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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Zacharias und Elisabet, die noch im hohen Alter Johannes den Täufer gebar.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 17,1-19

Joschafat, der Sohn Asas, wurde König anstelle seines Vaters. Er wurde mächtig in Israel,

brachte Truppen in alle befestigten Städte Judas und legte eine Besatzung in das Land Juda und in die Städte Efraims, die sein Vater Asa erobert hatte.

Der Herr war mit Joschafat; denn er folgte den früheren Wegen seines Vaters und suchte nicht die Baale auf,

sondern den Gott seines Vaters. Er befolgte seine Gebote und machte es nicht wie Israel.

Darum festigte der Herr die Königsherrschaft in seiner Hand. Ganz Juda brachte Joschafat Geschenke, so daß ihm Reichtum und Ehre in hohem Maß zuteil wurden.

Da sein Herz den Wegen des Herrn folgte, erstarkte sein Mut, und so entfernte er auch die Kulthöhen und die Kultpfähle aus Juda.

Im dritten Jahr seiner Regierung sandte er seine Beamten Ben-Hajil, Obadja, Secharja, Netanel und Michaja zur Belehrung des Volkes in die Städte Judas.

Bei ihnen waren die Leviten Schemaja, Netanja, Sebadja, Asaël, Schemiramot, Jonatan, Adonija, Tobija und Tob-Adonija sowie die Priester Elischama und Joram.

Sie lehrten in Juda; mit dem Gesetzbuch des Herrn durchzogen sie alle Städte Judas und belehrten das Volk.

Über alle Königreiche der Länder rings um Juda kam der Schrecken des Herrn, so daß sie mit Joschafat keinen Krieg anfingen.

Die Philister brachten ihm Geschenke und zahlten Tribut. Auch die Araber lieferten ihm Kleinvieh: siebentausendsiebenhundert Widder und siebentausendsiebenhundert Ziegenböcke.

So wurde Joschafat immer mächtiger. Er baute in Juda Burgen und Vorratsstädte

und unternahm viel in den Städten Judas. In Jerusalem standen tapfere Krieger zu seiner Verfügung.

Und das war ihre Dienstordnung nach ihren Großfamilien: Für Juda waren als Tausendschaftsführer bestellt der Oberst Adna mit 300000 tapferen Kriegern

und ihm zur Seite der Oberst Johanan mit 280000 Mann

sowie Amasja, der Sohn Sichris, der sich freiwillig (zum Kriegsdienst) für den Herrn gestellt hatte, mit 200000 tapferen Kriegern.

Aus Benjamin kam Eljada, ein tapferer Krieger, mit 200000 Mann, die Bogen und Schild trugen.

Ihm zur Seite stand Josabad mit 180000 zum Heeresdienst gerüsteten Männern.

Sie dienten dem König zusätzlich zu jenen, die er in die Festungen in ganz Juda gebracht hatte.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die nächsten vier Kapitel widmet der Chronist Joschafat (872–848 v. Chr.), den er neben Hiskija und Joschija als einen der wichtigsten Könige nach Salomo bezeichnet. Sofort beschreibt er ihn als einen wahren Führer des Volkes von Juda. Wie bei seinem Vater steht der Primat Gottes an erster Stelle seiner Sorgen. Er sucht seinen Willen und möchte eine religiöse Reform gegen den für das Nordreich typischen Götzendienst durchführen (V.3–4). Schnell zeigen sich Erfolge, wie Reichtum und Ehre in hohem Maße für ihn und sein Volk (V.5). Dieser Reichtum und diese Ehre machen das Herz Joschafats nicht überheblich, sondern führen ihn immer weiter in der Verehrung des Herrn und im Eifer gegen den Götzendienst (V.6). Dann zieht er durch alle Städte Judas mit der Sendung, das Volk zu unterweisen. Er verstand die Notwendigkeit, das Gesetz des Herrn allen zu verkünden, damit sie es kannten und verstanden. Im christlichen Sprachgebrauch könnten wir sagen, dass er ein regelrechtes Evangelisierungswerk vollbrachte. Diesmal zog das Volk nicht zum Tempel, um von den Priestern unterwiesen zu werden, es handelte sich auch nicht um Unterweisungen in einer Synagoge. Die Neuheit seines Tuns war die Unterweisung der Menschen an den Orten ihres alltäglichen Lebens. Die Lehrer waren nicht nur die Priester, denen nach der geläufigen Gesetzgebung die Katechese für das Volk in der Thora des Herrn vorbehalten war, sondern auch Leviten. Ungewöhnlich war zudem die Anwesenheit von fünf „Laien“ an oberster Stelle der Kommission. Die einzige Parallele zu dieser Wandermission Joschafats könnte man im Leben Samuels entdecken, der eine Art umherziehender Richter war (1Sam 7,16). Diese Entscheidung scheint ein Ideal darzustellen, das der Chronist den Verantwortlichen der jüdischen Gemeinde seiner Zeit vorgeben möchte. Dieses Ideal ist auch in unserer Zeit von herausragender Aktualität. Die Folgen des Gehorsams und des rechten Wandels des Königs wurden auch in den Nachbarstaaten spürbar. Sie erkannten die Oberherrschaft des Königs an und brachten ihren Tribut wie zur Zeit Salomos. Das Volk war nun vor Kriegen geschützt. Es war eine Zeit in Frieden und Wohlstand, weil alle das Gesetz kannten und achteten. Der König konnte seine großen Bauvorhaben im Land umsetzen und auch das Heer umorganisieren, das nun aus genau doppelt so vielen Soldaten wie das Heer Asas bestand. Die Zahlen sind natürlich übertrieben, zeigen jedoch die Wertschätzung des Verfassers für Joschafat. Ein Hinweis darauf, dass zumindest einige von der Reform des Joschafat begeistert waren, findet sich in V.16, wo über den Befehlshaber Amasja gesagt wird, dass er „sich freiwillig (zum Kriegsdienst) für den Herrn gestellt hatte“. Neben der hier genannten Jerusalemer Garnison hatte der König andere Abteilungen in die Festungen des Landes verlegt (V.19). Joschafat hat den Herrn gesucht und sein Reich reformiert. Die Antwort des Herrn war das Geschenk seines Segens wie schon bei David und Salomo, das Reich wurde jedoch nicht wieder vereint. Hier findet sich wohl ein indirekter Aufruf des Chronisten an die Gemeinde, die „Suche nach Gott an den ersten Platz“ zu stellen, indem man die Thora betrachtet und dem Programm folgt, das auch in den Psalmen genannt wird: „Wohl dem Mann, der … Freude hat an der Weisung des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht“ (1,1–2).


05/11/2012
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