken und demütigen Dienst der Liebe für alle Völker dieser Erde. Das Beispiel der Königin von Saba ist hier besonders hilfreich, denn es weist auf die universale Sendung der Kirche für all die verschiedenen Völker der Erde hin. Die Beschreibung der militärischen Macht Salomos und der Größe seines Reiches „vom Euphrat bis zum Land der Philister und bis an die Grenze Ägyptens” (V.26) deutet auf die Hoheit Gottes über die Völker der Welt hin. Hier weist der Chronist auf die lange Herrschaft Salomos hin, – vierzig Jahre – auf all seine Herrlichkeit und unterlässt es freilich, auch von seinen Schwächen zu sprechen. Seine Intention ist, Salomo als „Diener Gottes“ darzustellen, der berufen war, den Tempel zu bauen als Ort der Herrlichkeit Gottes, wohin sich alle Völker wenden können. Dieser Gedanke führt auch hier weiter zum künftigen Tempel: zu Christus und seiner Kirche.


25/10/2012
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