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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Leo den Großen, der als Bischof von Rom die Kirche in schwierigen Zeiten leitete


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 21,1-20

Joschafat entschlief zu seinen Vätern und wurde bei seinen Vätern in der Davidstadt begraben. Sein Sohn Joram wurde König an seiner Stelle.

Seine Brüder, die Söhne Joschafats, waren: Asarja, Jehiël, Secharja, Asarja, Michael und Schefatja; sie alle waren Söhne Joschafats, des Königs von Juda.

Ihr Vater gab ihnen reiche Geschenke an Silber, Gold und anderen Kostbarkeiten, dazu befestigte Städte in Juda. Das Königtum aber verlieh er Joram; denn dieser war der Erstgeborene.

Doch Joram erhob sich gegen das Königtum seines Vaters, gewann die Oberhand und ließ alle seine Brüder und auch einige führende Männer Israels mit dem Schwert hinrichten.

Joram war zweiunddreißig Jahre alt, als er König wurde, und regierte acht Jahre in Jerusalem.

Er folgte den Wegen der Könige von Israel, wie es das Haus Ahab getan hatte; denn er hatte eine Tochter Ahabs zur Frau, und er tat, was dem Herrn mißfiel.

Doch der Herr wollte das Haus David nicht verderben wegen des Bundes, den er mit David geschlossen hatte, und weil er ihm versprochen hatte, er werde ihm und seinen Söhnen für immer eine Leuchte geben.

In den Tagen Jorams fiel Edom von Juda ab und setzte einen eigenen König ein.

Joram zog daher mit seinen Obersten und allen Kriegswagen gegen sie. Während der Nacht griff er an und schlug die Edomiter, die ihn und die Obersten der Kriegswagen umzingelt hatten.

Doch Edom fiel von Juda ab und ist abtrünnig bis zum heutigen Tag. Damals, zur gleichen Zeit, fiel auch Libna von Juda ab; denn Joram hatte den Herrn, den Gott seiner Väter, verlassen.

Auch errichtete er Kulthöhen auf den Bergen Judas und verführte die Einwohner Jerusalems zur Untreue und Juda zum Abfall.

Damals traf ein Schreiben des Propheten Elija bei ihm ein. Es hatte folgenden Inhalt: So spricht der Herr, der Gott deines Vaters David: Weil du nicht auf den Wegen deines Vaters Joschafat und auf den Wegen Asas, des Königs von Juda,

sondern auf den Wegen der Könige von Israel gegangen bist, weil du Juda und die Einwohner Jerusalems zur Untreue verführt hast, wie es das Haus Ahab getan hat, und weil du deine eigenen Brüder aus der Familie deines Vaters, die besser waren als du, getötet hast,

darum wird der Herr dein Volk, deine Söhne und Frauen und deinen ganzen Besitz mit harten Schlägen treffen.

Du selbst wirst in schweres Siechtum verfallen und an deinen Eingeweiden erkranken, so daß sie nach Jahr und Tag infolge der Krankheit herausfallen werden.

Der Herr reizte nun den Wagemut der Philister und der Araber, die neben den Kuschitern wohnen, gegen Joram auf.

Sie zogen gegen Juda, überfielen das Land und nahmen den ganzen Besitz weg, der sich im Palast des Königs fand; auch seine Söhne und Frauen führten sie weg. Es blieb ihm kein Sohn außer Joahas, dem jüngsten von ihnen.

Nach all dem schlug der Herr den Joram mit einer unheilbaren Krankheit in den Eingeweiden.

Nach Jahr und Tag, zwei Tage vor seinem Ende, fielen infolge der Krankheit seine Eingeweide heraus, und er starb unter großen Schmerzen. Das Volk zündete zu seiner Ehre kein Feuer an, wie das bei seinen Vätern geschehen war.

Er war zweiunddreißig Jahre alt, als er König wurde, und regierte acht Jahre in Jerusalem. Er ging dahin, von niemand bedauert. Man begrub ihn in der Davidstadt, aber nicht in den Gräbern der Könige.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach dem Hinweis auf den Tod Joschafats erzählt der Chronist die traurige Geschichte des Erstgeborenen Joram, der den Thron Davids erbt. Er ist der erste König Judas, der vom Chronisten uneingeschränkt negativ beurteilt wird. Seine Regierung beginnt mit Terror und Unterdrückung gegen mögliche Thronanwärter. Sein grenzenloser Machthunger treibt ihn zum Massaker an seinen Brüdern und an einigen Fürsten Israels. Die Ehe mit Atalja, einer Tochter Ahabs, kann als Hinweis auf ein Bündnis mit dem Nordreich gesehen werden, womit er die klare Linie seines Vaters verlässt. Trotzdem wird wegen des Bundes mit David und seinen Nachkommen über sein Haus nicht das Urteil einer vollständigen Zerstörung gefällt. Die Treulosigkeit Jorams gegenüber dem Glauben der Väter hat jedoch eine Schwächung seiner politischen Macht zur Folge. Zwar schlägt er den Aufstand der Edomiter nieder, doch es war kein umfassender Sieg, da er nur ihre feindliche Umzingelung abschütteln konnte. Die Treulosigkeit Jorams macht nicht nur die Reformen Joschafats zunichte, sondern auch die von seinem Vater und von Asa in der Außenpolitik erreichten Eroberungen. Das Verhalten Jorams steht ganz im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern. Sie hatten die Kulthöhen beseitigt oder sie zumindest nicht errichtet, während Joram neue baut und das Volk dadurch zum Abfall verführt, den der Chronist als Untreue bezeichnet (V.11). Nun tritt der Prophet Elija mit einem Mahnschreiben auf und überbringt eine Botschaft des Herrn. Joram werden zwei Vergehen zum Vorwurf gemacht: Er ist den Wegen des Königs aus dem Norden gefolgt und hat seine Brüder getötet, die zudem noch besser waren als er (V.13). Das göttliche Urteil ist furchtbar und besteht in einer unheilbaren Krankheit, die Joram ereilt. So geschieht es dann auch. Darauf folgt der Verlust seiner Familie und seines Besitzes durch eine Invasion der Philister und Araber. Die Eindringlinge, die es auf die königliche Familie abgesehen haben, erreichen das Zentrum Judas anscheinend ohne jeden Widerstand. Nur der jüngste Sohn Joahas überlebt. Der König verliert den Segen einer Nachkommenschaft. Wie vom Propheten angekündigt wird Joram durch eine schwere Krankheit an seinem Leib zwei Jahre lang bestraft. Sein Tod wird nicht mit Ehren bedacht wie bei seinen Vätern. Es handelt sich um das harte Urteil über einen König, der das Volk vom Herrn entfernte und zum Götzendienst verführte. Der Verfall ist unvermeidlich und unaufhaltsam, wenn man nicht mit ganzem Herzen zum Herrn zurückkehrt.


10/11/2012
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