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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Weihetag der Basilika Santa Maria in Trastevere, in der die Gemeinschaft Sant'Egidio jeden Abend betet.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 25,1-28

Amazja war fünfundzwanzig Jahre alt, als er König wurde, und regierte neunundzwanzig Jahre in Jerusalem. Seine Mutter hieß Joaddan und stammte aus Jerusalem.

Er tat, was dem Herrn gefiel, wenn auch nicht mit ungeteiltem Herzen.

Sobald die Herrschaft fest in seiner Hand war, ließ er die Diener hinrichten, die seinen Vater, den König, erschlagen hatten.

Ihre Söhne aber verschonte er, wie es im Gesetz, im Buch des Mose, geschrieben steht, wo der Herr geboten hat: Die Väter sollen nicht für ihre Söhne und die Söhne nicht für ihre Väter mit dem Tod bestraft werden, sondern jeder soll nur für sein eigenes Verbrechen sterben.

Amazja versammelte die Judäer aus ganz Juda und Benjamin und stellte sie nach Großfamilien unter den Führern der Tausend- und Hundertschaften auf. Er ließ alle, die zwanzig Jahre und darüber waren, mustern. Ihre Zählung ergab dreihunderttausend auserlesene, wehrfähige Männer, die Lanze und Schild trugen.

Dazu ließ er in Israel hunderttausend tapfere Krieger um hundert Silbertalente anwerben.

Doch ein Gottesmann kam zu ihm und sagte: Das Heer Israels, o König, soll nicht mit dir ziehen; denn der Herr ist nicht mit Israel, er hilft keinem Efraimiter.

Rück vielmehr allein aus, und nimm mutig und entschlossen den Kampf auf! Gott könnte dich sonst vor dem Feind zu Fall bringen; denn Gott hat die Macht, zu helfen oder zu stürzen.

Amazja erwiderte dem Gottesmann: Wozu habe ich dann den israelitischen Söldnerscharen hundert Talente gegeben? Der Gottesmann antwortete: Der Herr kann dir viel mehr als diese geben.

Da schied Amazja die Truppe, die aus Efraim zu ihm gekommen war, aus und ließ sie in ihre Heimat zurückkehren. Sie geriet deswegen in heftigen Zorn über Juda und zog grollend in ihr Land zurück.

Amazja aber faßte Mut und führte sein Volk in den Krieg. Er zog in das Salztal und erschlug von den Seïritern zehntausend Mann.

Zehntausend nahmen die Judäer lebend gefangen, führten sie auf die Höhe eines Felsens und stürzten sie hinab, so daß alle zerschmettert wurden.

Die Angehörigen der Söldnertruppe aber, die Amazja zurückgeschickt und am Kriegszug nicht hatte teilnehmen lassen, überfielen die Städte Judas zwischen Samaria und Bet-Horon, erschlugen dort dreitausend Mann und machten reiche Beute.

Nach der Rückkehr vom Sieg über die Edomiter stellte Amazja die Götter der Seïriter, die er mitgebracht hatte, als Götter für sich auf, fiel vor ihnen nieder und brachte ihnen Opfer dar.

Da entbrannte der Zorn des Herrn gegen Amazja. Er sandte einen Propheten zu ihm und ließ ihm sagen: Warum suchst du die Götter des Volkes, die ihr Volk aus deiner Hand nicht retten konnten?

Amazja fiel ihm ins Wort und rief: Haben wir dich zum Berater des Königs bestellt? Halt ein! Warum soll man dich schlagen? Da hielt der Prophet inne und sagte: Ich weiß, daß Gott dein Verderben plant, weil du das getan und auf meinen Rat nicht gehört hast.

Nach einer Beratung sandte Amazja, der König von Juda, Boten an Joasch, den Sohn des Joahas, des Sohnes Jehus, den König von Israel, und ließ ihm sagen: Komm, wir wollen (im Kampf) einander gegenübertreten.

Doch Joasch, der König von Israel, ließ dem König Amazja von Juda sagen: Der Dornstrauch auf dem Libanon ließ der Zeder auf dem Libanon sagen: Gib deine Tochter meinem Sohn zur Frau! Aber die Tiere des Libanon liefen über den Dornstrauch und zertraten ihn.

Du denkst: Ich habe Edom besiegt!, und bist übermütig geworden. Wahre jetzt deinen Ruhm, und bleib zu Hause! Wozu willst du das Unglück herausfordern und zu Fall kommen, du und Juda mit dir?

Doch Amazja wollte nicht hören; denn Gott hatte es so bestimmt, um sie ihren Feinden preiszugeben, weil sie die Götter der Edomiter suchten.

Joasch, der König von Israel, rückte daraufhin aus. Er und Amazja, der König von Juda, traten bei Bet-Schemesch, das zu Juda gehört, einander gegenüber.

Die Judäer wurden von den Israeliten geschlagen und flohen zu ihren Zelten.

Den König Amazja von Juda, den Sohn des Joasch, des Sohnes des Joahas, nahm König Joasch von Israel bei Bet-Schemesch gefangen und brachte ihn nach Jerusalem. Dort riß er die Mauer der Stadt vom Efraimtor bis zum Ecktor auf einer Strecke von vierhundert Ellen nieder,

nahm alles Gold und Silber sowie alle Geräte, die sich im Haus Gottes bei Obed-Edom befanden, samt den Schätzen des königlichen Palastes, ließ sich Geiseln stellen und kehrte nach Samaria zurück.

Amazja, der Sohn des Joasch, der König von Juda, lebte nach dem Tod des Joasch, des Sohnes des Joahas, des Königs von Israel, noch fünfzehn Jahre.

Die übrige Geschichte Amazjas, die frühere und die spätere, ist aufgezeichnet im Buch der Könige von Juda und Israel.

Zur Zeit, da Amazja sich vom Herrn abwandte, bildete sich in Jerusalem gegen ihn eine Verschwörung. Er floh nach Lachisch; aber man sandte Verfolger hinter ihm her nach Lachisch, die ihn dort erschlugen.

Man brachte ihn auf Pferden nach Jerusalem und begrub ihn bei seinen Vätern in der Davidstadt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Chronist beschreibt die Regierung Amazjas (796-767 v. Chr.) zu Beginn mit einer positiven Bewertung, die jedoch auch einen problematischen Hinweis enthält: "Er tat, was dem Herrn gefiel, wenn auch nicht mit ungeteiltem Herzen". Diese Worte weisen darauf hin, dass die Treue zum Herrn nicht selbstverständlich ist. Ein dauerhaftes Hören und eine Treue im Handeln nach den Worten des Herrn sind notwendig. Die vorherigen Kapitel bestätigen diese Überzeugung, denn der Verfasser beschreibt darin zunächst den Gehorsam des Joasch gegenüber dem Gesetz des Herrn, der später jedoch nicht mehr hören wollte und sich davon entfernte. Wer sich von Gott entfernt, erfährt das harte Urteil der Geschichte. Zu Beginn seiner Regierung gehorchte König Amazja den Vorschriften des Gesetzes. Das wird ihm auch verdienstvoll angerechnet. Später suchte er jedoch ein Bündnis mit den Stämmen des Nordens, um Krieg gegen Edom zu führen. Er ließ das Volk zählen, um seine Stärke zu ermessen, dankte jedoch nicht dem Herrn für seinen Segen. Zudem setzte er sein Vertrauen auf Söldner aus dem Norden zur Verstärkung seines Heeres. Dabei ließ er die Gefahr eines Bündnisses mit dem Heer Israels unbedacht. Der Herr sandte einen Propheten, einen "Gottesmann", um Amazja vor diesem Bündnis zu warnen. Der König hörte auf den Rat des Propheten, fügte jedoch hinzu, dass er schon Söldner bezahlt habe. Doch dann schickte er sie wieder zurück. Das könnte auf den ersten Blick als Schwäche erscheinen, was aber nicht der Fall war. Indem der König seine Schwäche hinnahm und sein Vertrauen allein auf Gott setzte, konnte er die Bedeutung des Namens Israel erfahren, nämlich "Stärke durch Gott". Immer wieder wird in der Schrift daher diese Haltung gefordert. Der Gläubige ist stark, wenn er schwach ist, wenn er also auf Gott vertraut und nicht auf eigene Stärke. Der Irrtum, Söldner aus dem Norden anzuheuern, hatte auch noch traurige Folgen, da diese Soldaten auf ihrem Rückweg in den Norden Massaker verübten. Man muss bei seinen Überlegungen und im Verhalten immer Klugheit walten lassen, denn Sünden, auch die einer schlechten Regierungsführung, haben immer negative Auswirkungen. Obwohl der König den Kampf gegen Edom gewann, kam es doch noch zum Niedergang. Nach einer damals verbreiteten Sitte nahm er die in Edom verehrten Götter mit, stellte sie auf und fiel sogar vor ihnen nieder. Wieder sendet der Herr einen Propheten zum König, um ihn auf den Fehler hinzuweisen. Amazja hört nicht auf ihn und bleibt bei seiner Entscheidung. Er fällt ihm sogar ins Wort und fordert ihn zum Schweigen auf, wenn er nicht sterben will. So war es dem Propheten Secharja ergangen, der von seinem Vater Joasch getötet wurde. Die Verhärtung des Herzens führt Amazja ins Verderben. Er hindert das Wort Gottes daran, die Schwelle seines Herzens zu überschreiten. Daraufhin wird er durch das Wort vom Leben entfremdet. Der Chronist berichtet nun vom Krieg gegen Joasch, dem König von Israel. Wieder wird deutlich, was die heimtückischste Sünde eines Königs ist, nämlich nicht zuhören und begreifen zu wollen. Amazja vertraut noch einmal den Hinweisen schlechter Berater und lehnt den Ratschlag des Propheten ab. Der Stolz der Macht und eine arrogante Herrschaftsausübung verwirren die Gedanken des Amazja. Indirekt kommt ihm der Herr durch die Warnung des Gleichnisses vom Dornstrauch und der Zeder sogar noch zu Hilfe. Doch als Sklave seiner selbst und seiner Überlegungen kann Amazja nur noch auf sich hören. Im Krieg gerät er in Gefangenschaft, die nördliche Mauer Jerusalems wird eingerissen und der Tempelschatz geplündert. Die schwere Niederlage kann als hartes Urteil Gottes über Amazja verstanden werden. Nun verlässt ihn auch sein Volk, sodass der König Opfer einer Palastverschwörung wird.


15/11/2012
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