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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 18,1-34; 19,1-3

So wurden Joschafat Reichtum und Ehre in hohem Maß zuteil.

Joschafat verschwägerte sich mit Ahab. Als er nach einigen Jahren zu Ahab nach Samaria kam, ließ Ahab für ihn und seine Leute eine Menge Schafe und Rinder schlachten und überredete ihn, gegen Ramot-Gilead in den Krieg zu ziehen.

Ahab, der König von Israel, fragte Joschafat, den König von Juda: Würdest du mit mir gegen Ramot-Gilead ziehen? Er antwortete: Ich ziehe mit dir, mein Volk mit deinem Volk. Ich nehme mit dir am Krieg teil.

Joschafat bat aber den König von Israel: Befrag doch zuvor den Herrn!

Da versammelte der König von Israel die Propheten, vierhundert Mann, und fragte sie: Soll ich gegen Ramot-Gilead zu Felde ziehen, oder soll ich es lassen? Sie gaben den Bescheid: Zieh hinauf! Gott gibt die Stadt in die Hand des Königs.

Doch Joschafat sagte: Ist hier sonst kein Prophet des Herrn, den wir befragen könnten?

Der König von Israel antwortete Joschafat: Es ist noch einer da, durch den wir den Herrn befragen könnten. Doch ich hasse ihn; denn er weissagt mir nie Gutes, sondern immer nur Schlimmes. Es ist Micha, der Sohn Jimlas. Joschafat erwiderte: Der König sage das nicht.

Da rief der König von Israel einen Hofbeamten herbei und befahl ihm, unverzüglich Micha, den Sohn Jimlas, zu holen.

Der König von Israel und Joschafat, der König von Juda, saßen in königlichen Gewändern auf ihren Thronen. Sie befanden sich auf der Tenne beim Tor Samarias, und alle Propheten weissagten vor ihnen.

Zidkija, der Sohn Kenaanas, hatte sich eiserne Hörner gemacht und rief: So spricht der Herr: Mit diesen wirst du die Aramäer niederstoßen, bis du sie vernichtet hast.

Alle Propheten weissagten in gleicher Weise und riefen: Zieh nach Ramot-Gilead, und sei erfolgreich; der Herr gibt die Stadt in die Hand des Königs.

Der Bote aber, der Micha holen sollte, redete ihm zu: Die Worte der Propheten waren ohne Ausnahme günstig für den König. Mögen deine Worte ihren Worten gleichen. Sag daher Gutes an!

Doch Micha erwiderte: So wahr der Herr lebt: Nur was Gott mir sagt, werde ich sagen.

Als er zum König kam, fragte ihn dieser: Micha, sollen wir gegen Ramot-Gilead zu Felde ziehen, oder sollen wir es lassen? Micha antwortete: Zieht hinauf, und seid erfolgreich! Sie werden eurer Gewalt übergeben werden.

Doch der König entgegnete: Wie oft muß ich dich beschwören, mir im Namen des Herrn nur die Wahrheit zu sagen?

Da sagte Micha: Ich sah ganz Israel über die Berge zerstreut wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und der Herr sagte: Sie haben keine Herren mehr. So gehe jeder in Frieden nach Hause.

Da wandte sich der König von Israel an Joschafat: Habe ich es dir nicht gesagt? Er weissagt mir nie Gutes, sondern immer nur Schlimmes.

Micha aber fuhr fort: Darum hört das Wort des Herrn: Ich sah den Herrn auf seinem Thron sitzen; das ganze Heer des Himmels stand zu seiner Rechten und seiner Linken.

Und der Herr fragte: Wer will Ahab, den König von Israel, betören, so daß er nach Ramot-Gilead hinaufzieht und dort fällt? Da hatte der eine diesen, der andere jenen Vorschlag.

Zuletzt trat der Geist vor, stellte sich vor den Herrn und sagte: Ich werde ihn betören. Der Herr fragte ihn: Auf welche Weise?

Er gab zur Antwort: Ich werde mich aufmachen und zu einem Lügengeist im Mund all seiner Propheten werden. Da sagte der Herr: Du wirst ihn betören; du vermagst es. Geh und tu es!

So hat der Herr jetzt einen Geist der Lüge in den Mund deiner Propheten gelegt; denn er hat über dich Unheil beschlossen.

Da trat Zidkija, der Sohn Kenaanas, zu Micha, schlug ihn ins Gesicht und rief: Wie, sollte denn der Geist des Herrn von mir gewichen sein, um mit dir zu reden?

Micha erwiderte: Du wirst es an jenem Tag erfahren, an dem du von einem Gemach in das andere eilst, um dich zu verstecken.

Der König von Israel aber gab den Befehl: Nehmt Micha fest, führt ihn zum Stadtobersten Amon und zum Prinzen Joasch

und meldet: So spricht der König: Werft diesen Mann ins Gefängnis, und haltet ihn streng bei Brot und Wasser, bis ich wohlbehalten zurückkomme.

Doch Micha erwiderte: Wenn du wohlbehalten zurückkommst, dann hat der Herr nicht durch mich geredet. [Und er sagte: Hört, alle ihr Völker!]

Darauf zog der König von Israel mit Joschafat, dem König von Juda, gegen Ramot-Gilead.

Der König von Israel sagte zu Joschafat: Ich will mich verkleiden und so in den Kampf ziehen. Du aber behalte deine Gewänder an! So ging der König von Israel verkleidet in den Kampf.

Der König von Aram hatte aber den Obersten seiner Kriegswagen befohlen: Greift niemanden an, er sei hohen oder niederen Ranges, außer den König von Israel.

Als daher die Obersten der Kriegswagen Joschafat erblickten und ihn für den König von Israel hielten, stürmten sie auf ihn ein, so daß er um Hilfe schrie. Doch der Herr half ihm und lenkte sie von ihm weg.

Als sie nämlich sahen, daß er nicht der König von Israel war, ließen sie von ihm ab.

Ein Mann aber spannte aufs Geratewohl seinen Bogen und traf den König von Israel zwischen Panzer und Leibgurt. Dieser befahl daher dem Wagenlenker: Wende um, und bring mich aus der Schlacht; denn ich bin verwundet.

Da aber die Schlacht an jenem Tag heftig wurde, hielt der König von Israel den Aramäern gegenüber im Wagen stand bis zum Abend. Zur Zeit des Sonnenuntergangs starb er.

Joschafat aber, der König von Juda, kehrte wohlbehalten nach Jerusalem in sein Haus zurück.

Da trat ihm der Seher Jehu, der Sohn Hananis, entgegen und hielt ihm vor: Mußtest du dem Frevler helfen, und liebst du jene, die den Herrn hassen? So lastet nun der Zorn des Herrn auf dir.

Doch fand sich auch Gutes an dir. Du hast die Kultpfähle aus dem Land beseitigt und deinen Sinn darauf gerichtet, den wahren Gott zu suchen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

In diesem Kapitel möchte der Chronist weder ein Bild von Micha als wahren Propheten zeichnen noch etwas über die Treue Joschafats gegenüber dem Herrn hinzufügen. Vielmehr beschreibt er die Zwiegespaltenheit des Königs. Denn sein Verhalten, etwa die Annahme der Opfer, die Ahab zu seiner Ehre darbringt, scheint zumindest indirekt das Religionssystem zu bestätigen, wie es im Norden vorherrschte. Auch machen Joschafat und Ahab, der König des Nordens gemeinsame Sache, als dieser Joschafat auffordert, mit ihm einen Angriffskrieg gegen den König von Ramot-Gilead zu beginnen. Dem stimmt Joschafat zu und schließt die Truppen Judas mit denen Israels zum Krieg zusammen. Dabei will er jedoch unbedingt den Herrn um Rat fragen. Deshalb ruft Ahab vierhundert Propheten herbei und stellt ihnen eine Frage, die auch Joschafat betrifft: „Soll ich gegen Ramot-Gilead zu Felde ziehen?“ Die Antwort dieser angeblichen Propheten ist uneingeschränkt positiv. Joschafat traut dem nicht und fordert den Rat eines wahren Propheten des Herrn. Nun ist da Micha, der Sohn Jimlas, wie Ahab eingesteht, doch er weissagt immer nur Schlimmes. Das kann auch nicht anders sein, da Ahab König eines abgefallenen Reiches ist (V.7). Während sie auf Micha warten, verheißen die Popheten Ahabs, was der König von ihnen hören will, nämlich den Sieg Israels. Einer von ihnen, Zidkija, weist durch eine dramatischen Geste auf den Sieg Ahabs hin, indem er sich Hörner aufsetzt. Währenddessen will man Micha davon überzeugen, die für den Krieg günstigen Worte der anderen Propheten zu bestätigen. Doch Micha akzeptiert keinen Kompromiss. Zunächst ist seine Antwort sarkastisch, doch als Ahab ihn bedrängt, beschreibt er seine beiden Visionen. Die Erste ist die von einer Herde ohne Hirten, die über die Berge zerstreut ist. Er sagt damit nicht nur den Tod Ahabs voraus, sondern spricht auch über seine verdorbene Herrschaft, durch die er das Volk vom Herrn entfernt hat. Das Volk wird nur Frieden finden, wenn es ohne seinen König in seine Häuser zurückkehrt. Die andere Vision zeigt eine Versammlung der himmlischen Heerscharen, in der über die Schlacht von Ramot-Gilead und über das Schicksal Ahabs diskutiert wird. Hier werden der Tod des Königs und die Niederlage der Heere von Israel und Juda vereinbart. Die Botschaft des Micha vom „Lügengeist“ entlarvt den Betrug der Propheten Ahabs. Daraufhin schlagen sie Micha ins Gesicht und werfen ihn als Verräter ins Gefängnis von Samaria. Doch das Wort des Propheten wird Wirklichkeit. Als Joschafat in der Schlacht bemerkt, dass er von feindlichen Kriegern umgeben ist, schreit er auf und wird vom Tod bewahrt. Trotz seiner Sünde sucht er weiter den Herrn und wird dadurch errettet. Doch Ahab ereilt ein anderes Schicksal, weil er den Herrn nicht sucht. Er will sich vor den Augen der Feinde verbergen, doch vor den Augen Gottes kann er sich nicht verbergen. Der tödliche Pfeil wird vom Himmel gelenkt. Sein heldenhaftes Bemühen, bis zum Abend in seinem Wagen aufrecht stehen zu bleiben, um die Moral seiner Soldaten zu stärken, ist sinnlos. Der Seher Jehu wirft Joschafat vor, diejenigen zu lieben, die den Herrn hassen, und verurteilt nicht nur die persönliche Sympathie des Königs für Ahab, sondern auch die Treue zu einem vom Herrn verworfenen Bündnis. Trotzdem findet Joschafat wegen seiner guten Taten Vergebung und Heil. Die Errichtung des neuen Israel kann nur durch Vertrauen auf den Herrn Wirklichkeit werden. Trotz einer Vergangenheit voller Verrat und einer unvollkommenen Gegenwart ist der Herr weiterhin zur Aufnahme derer bereit, die ihn mit ganzem Herzen suchen.


06/11/2012
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