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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zweite Buch der Chronik 30,1-27

Hiskija sandte Boten zu ganz Israel und Juda, schrieb auch Briefe an Efraim und Manasse und forderte sie auf, zum Haus des Herrn nach Jerusalem zu kommen und zur Ehre des Herrn, des Gottes Israels, das Pascha zu feiern.

Dann beriet er sich mit seinen Hofleuten und der ganzen Versammlung in Jerusalem, ob sie das Pascha nicht erst im zweiten Monat begehen sollten;

denn sie konnten es damals nicht abhalten, da sich nicht genügend Priester geheiligt hatten und das Volk nicht in Jerusalem versammelt war.

Der Plan gefiel dem König und der ganzen Versammlung.

Sie beschlossen, man solle in ganz Israel von Dan bis Beerscheba ausrufen, daß sie kommen und in Jerusalem zur Ehre des Herrn, des Gottes Israels, das Pascha feiern sollten; denn man hatte es bisher nicht vollzählig so gehalten, wie es vorgeschrieben war.

Die Eilboten durchzogen nun mit den Briefen aus der Hand des Königs und seiner Hofleute ganz Israel und Juda und verkündeten im Auftrag des Königs: Israeliten, kehrt um zum Herrn, dem Gott Abrahams, Isaaks und Israels, damit er sich dem Rest zuwendet, der von der Hand der Könige von Assur verschont geblieben ist.

Seid nicht wie eure Väter und Brüder, die dem Herrn, dem Gott ihrer Väter, untreu geworden sind, so daß er sie zu einem Bild des Entsetzens machte, wie ihr es vor Augen habt.

Seid jetzt nicht hartnäckig wie eure Väter! Reicht dem Herrn die Hand, und kommt in sein Heiligtum, das er für immer geheiligt hat. Dient dem Herrn, eurem Gott, damit sein Zorn von euch abläßt.

Wenn ihr zum Herrn zurückkehrt, werden eure Brüder und Söhne Erbarmen finden bei denen, die sie als Gefangene weggeführt haben. Sie werden in dieses Land zurückkehren dürfen; denn der Herr, euer Gott, ist gnädig und barmherzig. Er wird sein Angesicht nicht von euch abwenden, wenn ihr zu ihm umkehrt.

Die Eilboten zogen von Stadt zu Stadt durch das Gebiet von Efraim und Manasse bis nach Sebulon. Doch man lachte und spottete über sie.

Nur einige Männer von Ascher, Manasse und Sebulon beugten sich und kamen nach Jerusalem.

Auch in Juda waltete die Hand Gottes und bewirkte, daß sie einmütig den Befehl des Königs und der führenden Männer befolgten, wie es dem Wort des Herrn entsprach.

So versammelte sich viel Volk in Jerusalem, um im zweiten Monat das Fest der Ungesäuerten Brote zu begehen. Es war eine sehr große Versammlung.

Sie machten sich auf, entfernten die Altäre in Jerusalem, beseitigten alle Rauchopferaltäre und warfen sie in das Kidrontal.

Am vierzehnten Tag des zweiten Monats schlachteten sie das Pascha. Die Priester und Leviten aber fühlten sich beschämt. Sie heiligten sich, brachten Brandopfer zum Haus des Herrn

und begaben sich pflichtgemäß an ihren Platz, nach dem Gesetz des Mose, des Mannes Gottes. Die Priester sprengten das Blut (an den Altar), das sie von den Leviten entgegennahmen.

Weil viele in der Versammlung sich nicht geheiligt hatten, schlachteten die Leviten die Paschalämmer für alle, denen die Reinheit fehlte, die man für die Weihe an den Herrn brauchte.

Denn ein großer Teil des Volkes, viele nämlich aus Efraim, Manasse, Issachar und Sebulon, hatten sich nicht gereinigt. Sie aßen das Pascha nicht in der vorgeschriebenen Weise. Doch Hiskija betete für sie und sagte: Der Herr, der Gütige, entsühne

jeden, der seinen Sinn darauf richtet, den Herrn, den Gott seiner Väter, zu suchen, auch wenn er nicht die Reinheit besitzt, die dem Heiligtum gebührt.

Der Herr hörte auf Hiskija und ließ das Volk unversehrt.

So feierten die Israeliten, die sich in Jerusalem eingefunden hatten, das Fest der Ungesäuerten Brote sieben Tage hindurch mit großer Freude. Tag für Tag priesen die Leviten und Priester den Herrn mit lauten Instrumenten.

Die Leviten zeigten großes Verständnis für den Dienst des Herrn, und Hiskija ermunterte sie zu ihrer Arbeit. Als dann die sieben Tage der Festzeit zu Ende waren, an denen sie Heilsopfer darbrachten und den Herrn, den Gott ihrer Väter, priesen,

beschloß die ganze Versammlung, weitere sieben Tage zu feiern, und so machten sie auch diese sieben Tage zu einem Freudenfest.

Hiskija, der König von Juda, hatte nämlich tausend Stiere und siebentausend Schafe für die Versammlung gestiftet, und die führenden Männer hatten tausend Stiere und zehntausend Schafe für die Versammlung gestiftet; von den Priestern aber hatten sich sehr viele geheiligt.

So freute sich die ganze Versammlung Judas, die Priester und die Leviten und alle, die aus Israel gekommen waren, auch die Fremden, die sich aus dem Gebiet Israels eingefunden hatten oder in Juda wohnten.

Die Freude war groß in Jerusalem; denn seit den Tagen Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, hatte es dergleichen in Jerusalem nicht mehr gegeben.

Zuletzt standen die levitischen Priester auf und segneten das Volk. Gott hörte ihr Rufen, und ihr Gebet drang zu seiner heiligen Wohnung, zum Himmel, empor.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Chronist berichtet nun von der großen Versammlung in Jerusalem zum Pascha. Es ist ein Augenblick der Gemeindeerneuerung. Alle nehmen die Einladung des Königs an, nach Jerusalem zu kommen. Besonders der Stamm Juda ist einmütig vertreten: "Auch in Juda waltete die Hand Gottes und bewirkte, dass sie einmütig den Befehl des Königs und der führenden Männer befolgten, wie es dem Wort des Herrn entsprach". Die Wissenschaftler streiten über die Historizität dieser Versammlung. Dem Chronisten geht es darum, die Gemeinde, an die er schreibt, im vollkommenen Glauben heranzubilden. Die Zentralität der Paschafeier für das Leben des Volkes ist hier ein entscheidender Punkt. Tatsächlich verändert die Entscheidung des Königs gewissermaßen die traditionelle Bedeutung des Paschafestes, das nun keine Familienfeier mehr ist, wie im Buch Exodus beschrieben (vgl. Ex 12,1-20). Hier möchte das Fest das gesamte Volk in Jerusalem und im Tempel vereinen. Deshalb richtet sich die Einladung an ganz Israel von Dan bis Beerscheba, was der Ausdehnung der Nation unter Salomo entspricht (vgl. 1Chr 21,2). Der Brief wird an die Israeliten im Norden und an die Bewohner von Juda, aber auch an die Diaspora versandt und lädt ein, zur Verehrung Gottes in den Tempel nach Jerusalem zurückzukehren. Denn nur dort findet man Anteil an der endgültigen Herrlichkeit des neuen Reiches des Herrn. Die früheren Generationen haben den Herrn verlassen, was man an den Folgen der Zerstörung im Norden und im Süden erkennen kann (V.7). Jede Generation ist nämlich verantwortlich für das eigene Leben oder den eigenen Tod. Der Herr schenkt zwar seinen Segen, doch muss er in Demut und Treue aufgenommen werden. Indem man sich körperlich auf den Weg macht zur Pilgerreise nach Jerusalem und in der Zusammenkunft der Versammlung im Tempel wird eine tiefe Eintracht Wirklichkeit, die der Herr denen schenkt, die sich bei ihm versammeln. Alle sind gerufen, sich unter dem Blick Gottes zu versammeln. Hiskija beendet den Brief mit folgenden Worten: "Seid jetzt nicht hartnäckig wie eure Väter! Reicht dem Herrn die Hand, und kommt in sein Heiligtum, das er für immer geheiligt hat. Dient dem Herrn, eurem Gott, damit sein Zorn von euch ablässt. Wenn ihr zum Herrn zurückkehrt, werden eure Brüder und Söhne Erbarmen finden bei denen, die sie als Gefangene weggeführt haben. Sie werden in dieses Land zurückkehren dürfen; denn der Herr, euer Gott, ist gnädig und barmherzig. Er wird sein Angesicht nicht von euch abwenden, wenn ihr zu ihm umkehrt" (Verse 8-9). Dann beschreibt der Chronist das große Fest der ungesäuerten Brote und das Pascha. Gott schenkt dem König die Gnade einer riesigen Versammlung, die sich voll Eifer vom Götzendienst im Herzen und von seinen äußerlich sichtbaren Zeichen in der Stadt reinigt (Verse 13-14). "Die Freude war groß in Jerusalem" (V.26). Der Herr vollendete, was Salomo am Tag der Tempelweihe erbeten hatte: Wenn "mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet, mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung" (2Chr 7,14). Das Fest der ungesäuerten Brote dauerte sieben Tage. Es war ein großes Fest, zu dem der Herr sein Volk versammelt hatte, das ihn als einzigen Gott pries.


22/11/2012
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