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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 22,1-12

Die Einwohner Jerusalems machten nun seinen jüngsten Sohn Ahasja zum König an seiner Stelle. Alle älteren Brüder hatte die Räuberbande getötet, die mit den Arabern in das Lager eingedrungen war. So kam Ahasja, der Sohn Jorams, des Königs von Juda, zur Herrschaft.

Ahasja war zweiundzwanzig Jahre alt, als er König wurde, und regierte ein Jahr in Jerusalem. Seine Mutter hieß Atalja; sie war eine Enkelin Omris.

Auch er folgte den Wegen des Hauses Ahab; denn seine Mutter verführte ihn durch ihren Rat zum Bösen.

Wie die Angehörigen des Hauses Ahab tat er, was dem Herrn mißfiel; denn diese stürzten ihn nach dem Tod seines Vaters durch ihren Rat ins Verderben.

Ihrem Rat folgend, zog er mit Joram, dem Sohn Ahabs, dem König von Israel, gegen Hasaël, den König von Aram, nach Ramot-Gilead in den Krieg. Dabei verwundeten die Aramäer Joram,

und er mußte heimkehren, um in Jesreel von den Wunden Heilung zu suchen, die ihm die Aramäer geschlagen hatten, als er in Ramot gegen ihren König Hasaël kämpfte. Ahasja, der Sohn Jorams, der König von Juda, kam hinab, um Joram, den Sohn Ahabs, in Jesreel zu besuchen, als er krank daniederlag.

Von Gott aber war es zum Verderben Ahasjas bestimmt, daß er sich zu Joram begab. Mit Joram fuhr er nach seiner Ankunft Jehu, dem Enkel Nimschis, entgegen, den der Herr gesalbt hatte, damit er das Haus Ahab ausrotte.

Als Jehu seinen Streit mit dem Haus Ahab austrug, stieß er auf die Hofleute Judas und die Verwandten Ahasjas, die im Dienst Ahasjas standen, und machte sie nieder.

Dann ließ er Ahasja suchen. Man nahm ihn fest, während er sich in Samaria verborgen hielt, brachte ihn vor Jehu und tötete ihn. Doch gab man ihm ein Grab; denn sie sagten: Er ist ein Enkel Joschafats, der den Herrn mit ganzem Herzen gesucht hat. Im Haus Ahasjas war nun niemand mehr, der fähig gewesen wäre, die Königsherrschaft zu übernehmen.

Als Atalja, die Mutter Ahasjas sah, daß ihr Sohn tot war, ging sie daran, die ganze Nachkommenschaft der königlichen Familie des Hauses Juda auszurotten.

Doch Joscheba, die Tochter des Königs, nahm Joasch, den Sohn Ahasjas, aus dem Kreis der Königssöhne, die ermordet werden sollten, weg und brachte ihn heimlich mit seiner Amme in die Bettenkammer. Dort versteckte sie ihn vor Atalja, so daß diese ihn nicht töten konnte. Joscheba, die Tochter des Königs Joram und Frau des Priesters Jojada, war die Schwester Ahasjas.

Joasch blieb sechs Jahre bei ihr im Haus Gottes verborgen, während Atalja das Land regierte.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die negativen Auswirkungen des Bündnisses von Joschafat mit Ahab, dem König des Nordreiches, machen sich auch unter der Regierung von Joram, Ahasja und Atalja bemerkbar. Sie bilden im Bericht des Chronisten eine einzige Geschichte. Alle drei sind mit Ahab verwandt und folgen dem Glaubensabfall seiner Frau Isebel. Anders als Abija, Asa und Joschafat, ihre Vorgänger, werden sie uneingeschränkt verurteilt. Unter ihrer Herrschaft verfällt der Stamm Juda dem Götzendienst und nähert sich damit dem Untergang. Der Bericht über die Regierung Ahasjas beginnt mit einer Zusammenfassung und theologischen Beurteilung seiner Herrschaft. Die Einwohner Jerusalems selbst setzen den neuen König in seiner Stadt ein. Die Anwesenheit seiner Mutter Atalja, einer Enkelin Omris, des Königs von Israel, als Beraterin ihres Sohnes in Regierungsgeschäften weist auf den Einfluss des Nordens, auf Juda hin. Der Chronist schreibt: "Auch er (Ahasja) folgte den Wegen des Hauses Ahab; denn seine Mutter verführte ihn durch ihren Rat zum Bösen. Wie die Angehörigen des Hauses Ahab tat er, was dem Herrn missfiel; denn diese stürzten ihn nach dem Tod seines Vaters durch ihren Rat ins Verderben" (Verse 3-4). Die Folgen dieses unheilvollen Bündnisses führen zum Verfall des Glaubens Judas und zugleich zum Verderben und Tod des Königs. Diese Berater Ahasjas verführen ihn zum gefährlichen Bündnis mit Joram, dem König des Nordens, der ihn wie schon seinen Großvater Joschafat in einen weiteren Krieg gegen die Syrer in Ramot-Gilead hineinzieht. Diese Stadt liegt östlich vom Jordan an einem strategischen Punkt der Königsstraße. Auch diesmal wird der König Israels im Kampf verwundet und muss sich deshalb zurückziehen, um seine Wunden in Jesreel behandeln zu lassen. Dort befand sich der Sommerpalast der Könige Israels. Als Ahasja den verwundeten König des Nordens besucht, gerät er in Berührung mit Jehu, dem von Gott bestimmten Rächer. Er tritt als ein Vertreter der Gerechtigkeit Gottes zur Bestrafung des Bösen auf. Die Verbündeten Ahasjas werden getötet. Auch er wird im Versteck von Samaria, der Hauptstadt des treulosen Nordreiches, aufgefunden und umgebracht. Ahasja war dem Rat des Hauses Ahab gefolgt und musste ihm auch in den Tod folgen. Hatte er auch von Samaria Anweisungen erhalten, so konnte er doch dort keine Zuflucht finden. Im zweiten Buch der Könige (9,27-29) wird der Tod Ahasjas als Übereifer Jehus dargestellt, hier dagegen wird er als direkte Folge des Abfalls vom Weg des Herrn beschrieben. Nur wer auf den Herrn vertraut, findet sichere Zuflucht und Heil. Im Gedenken an seinen Vater Joschafat wird Ahasja jedoch die Schande erspart, ohne Begräbnis zur Schau gestellt zu werden. Ihm widerfährt die Ehre einer würdigen Bestattung. Treulosigkeit und diplomatische Kompromisse Jorams und Ahasjas bringen nun die Nachkommenschaft Davids an denselben Punkt wie Saul, denn niemand ist in der Lage, die Herrschaft über das Reich zu übernehmen. Atalja, die Mutter Ahasjas, übernimmt die Reichsführung. Um die vollkommene Macht im Land zu kontrollieren, versteckt die Königin den Sohn Joasch und entledigt sich der gesamten Königsfamilie. Durch dieses Vergehen passt sich Juda an das Böse des abgefallenen Nordreiches an. Doch der Herr hält die Zügel der Geschichte fest in der Hand und lässt den Sohn Joasch in den Tempel bringen, wo er sechs Jahre lang versteckt wird. Dieser Sohn wird zum Samen der Neugeburt des Volkes Juda. Im Tempel wird die Hoffnung auf Neugeburt aufbewahrt.


12/11/2012
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