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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 19,4-11

Joschafat blieb in Jerusalem. Dann zog er wieder von Beerscheba bis zum Gebirge Efraim unter dem Volk umher und führte es zum Herrn, dem Gott ihrer Väter, zurück.

Er bestellte Richter im Land für jede einzelne feste Stadt Judas

und gab ihnen die Weisung: Seht zu, was ihr tut; denn nicht im Auftrag von Menschen haltet ihr Gericht, sondern im Auftrag des Herrn. Er steht euch in der Rechtsprechung zur Seite.

Laßt euch also von der Furcht des Herrn leiten, und handelt gewissenhaft; denn beim Herrn, unserem Gott, gibt es keine Ungerechtigkeit, kein Ansehen der Person, keine Bestechlichkeit.

Außerdem bestellte Joschafat in Jerusalem Leviten, Priester und Familienhäupter für das Gericht des Herrn und für Streitigkeiten unter den Einwohnern Jerusalems.

Er trug ihnen auf: Mit Furcht vor dem Herrn, mit Festigkeit und ehrlichem Herzen verfahrt folgendermaßen:

Bei jedem Streitfall, den eure Brüder in ihren Städten euch vorlegen, mag es sich nun um Blutschuld oder um eine Weisung, um ein Gebot oder um Gesetze und Rechte handeln, sollt ihr die Beteiligten warnen, damit sie nicht vor dem Herrn schuldig werden und ein Zorngericht über euch und eure Brüder kommt. Das sollt ihr tun, damit ihr euch nicht versündigt.

Seht, der Oberpriester Amarja ist euer Vorgesetzter in allen Angelegenheiten des Herrn und Sebadja, der Sohn Jischmaels, der Fürst des Hauses Juda, in allen Angelegenheiten des Königs. Als Beamte stehen euch die Leviten zur Verfügung. Geht mutig an die Arbeit, und der Herr sei mit dem, der seine Pflicht erfüllt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach den niederschmetternden Kriegsereignissen als Verbündeter Ahabs greift Joschafat in Jerusalem sein Reformprogramm wieder auf. Diesmal beginnt er eine Rechtsreform. Der Chronist möchte Joschafat als einen neuen David oder besser als einen neuen Mose darstellen. Persönlich besucht er sein Volk, um es zum Gott der Väter zurückzuführen in der Sicherheit, dass der Herr denen vergibt, die zu ihm umkehren. So hatte er es Salomo versprochen. Daher bestellt der König Richter, damit sie das Volk zur Treue gegenüber dem Gesetz anleiten. Sie sollen in jeder einzelnen festen Stadt Judas ansässig sein, in denen sich auch Garnisonen an strategisch wichtigen Orten befinden und der ganzen Bevölkerung zugänglich sein. Sie und nicht der König sind Stellvertreter Gottes und sollen daher in ihrem Verhalten und in ihren Urteilen die Gerechtigkeit und Unparteilichkeit des Herrn sichtbar machen, ohne der Versuchung zu erliegen, irgendjemanden zu bevorzugen: „Seht zu, was ihr tut; denn nicht im Auftrag von Menschen haltet ihr Gericht, sondern im Auftrag des Herrn. Er steht euch in der Rechtsprechung zur Seite. Lasst euch also von der Furcht des Herrn leiten, und handelt gewissenhaft; denn beim Herrn, unserem Gott, gibt es keine Ungerechtigkeit, kein Ansehen der Person, keine Bestechlichkeit“ (Verse 6–7). Das sind hohe Anforderungen, und man erzittert beim Gedanken, sie umsetzen zu sollen. Deshalb mahnt der Chronist, sich dabei von der Furcht leiten zu lassen, Bestechlichkeit abzulehnen und nicht auf das Ansehen der Person zu achten. In Jerusalem ist die Lage anders, dort wird ein Unterschied zwischen den ­Angelegenheiten des Herrn und den Angelegenheiten des Königs gemacht (V.11). Vielleicht wird hier nicht vom Unterschied zwischen religiösen und weltlichen Dingen gesprochen, wie wir es heute verstehen, sondern zwischen kultischen und nicht kultischen Vorgängen. Die Richter in Jerusalem bilden eine Art höchsten Gerichtshof, an den andere lokale Gerichte nicht lösbare Fälle verweisen. Joschafat ruft die Richter in Jerusalem auf, ihre Rolle als Vertreter des Herrn zu achten, indem sie treu sind und sich ganz in den Dienst der Gerechtigkeit stellen. Ihre Aufgabe ist nicht nur das Fällen von Urteilen, sondern auch die Unterweisung ihrer Brüder, also der lokalen Richter, damit diese sich nicht vom Gesetz des Herrn entfernen und den Zorn Gottes auf sich und ihre Brüder ziehen. Wenn im Land Gerechtigkeit herrscht, lebt der Herr inmitten seiner Bewohner. Hier zeigt sich deutlich die Weisheit Joschafats, der erkennt, wie wichtig es ist, das Leben des Volkes Gottes zu regeln, damit die unvermeidlichen Konflikte die Einheit der Stadt nicht infrage stellen. Daher verfügt er eine Art Gewaltenteilung und übergibt dem Oberpriester Amarja den Vorsitz in religiösen Fragen und Sebadja, dem Oberhaupt der ältesten Familie Judas, den Vorsitz in allen den König betreffenden gesellschaftlichen Fragen. Die Leviten spielen dagegen eine untergeordnete Rolle und dienen als Beamte und Schriftgelehrte. Der gerechte König erwartet von den Richtern, dass sie gerecht sind, wie Gott gerecht ist. Wenn eine Stadt die Gerechtigkeit praktiziert, ist sie der Güte Gottes und seines Schutzes würdig.


07/11/2012
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