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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 23,1-21

Doch im siebten Jahr faßte Jojada Mut und verbündete sich mit den Hundertschaftsführern, mit Asarja, dem Sohn Jerohams, Jischmaël, dem Sohn Johanans, Asarja, dem Sohn Obeds, Maaseja, dem Sohn Adajas, und Elischafat, dem Sohn Sichris.

Sie durchzogen Juda und versammelten die Leviten aus allen Städten Judas sowie die Häupter der israelitischen Großfamilien in Jerusalem.

Dort schloß die Versammlung im Haus Gottes einen Bund mit dem König. Jojada legte ihnen dar: Seht da den Sohn des Königs! Er soll herrschen, wie der Herr den Nachkommen Davids versprochen hat.

Das ist es, was ihr tun sollt: Ein Drittel von der Wache, die am Sabbat aufzieht, soll bei den Priestern und Leviten sein, die an den Schwellen wachen.

Ein Drittel soll am Königspalast und ein Drittel am Jesodtor stehen. Das ganze Volk aber soll in den Höfen des Hauses des Herrn bleiben.

Niemand darf in das Haus des Herrn kommen als nur die Priester und die diensttuenden Leviten; diese können eintreten, denn sie sind heilig. Das ganze Volk aber soll die Anordnungen des Herrn befolgen.

Die Leviten sollen sich mit der Waffe in der Hand um den König scharen. Wer in das Haus einzudringen versucht, soll getötet werden. Seid beim König, wenn er einzieht und wenn er auszieht.

Die Leviten und Judäer befolgten alle Weisungen des Priesters Jojada. Jeder holte seine Leute, sowohl jene, die am Sabbat aufzogen, als auch jene, die am Sabbat abzogen; denn der Priester Jojada hatte die Abteilungen nicht entlassen.

Er gab den Anführern der Hundertschaften die Lanzen sowie die großen und kleinen Schilde, die dem König David gehört hatten und sich jetzt im Haus Gottes befanden.

Die ganze Mannschaft stellte er mit der Waffe in der Hand von der Südseite des Tempels bis zur Nordseite vor dem Altar und dem Tempel rings um den König auf.

Dann führte man den Königssohn heraus. Man überreichte ihm den Stirnreif und das Königsgesetz und machte ihn so zum König. Jojada und seine Söhne salbten ihn und riefen: Es lebe der König!

Als Atalja das Geschrei des Volkes hörte, das herbeilief und dem König zujubelte, kam sie zu den Leuten in das Haus des Herrn.

Da sah sie den König am Eingang bei seiner Säule stehen; die Obersten und die Trompeter waren bei ihm, und alle Bürger des Landes waren voller Freude und bliesen die Trompeten, während die Sänger mit ihren Instrumenten dastanden und das Zeichen zum Lobpreis gaben. Atalja zerriß ihre Kleider und schrie: Verrat, Verrat!

Doch der Priester Jojada befahl den Hundertschaftsführern, die das Kommando über die Truppen hatten: Führt sie durch die Reihen hinaus, und jeder, der ihr folgen will, soll mit dem Schwert niedergeschlagen werden. Er sagte: Tötet sie nicht im Haus des Herrn!

Da legte man Hand an sie, und als sie zum Eingang des Roßtores am königlichen Palast kam, machte man sie dort nieder.

Jojada schloß nun den Bund des Herrn mit dem ganzen Volk und mit dem König. Sie versprachen, daß sie das Volk des Herrn sein wollten.

Darauf zog das ganze Volk zum Baalstempel und riß ihn nieder. Sie zertrümmerten seine Altäre und Bilder und erschlugen den Baalspriester Mattan vor den Altären.

Dann betraute Jojada die Priester und Leviten mit der Aufsicht über das Haus des Herrn. David hatte sie für das Haus des Herrn in Klassen eingeteilt; nach seiner Anweisung sollten sie unter Freudengesängen und Liedern die Brandopfer für den Herrn darbringen, wie sie im Gesetz des Mose vorgeschrieben sind.

Auch stellte er Wächter an die Tore des Hauses des Herrn, damit niemand hereinkäme, der mit einer Unreinheit behaftet wäre.

Hierauf nahm Jojada die Hundertschaftsführer, die Vornehmen und Großen des Volkes sowie alle Bürger des Landes und führte den König vom Haus des Herrn hinab. Sie kamen durch das obere Tor in den königlichen Palast und setzten Joasch auf den Königsthron.

Alle Bürger des Landes waren voller Freude, und die Stadt blieb ruhig. Atalja aber hatte man mit dem Schwert umgebracht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Erneuerung des Bundes des Volkes in der Heilsgeschichte des Hauses David beginnt im Tempel. Der Priester Jojada "fasste Mut", sagt der Chronist, und erinnert damit an die Entscheidungen Salomos (2Chr 1,1) und Joschafats (2Chr 17,1) zu Beginn ihrer jeweiligen Regierung. Der Priester ruft alle in den Tempel zusammen und stellt Joasch vor, um ihn zum König von Juda auszurufen. An diesem Punkt muss die große Einstimmigkeit bei den Ereignissen im Tempel betont werden. Nachdem der neue König unter dem Schutz der Leviten gestanden hat, werden ihm nun Stirnreif und Königsgesetz überreicht, bevor dann die Salbung folgt. Das ganze Volk jubelt ihm zu. Als Atalja herbeieilt, erblickt sie den König inmitten einer großen religiösen Feier auf seinem Podest, während Musik und Lieder erklingen. Sie versucht einzugreifen, indem sie sich ihre Kleider zum Zeichen der Trauer zerreißt und "Verrat, Verrat" ausruft, doch dies bleibt erfolglos. In diesem Augenblick der Wiedergeburt des Reiches arbeiten Priester und Laien eng zusammen. Der Priester Jojada gibt den Befehl, die Königin nicht im Tempel zu töten. David konnte ihn nämlich nicht bauen, weil er Blut vergossen hatte. Sodann ordnet er an, dass jeder, der aus den Reihen hervortritt und ihr folgt, mit dem Schwert niedergeschlagen werden soll. Hierbei handelt es sich um einen öffentlichen Beweis der Treue zum neuen Herrscher. Atalja wird aus dem Tempel hinausgeführt, während die Menge Spalier steht, und draußen am Rosstor des königlichen Palastes hingerichtet. Die Krönung des jungen Königs Joasch findet dagegen im Rahmen einer Zeremonie der Bundeserneuerung unter der Leitung von Jojada, dem obersten Priester, statt. Priester, König und das ganze Volk versprechen in einem feierlichen Ritus, als wahres Volk Gottes zu leben und dadurch die Herrschaft des davidischen Königtums in Jerusalem wiederherzustellen. Als direkte Folge des Bundes werden der Baalstempel und die dazugehörige Einrichtung zerstört. Der Bund zwischen Gott und seinem Volk ist exklusiv, und so darf es keine Beziehungen zu anderen Gottheiten geben. In diesem Zusammenhang wird auch der Tempeldienst neu organisiert. Alles muss streng auf die Einhaltung des absoluten Primates Gottes ausgerichtet sein, dem allein das Vertrauen und das Gebet gelten. Die Wiederherstellung der Herrschaft Gottes durch den Bund und auch durch die Regelung des Kultes mündet in die Freude des ganzen versammelten Volkes: "Alle Bürger des Landes waren voller Freude, und die Stadt blieb ruhig" (V.21). Frieden und Wohlstand verbreiten sich. Sie haben ihren Ursprung in der Beseitigung des unheilvollen Einflusses des Götzendienstes und damit in der Eintracht des gesamten Volkes, das endlich wieder einen König und Priester hat, die die Verehrung Gottes im Tempel neu geordnet haben.


13/11/2012
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