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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 14,1-14

Asa tat, was gut und recht war in den Augen des Herrn, seines Gottes.

Er entfernte die fremden Altäre und die Kulthöhen, zerbrach die Steinmale, hieb die Kultpfähle um

und befahl den Judäern, den Herrn, den Gott ihrer Väter, zu suchen und das Gesetz und die Gebote zu halten.

Er beseitigte die Kulthöhen und die Rauchopferaltäre aus allen Städten Judas. Das Reich hatte Ruhe unter ihm.

Weil das Land Ruhe hatte und weil er in jenen Jahren keinen Krieg führen mußte, konnte Asa Festungen in Juda ausbauen. Der Herr hatte ihm nämlich Ruhe verschafft.

Er sagte daher zu den Männern Judas: Wir wollen diese Städte ausbauen und sie mit Mauern, Türmen, Toren und Riegeln versehen; denn noch liegt das Land frei vor uns. Weil wir den Herrn, unseren Gott, eifrig gesucht haben, hat er uns ringsum Ruhe verschafft. So konnten sie bauen und hatten Erfolg.

Asa hatte ein Heer von dreihunderttausend Mann aus Juda, die Schild und Lanze führten, und zweihundertachtzigtausend Mann aus Benjamin, die den Rundschild trugen und den Bogen spannten. Sie alle waren tapfere Krieger.

Gegen sie zog der Kuschiter Serach mit einem Heer von einer Million Mann und dreihundert Wagen. Er kam bis Marescha.

Asa zog ihm entgegen, und sie stellten sich im Tal nördlich von Marescha zum Kampf auf.

Doch Asa rief zum Herrn, seinem Gott, und sagte: Herr, im Streit zwischen einem Mächtigen und einem Schwachen kann niemand so helfen wie du. Hilf uns, Herr, unser Gott; denn du bist unsere Stütze, und in deinem Namen sind wir gegen diese Übermacht gezogen. Herr, du bist unser Gott, und kein Mensch soll etwas gegen dich vermögen.

Da schlug der Herr die Kuschiter vor Asa und Juda, und die Kuschiter mußten fliehen;

Asa und seine Leute verfolgten sie bis Gerar. Von den Kuschitern fielen so viele, daß sie sich nicht mehr erholten. Sie zerbrachen vor dem Herrn und seinem Heerlager. Die Judäer aber machten reiche Beute.

Sie schlugen alle Städte im Umkreis von Gerar; denn der Schrecken des Herrn war über sie gekommen. Die Judäer plünderten sie aus; denn es gab in ihnen viel zu erbeuten.

Auch die Zeltlager bei den Herden überwältigten sie, führten eine Menge Schafe und Ziegen und Kamele fort und kehrten dann nach Jerusalem zurück.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

In den Kapiteln 14 bis 16 erzählt der Chronist die Geschichte des Asa und stellt ihn als einen König dar, der Gott und seinem Gesetz treu ist. Er ist der erste von vier Königen, die durch ihre Reformen den Gottesdienst wiederherstellten. Die anderen sind Joschafat, Asarja und Joasch. Schon das erste Buch der Könige (15,12–15) beschreibt im Einzelnen und ausführlich diese Reformen. Asa lässt nicht nur die Altäre und Kultpfähle der fremden Götter zerstören, er ermahnt Juda vor allem „den Herrn, den Gott ihrer Väter, zu suchen“ (V.3). Der Gott der Väter ist der einzige Herr. Aus diesem Grund werden alle Idole zerstört. Diese Entscheidung für den wahren Gott schenkt dem Volk von Juda Frieden; einen Frieden, der nicht nur „kein Krieg“ bedeutet, sondern Teilnahme am göttlichen Leben. Asa ist sowohl ein religiöser Reformator als auch ein fähiger Herrscher seines Reiches. Er nutzt die Jahre des Friedens und der Sicherheit, um sein Reich zu stärken. Mit Hilfe von der Bevölkerung werden Wälle und Mauern von Städten neu gebaut oder verstärkt, Türme werden gebaut und Tore, die verriegelt werden können. Die Arbeiten können erfolgreich beendet werden, „weil wir den Herrn, unseren Gott, so eifrig gesucht haben“ (V.6). Asa war ein frommer König, doch das bewahrte ihn nicht davor, von Feinden, die aus Äthiopien kamen, angegriffen zu werden. Der Feind war unglaublich stark: ein Heer von einer Million Mann und dreihundert Wagen. Was kann Asa einer solchen Macht gegenüberstellen? Hören wir das Gebet des Königs für sein Volk: „Herr, im Streit zwischen einem Mächtigen und einem Schwachen kann niemand so helfen wie du. Hilf uns, Herr, unser Gott, denn du bist unsere Stütze und in deinem Namen sind wir gegen diese Übermacht gezogen. Herr, du bist unser Gott, und kein Mensch soll etwas gegen dich vermögen!“ (V.10). Es ist das Gebet eines Glaubenden, der auf den Herrn vertraut. Asa sieht ganz klar die Stärke des Gegners und die eigene Schwäche. Aber er weiß, dass der Herr voller Liebe auf die Schwachheit derer schaut, die ihr Vertrauen auf ihn setzen. Es ist die schwache Kraft des Glaubens, wie es so oft in der Heiligen Schrift und im Laufe der Jahrhunderte auch immer wieder im Leben der Gläubigen sichtbar wird. Der Herr erhört das Gebet des Königs und das feindliche Heer wird zersprengt: von den Feinden „fielen so viele, dass sie sich nicht mehr davon erholten” (V.12). Der Herr, so lesen wir es oft in der Heiligen Schrift, hört auf das Gebet des Schwachen und kommt zu seiner Hilfe. Das Volk von Juda „vertraute auf den Herrn“ und der Herr kämpfte für sie und rettete sein Volk. Nur der Herr führte den Kampf: „Da schlug der Herr die Kuschiter”, schreibt der Chronist (V.11). Das Heer des Asa brauchte nur dem Feind zu folgen, der die Flucht ergriffen hat.


30/10/2012
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