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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 28,1-27

Ahas war zwanzig Jahre alt, als er König wurde, und regierte sechzehn Jahre in Jerusalem. Er tat nicht wie sein Vater David, was dem Herrn gefiel,

sondern er folgte den Wegen der Könige von Israel. Auch ließ er Gußbilder für die Baale anfertigen,

opferte im Tal Ben-Hinnom, verbrannte seine Söhne im Feuer und ahmte so die Greuel der Völker nach, die der Herr vor den Augen der Israeliten vertrieben hatte.

Auf den Kulthöhen und Hügeln und unter jedem üppigen Baum brachte er Schlacht- und Rauchopfer dar.

Darum gab ihn der Herr, sein Gott, in die Hand des Königs der Aramäer. Sie schlugen ihn, führten ihm viele Gefangene weg und brachten sie nach Damaskus. Ebenso geriet er in die Hand des Königs von Israel. Pekach, der Sohn Remaljas, bereitete ihm eine schwere Niederlage.

Er erschlug an einem Tag in Juda hundertzwanzigtausend Mann, lauter tapfere Krieger, da sie den Herrn, den Gott ihrer Väter verlassen hatten.

Sichri, ein efraimitischer Kriegsheld, tötete den Königssohn Maaseja, den Hausvorsteher Asrikam und Elkana, den Zweiten nach dem König.

Die Israeliten führten von ihren Stammesbrüdern zweihunderttausend Frauen, Söhne und Töchter als Gefangene weg, machten bei ihnen auch reiche Beute und brachten sie nach Samaria.

Dort lebte ein Prophet des Herrn namens Oded. Dieser ging dem Heer entgegen, das nach Samaria zurückkehrte, und hielt ihm vor: Seht, weil der Herr, der Gott eurer Väter, über Juda erzürnt war, hat er sie in eure Hand gegeben. Ihr habt unter ihnen mit einer Wut gemordet, die zum Himmel schreit.

Jetzt wollt ihr euch Leute aus Juda und Jerusalem als Knechte und Mägde untertan machen. Steht denn nicht ihr gerade in Schuld vor dem Herrn, eurem Gott?

Hört daher jetzt auf mich! Gebt die Gefangenen zurück, die ihr von euren Stammesbrüdern weggeführt habt. Es würde sonst der glühende Zorn des Herrn euch treffen.

Darauf traten einige von den Häuptern der Efraimiter, nämlich Asarja, der Sohn Johanans, Berechja, der Sohn Meschillemots, Jehiskija, der Sohn Schallums, und Amasa, der Sohn Hadlais, zu den Heimkehrern vom Feldzug hin,

redeten mit ihnen und sagten: Bringt die Gefangenen nicht hierher! Schon liegt eine Schuld vor dem Herrn auf uns, und ihr wollt unsere Sünde und Schuld noch vermehren. Ist doch unsere Schuld schon groß genug, und der glühende Zorn des Herrn lastet auf Israel.

Daraufhin gaben die bewaffneten Krieger in Gegenwart der Obersten und der ganzen Versammlung die Gefangenen und die Beute frei.

Männer, die namentlich dazu bestimmt waren, gingen hin und nahmen sich der Gefangenen an. Sie bekleideten alle, die nackt waren, aus der Beute und versahen sie mit Gewändern und Schuhen. Sie gaben ihnen zu essen und zu trinken, salbten die Schwachen unter ihnen und setzten sie auf Esel. So brachten sie die Gefangenen in die Palmenstadt Jericho in die Nähe ihrer Stammesbrüder. Sie selbst kehrten nach Samaria zurück.

In jener Zeit sandte König Ahas einen Hilferuf an den König von Assur;

denn auch die Edomiter waren eingedrungen, hatten Juda besiegt und Gefangene weggeführt.

Zugleich überfielen die Philister die Städte der Schefela und des judäischen Negeb, eroberten Bet-Schemesch, Ajalon, Gederot, Socho mit seinen Tochterstädten, Timna mit seinen Tochterstädten und Gimso mit seinen Tochterstädten und setzten sich darin fest;

denn der Herr demütigte Juda wegen Ahas', des Königs von Juda, der die Zügellosigkeit in Juda förderte und gegen den Herrn treulos war.

Tiglat-Pileser, der König von Assur, kam zu ihm; doch brachte er ihm nur Bedrängnis, aber keine Stärkung.

Ahas mußte den Tempel, den königlichen Palast und die führenden Männer berauben und alles dem König von Assur geben, fand jedoch keine Hilfe.

Selbst in der Zeit der Bedrängnis setzte König Ahas seine Treulosigkeit gegen den Herrn fort.

Er brachte den Göttern von Damaskus, die ihn geschlagen hatten, Opfer dar und sagte: Die Götter der aramäischen Könige haben ihren Verehrern geholfen. Ihnen will ich opfern, und sie werden mir helfen. Doch sie dienten nur dazu, ihn und ganz Israel zu Fall zu bringen.

Ahas ließ die Geräte des Hauses Gottes zusammenholen und zerschlagen, schloß die Tore des Hauses des Herrn und errichtete Altäre an allen Ecken Jerusalems.

In jeder einzelnen Stadt Judas baute er Kulthöhen, um anderen Göttern zu opfern. So erzürnte er den Herrn, den Gott seiner Väter.

Seine übrige Geschichte und alle seine Unternehmungen, die früheren und die späteren, sind aufgezeichnet im Buch der Könige von Juda und Israel.

Ahas entschlief zu seinen Vätern, und man begrub ihn in Jerusalem, innerhalb der Stadt, legte ihn also nicht in die Gräber der Könige von Israel. Sein Sohn Hiskija wurde König an seiner Stelle.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dem guten und dem Herrn treu ergebenen König Jotam folgt sein Sohn Ahas, der ganz andere Wege einschlägt. Der Chronist bezeichnet ihn als den schlimmsten unter den Königen von Juda: "Er tat nicht ... was dem Herrn gefiel". Er folgte nicht nur dem Götzendienst der Herrscher des Nordens mit Schlacht- und Rauchopfern auf Kulthöhen, Hügeln und unter jedem üppigen Baum, seine Untreue und Verdorbenheit waren sogar noch schlimmer. Es ist sogar vom Opfer der eigenen Söhne im Tal Ben-Hinnom südöstlich von Jerusalem als verbreiteter Gewohnheit die Rede. Diese schwerwiegende Untreue endet mit einer Niederlage gegen die Aramäer: "Darum gab ihn der Herr, sein Gott, in die Hand des Königs der Aramäer. Sie schlugen ihn, führten ihm viele Gefangene weg und brachten sie nach Damaskus" (V.5). Der Chronist berichtet auch von einer Niederlage im Kampf gegen die Israeliten aus dem Norden: "Die Israeliten führten von ihren Stammesbrüdern zweihunderttausend Frauen, Söhne und Töchter als Gefangene weg, machten bei ihnen auch reiche Beute und brachten sie nach Samaria" (V.8). Dem Autor geht es hier nicht um eine historische Aussage, sondern er möchte die Absurdität eines Bruderkrieges betonen. Der Prophet Obed wendet sich direkt an die Nordstämme, damit sie ihre Geschwister aus Juda wieder freilassen. Sie sind auch nicht besser als der Stamm Juda und haben vor dem Herrn schon genug Schuld auf sich geladen (V.10). Diese dürfen sie jetzt nicht auch noch vergrößern, indem sie ihre Geschwister vom Stamm Juda als Gefangene behandeln. Der Prophet droht ihnen ein glühendes Zorngericht Gottes an. Vier weise Männer von den Häuptern Samarias, von denen drei den Namen Gottes im Namen tragen, nehmen das Wort des Propheten an und stimmen seiner Bitte zu, die Gefangenen zu befreien. Daraufhin werden die Gefangenen von den Samaritern mit Öl gepflegt, bekleidet und mit Gewändern versehen, sie erhalten eine Stärkung und kehren wieder als Menschen im Vollbesitz ihrer Würde nach Jericho zu den Geschwistern im Süden zurück. Diese Entscheidung lässt einen Lichtstrahl des geschwisterlichen Friedens hervorscheinen. Wenn man diesen Abschnitt als Jünger Jesu liest, freut man sich noch mehr über das große Mitleid aufgrund der besonderen Parallele zum Gleichnis vom barmherzigen Samariter im Lukasevangelium. Gerade die als zu bekämpfenden Feinde angesehenen Samariter schenken dem durch den Glaubensabfall besiegten Volk Israel Hilfe und Pflege. Dieses beispielhafte Handeln wird von Jesus mehrmals hervorgehoben. Die Samariter hörten auf das Wort des Propheten und handelten danach. Das Mitleid war stärker als Krieg und Knechtschaft. Im zweiten Buch der Könige gibt es eine parallele Erzählung, in der der Prophet Elischa den König von Israel aufruft, die aramäischen Gefangenen in Samaria menschlich zu behandeln: "Sobald nun der König von Israel sie erblickte, rief er Elischa zu: Soll ich sie totschlagen, mein Vater? Doch dieser erwiderte: Töte sie nicht! Erschlägst du denn jene, die du mit deinem Schwert und Bogen gefangennimmst? Setz ihnen Brot und Wasser vor, damit sie essen und trinken und dann zu ihrem Herrn zurückkehren. Der König gab ihnen reichlich zu essen und zu trinken und entließ sie zu ihrem Herrn" (2Kön 6,21-23). Nach den schweren Verlusten durch die Aramäer und Israeliten wendet sich Ahas an Assur, um Schutz gegen die Edomiter und Philister zu erhalten. Er hätte den Herrn um Hilfe anrufen können, stattdessen sucht er wieder die Unterstützung von Menschen, noch dazu von Fremden. Die einzige Erwiderung des assyrischen Königs ist, dass er "ihm nur Bedrängnis, aber keine Stärkung" bringt (V.20). In all diesen Anfeindungen erkennt der Chronist den göttlichen Willen, den König und das Volk von Juda auf den rechten Weg zurückzuführen. Obwohl Ahas aber von allen Seiten bedrängt wird, will er nicht auf das Wort Gottes hören, das ihn zur Demut und Weisheit geführt hätte. Leider verharrt er noch verstockter im Glaubensabfall. Wenn Hochmut das Denken des Menschen beherrscht, stürzt er ohne jeden Halt in den Abgrund. Dies ist eine Lehre, die es mit Furcht und Schrecken aufzunehmen gilt. Nunmehr kann Ahas seinen Blick überhaupt nicht mehr von sich erheben und verschließt auch noch den Tempel, um das Volk am Kult zu hindern. Er vertraut ganz und gar den Götzen von Damaskus, stirbt fern von Gott und wird nicht in den Gräbern der Könige von Israel bestattet.


19/11/2012
Gebet für den Frieden


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