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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 29,1-36

Hiskija war fünfundzwanzig Jahre alt, als er König wurde, und regierte neunundzwanzig Jahre in Jerusalem. Seine Mutter hieß Abi und war eine Tochter Secharjas.

Genau wie sein Vater David tat er, was dem Herrn gefiel.

Im ersten Jahr seiner Regierung, im ersten Monat, öffnete er die Tore des Hauses des Herrn und setzte sie wieder instand.

Darauf ließ er die Priester und die Leviten kommen, versammelte sie auf dem Platz im Osten

und sagte zu ihnen: Leviten, hört mich an! Heiligt euch jetzt, und heiligt das Haus des Herrn, des Gottes eurer Väter! Schafft alles Unreine aus dem Heiligtum!

Unsere Väter haben treulos gehandelt und getan, was dem Herrn, unserem Gott, mißfällt. Sie haben ihn verlassen und ihre Blicke von der Wohnstätte des Herrn abgewandt und ihr den Rücken gekehrt.

Sogar die Tore der Vorhalle (des Tempels) haben sie geschlossen, die Lampen ausgelöscht, kein Rauchopfer angezündet und dem Gott Israels im Heiligtum kein Brandopfer dargebracht.

Darum kam der Zorn des Herrn über Juda und Jerusalem. Er machte sie zum Schreckbild, zum Gegenstand des Entsetzens und zum Gespött, wie ihr es mit eigenen Augen seht.

Deswegen sind unsere Väter unter dem Schwert gefallen und sind unsere Söhne, Töchter und Frauen in Gefangenschaft.

Ich habe nun vor, einen Bund mit dem Herrn, dem Gott Israels, zu schließen, damit sein glühender Zorn von uns abläßt.

Meine Söhne, seid jetzt nicht nachlässig! Euch hat ja der Herr dazu erwählt, daß ihr vor ihm steht und ihm dient. Ihr sollt seine Diener sein und ihm Opfer darbringen.

Da standen folgende Leviten auf: Mahat, der Sohn Amasais, und Joël, der Sohn Asarjas, von den Nachkommen der Kehatiter; Kisch, der Sohn Abdis, und Asarja, der Sohn Jehallelels, von den Nachkommen Meraris; Joach, der Sohn Simmas, und Eden, der Sohn Joachs, von den Gerschonitern;

Schimri und Jëiël von den Nachkommen Elizafans; Secharja und Mattanja von den Nachkommen Asafs;

Jehiël und Schimi von den Nachkommen Hemans; Schemaja und Usiël von den Nachkommen Jedutuns.

Sie versammelten ihre Stammesbrüder und heiligten sich. Dann gingen sie auf Befehl des Königs, der sich auf die Worte des Herrn stützte, daran, das Haus des Herrn zu reinigen.

Die Priester betraten das Innere des Hauses des Herrn, um es zu reinigen. Sie schafften alles Unreine, das sie im Tempel des Herrn fanden, in den Hof des Hauses des Herrn. Dort übernahmen es die Leviten und trugen es in das Kidrontal hinaus.

Am ersten Tag des ersten Monats begannen sie mit der Reinigung; am achten Tag des Monats kamen sie zur Vorhalle des Herrn; dann heiligten sie das Haus des Herrn innerhalb von acht Tagen. Am sechzehnten Tag des ersten Monats hatten sie die Arbeit vollendet.

Darauf gingen sie zum König Hiskija hinein und meldeten: Wir haben das ganze Haus des Herrn gesäubert. Den Brandopferaltar mit all seinen Geräten, den Tisch für die Schaubrote mit all seinen Geräten,

alle Geräte, die König Ahas während seiner Regierung durch seine Treulosigkeit entweiht hat, haben wir instandgesetzt und geheiligt. Sie stehen nun vor dem Altar des Herrn.

Am nächsten Morgen versammelte König Hiskija die führenden Männer der Stadt und ging mit ihnen in das Haus des Herrn hinauf.

Man führte sieben Stiere, sieben Widder, sieben Lämmer und sieben Ziegenböcke als Sündopfer für das Königshaus, für das Heiligtum und für Juda herbei, und der König befahl den Priestern, den Nachkommen Aarons, sie auf dem Altar des Herrn darzubringen.

Man schlachtete die Rinder; die Priester fingen das Blut auf und sprengten es an den Altar. Dann schlachteten sie die Widder und sprengten das Blut an den Altar. Dann schlachteten sie die Lämmer und sprengten das Blut an den Altar.

Zuletzt brachte man die Böcke für das Sündopfer vor den König und die Versammlung, damit sie die Hände auf sie legten.

Dann schlachteten die Priester die Böcke und sprengten das Blut als Sündopfer an den Altar, um für ganz Israel Sühne zu erwirken; denn der König hatte das Brandopfer und das Sündopfer für ganz Israel bestimmt.

Er stellte die Leviten mit Zimbeln, Harfen und Zithern im Haus des Herrn auf, wie es der Anordnung Davids, des königlichen Sehers Gad und des Propheten Natan entsprach. Diese Weisungen waren vom Herrn durch seine Propheten ergangen.

Die Leviten traten mit den Instrumenten Davids und die Priester mit ihren Trompeten an.

Dann ließ Hiskija das Brandopfer auf dem Altar darbringen. Als das Opfer begann, setzten gleichzeitig auch der Gesang zur Ehre des Herrn und die Trompeten ein, begleitet von den Instrumenten Davids, des Königs von Israel.

Die ganze Versammlung warf sich nieder, während der Gesang ertönte und die Trompeten schmetterten. Dies alles dauerte bis zum Abschluß des Opfers.

Nach der Darbringung des Brandopfers verneigten sich der König und alle, die sich bei ihm eingefunden hatten, und warfen sich nieder.

König Hiskija und die führenden Männer befahlen den Leviten, den Herrn mit den Worten Davids und des Sehers Asaf zu preisen. Diese sangen den Lobpreis mit Freuden, verneigten sich und warfen sich nieder.

Hierauf nahm Hiskija das Wort und sagte: Ihr steht jetzt mit vollen Händen vor dem Herrn. Tretet heran, und bringt Schlacht- und Dankopfer zum Haus des Herrn! Da brachte die Versammlung Schlacht- und Dankopfer herbei; manche gaben freiwillig noch Brandopfer hinzu.

Die Anzahl der Brandopfer, die die Versammlung spendete, betrug siebzig Rinder, hundert Widder und zweihundert Lämmer. Sie wurden alle als Brandopfer dem Herrn dargebracht.

Die Weihegaben beliefen sich auf sechshundert Rinder und dreitausend Schafe.

Es waren aber zu wenig Priester vorhanden, um alle Brandopfer enthäuten zu können. Daher halfen ihnen ihre Amtsbrüder, die Leviten, bis die Arbeit geschehen war und die Priester sich geheiligt hatten; denn die Leviten hatten sich eifriger um ihre Heiligung bemüht als die Priester.

Es war aber auch die Anzahl der Brandopfer sehr groß, die neben den Fettstücken der Heilsopfer und den zum Brandopfer gehörenden Trankopfern dargebracht werden mußten. So wurde der Dienst im Haus des Herrn wiederhergestellt.

Hiskija und das ganze Volk freuten sich, daß Gott dies dem Volk gewährt hatte; denn es war wider Erwarten schnell geschehen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach der tragischen Herrschaft des Ahas beschreibt der Chronist die lange Regierung Hiskijas. Der Horizont der Erzählung weitet sich schrittweise vom Tempel auf die Stadt und vom Land auf die Welt. Von den neunundzwanzig Regierungsjahren Hiskijas ist das erste Jahr und davon der erste Abschnitt am wichtigsten, sodass der Verfasser drei Kapitel lang darüber berichtet (29-31). Hiskija weiß um den Glaubensabfall seines Vaters und die daraus entstandenen Niederlagen Judas. Er sucht die direkte Verbundenheit zu David, den er als seinen eigentlichen Vater bezeichnet: "Genau wie sein Vater David tat er, was dem Herrn gefiel" (V.2). Nur über Joschija wird ein ähnliches Urteil gefällt (2Chr 34,2). Sofort stellt Hiskija den Kult für den Herrn wieder her, ruft vor allem eine Versammlung von Priestern und Leviten auf dem Platz im Osten des Heiligtums zusammen, wahrscheinlich in der Nähe des Wassertors außerhalb der Mauer, und hält eine Rede, in der er zunächst die Priester und Leviten aufruft, sich zu heiligen, um dann die weitere Heiligung durchzuführen. Der traurige Zustand des Volkes ist nicht nur eine Folge des treulosen Verhaltens von Ahas, dem Vater Hiskijas. Alle hatten dem Herrn den Rücken zugewandt. Der König ruft das ganze Volk zur Sühne für die Sünde des Glaubensabfalls auf. Alle konnten deren traurigen Folgen deutlich erkennen. Nicht nur der Bund mit dem Herrn musste erneuert werden, auch ein feierliches Gelöbnis war notwendig. Daraufhin nimmt er die Priester und Leviten in die Pflicht, den liturgischen Dienst nicht zu vernachlässigen. Sie sollen daran denken, dass sie in der Gegenwart des Herrn tätig sind, und müssen daher rein und von Sünden frei sein. Im folgenden Kapitel wird durch das Gebet des Hiskija zu Gott die Bedeutung der Reinigung erläutert: "Der Herr, der Gütige, entsühne jeden, der seinen Sinn darauf richtet, den Herrn, den Gott seiner Väter zu suchen, auch wenn er nicht die Reinheit besitzt, die dem Heiligtum gebührt" (30,18-19). Danach beschreibt der Chronist den Eifer der Leviten, die sich versammeln und heiligen. Nach dem Auftrag des Königs, der durch das in der Schrift nachzulesende Wort des Herrn bestärkt wurde, reinigten sie schließlich den Tempel. Das Werk wurde in sechzehn Tagen durchgeführt und vollendet. Am Ende wurde der Altar neu aufgerichtet und der Tempel wieder für den Kult geöffnet. Sofort wird ein Opfer auf dem neuen Altar dargebracht. Der Ritus enthält typische Bestandteile aus der Feier des Versöhnungstages (vgl. Lev 16). Die zu beseitigende Unreinheit bezog sich auf die Herzen der Gläubigen und war nicht außerhalb der Gemeinde oder der Königsfamilie zu finden. Ihre Herzen mussten von der Sünde des Glaubensabfalls gereinigt werden. Die Handauflegung auf die Opfertiere durch den König und die Versammlung erinnert an den Bock, auf den symbolisch alle Sünden Israels übertragen werden und der am Versöhnungstag in die Wüste getrieben wird (vgl. Lev 16,20-22). Die Sünden aller werden ihm aufgeladen. Damit stellt Hiskija den Kult wieder her, wie er zur Zeit Davids praktiziert wurde: "So wurde der Dienst im Haus des Herrn wiederhergestellt" (V.35). Der Chronist greift hier Begriffe wieder auf, die er schon vorher, im Zusammenhang mit Salomo, verwendet hat: "So wurde das ganze Werk Salomos planmäßig ausgeführt, vom Tag der Grundlegung des Hauses des Herrn bis zu seiner Fertigstellung, bis zur Vollendung des Hauses des Herrn" (2Chr 8,16). Durch sein Erneuerungswerk im Haus des Herrn und in Bezug auf seine Liturgie verwirklicht Hiskija das Ideal Salomos. In weniger als drei Wochen war Unglaubliches geschehen, denn eine in den Glaubensabfall geratene Gemeinde feiert nun gläubig den Herrn. Durch das Gebet im Tempel ersteht ein neues Volk in Treue zum Herrn.


20/11/2012
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